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RG 9 Jünger

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1

Mittwoch, 20. April 2011, 01:06

Warum habt Ihr euch für den Dreher entschieden den Ihr habt?

Hi zusammen, es würde mich interessieren warum Ihr euch für den Spieler entschieden habt, der bei euch zu Hause Platten abspielen darf?

RG 9 Jünger

unregistriert

2

Mittwoch, 20. April 2011, 01:21

Fange ich mal an!

Nach langer zufriedener Zeit mit meinen geliebten TD 320 MKII las ich einen Bericht über den Hyperspace in der Stereo.
Beim lesen über die Technik und den Antrieb rumorte auf einmal mein Bauch und ich dachte, das ist interessant!
Zumal ich die NAs auch optisch für sehr gelungen halte.
Im Januar 2005 rief mich mein Händler an und sagte, er habe zufällig ;) (Danke noch mal Uli) ein Spacedeck hier!
Also am gleichen Tag hin und als ich wieder bei mir war habe ich Ihn sofort da hin geschmissen wo Platz war, nämlich auf den Boden(ja, wirklich, wollte eigentlich erst mal die Funktion prüfen).
Das Teil stand krumm und schief und war mit einen Denon DL103 bestückt.
Der Thorens kam nicht an die NA Performance ran, also blieb er bei mir!
Ich bin bis heute einfach nur Glücklich und zufrieden!

3

Mittwoch, 20. April 2011, 02:02

Hallo

Nun,

den 320 von Thorens hatte ich ebenfalls und auch den 146 als Nachfolger! Ja, der 146 sollte der Nachfolger sein, da mir immer erklärt wurde, dass der besser sei. Ich hörte aber diesbezüglich wenig Unterschied!

Nun, jetzt kam auf einmal ein "Freund", der mir seinen 124 anbot. Ich dachte, ich höre mir das mal an.
Nun, ich muss gestehen, dass ich einen so großen Unterschied gar nicht beschreiben kann. Es waren andere Welten!


Grüße


Jürgen

4

Mittwoch, 20. April 2011, 05:23

hallo,


"früher" einmal habe ich zwangsweise immer reibradler besessen - z.b. lenco l 75 oder nen dual 1229. ich war völlig frei von high-endigem gedankengut, wollte aber irgendwie nen "besseren klang". so kam ich dann mitte der 90er zu meiner ersten ordentlichen kette und in dieser zeit begann auch das bewußte wahrnehmen der klanglichen eigenschaften einzelner komponenten...

der 1229 behielt noch seinen platz für einige zeit - er war aber nicht wirklich hübsch und schon ziemlich verranzt und wurde kurzerhand gegen nen neuen dd getauscht.
ab hier machte das vinylhören keinen spass mehr und das gerät verstaubte. ich hatte keinen blassen schimmer, woran es lag und fing an mich mal etwas zu belesen. bis dato war ich immer der meinung, ein antrieb müsse eigentlich nur irgendwie gleichmässig drehen, aber daß man mit dem thema einige bücher füllen kann, fand ich dann schon interessant.

es begegnete mir der begriff "reibraddrive" und ich schaute mich mal genauer nach reibradlern um. es gab da einige geräte, die preislich deutlich overdosed für die befriedigung meiner neugier waren und so landete ich im dual-board...
es kam gleich begeisterung für die materialschlacht der 60er jahre auf und insbesondere die perpetuum ebner kombinationstriebler hatten es mir angetan.
ich begriff, daß es ein steiniger weg war zur "perfekten performance" zu kommen. man könnte dazu entweder nen guten händler reich machen oder lehrgeld bezahlen. ich entschied mich für zweiteres, da ich ja selbst schlau werden wollte und seitdem nehme ich mir schonmal schnäppchen aller marken mit und teste.

mittlerweile steht hier so einiges rum - der pe 33 studio ist aber mein liebling geworden :D


grüssle henner

highendpet

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5

Mittwoch, 20. April 2011, 07:55

Ich fand ihn optisch einfach schön !

Hallo Zusammen,
Zuerst (1976) hatte ich einen Technics 5300 (mit Original Zelle), dann einen Thorens 321 mit Tangential Tonarm (WABA) und nun hab ich den Clearaudio Evolution mit dem Tangens Arm. Mir war das wichtigste keinen gefederten mehr zu haben (die Holzdielen sind rel. instabil bei mir zu Hause) und ich wollte unbedingt einen Tangential Arm. So habe ich bei E-Bay einfach mal etwas über ein Jahr geschaut was es gab. Schlussendlich war den mal so ein Acryl Teil drin mit einem Tangential Arm - das gefiel mir optisch sehr und ich nahm an das Clearaudio doch ganz gute Dreher baut. Am Dreher gefällt mir auch, dass er trotz seiner Grösse mit der durchsichtigen Zarge nicht so massig aussieht. Und ein Tangential Arm musste unbedingt sein - ist vielleicht einfach ein Spleen aber ich will auch nicht stundenlang an der Justierung eines Drehtonarmes rumfummeln bis es passt. Klanglich ist der jetzige Dreher wirklich sehr viel besser als der Thorens 321 - wobei ich nun gelernt habe, dass da wohl der Tonarm und die Kombination mit der Zelle nicht gut waren und der Hauptgrund für den bescheidenen Klang wohl diesem Teil und nicht dem Thorens an zu lasten ist.
Seit ich noch eine modifizierte Benz L2 Zelle (Dr. Jazz) drauf habe bin ich restlos zufrieden.
Grüsse Peter
"Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »highendpet« (20. April 2011, 10:59)


Ste

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6

Mittwoch, 20. April 2011, 08:54

Ich kann mich eigentlich nie für ein bestimmten Dreher entscheiden. Deshalb betreibe ich meist 2-3 Geräte parrallel. Der direkte Vergleich lässt mir genau erkennen, wo meine Vorlieben sind.
Leider ändern die Vorlieben sich mit der Zeit, so das auch die Dreher kommen und gehen müssen. Was bleibt ist ein L70 in Originalausführung, welche das bezaubernste Design besitzt und jede LP zum schmelzen bringt. Für Hochauflösende Unterhaltung bin ich im Moment bei einem SP10 angelangt und auch da sehr zufrieden. Zurück zur Frage, welche ich nur so beantworten kann, bei mir ist das Bachgefühl, Analytische Forenauswertung, Kostenpunkt, mich für ein Gerät zu entscheiden.

Gr.Ste

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7

Mittwoch, 20. April 2011, 13:03

Ich habe ein Scheu DIY Laufwerk, weil ich mir nichts anderes erlauben kann.
Hat außerdem den Vorteil, dass man es gut aufrüsten und experimentieren kann, z.B. verschiedene Tonarmbases etc.

Christian R.

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8

Mittwoch, 20. April 2011, 15:27

Tja, gute Frage.

Nach Thorens und Rega, wollte ich einen Schritt weiter gehen und habe mir vor einigen Jahren einen, für mich damals sehr gut klingenden LP12 gekauft. Den Linn habe ich als völlig unkompliziertes Laufwerk erlebt. Klassisch im Design und Allürenfrei im täglichen Gebrauch. Linn-Updates haben mich nie nervös gemacht.

Dennoch habe ich mir gestern einen gebrauchten Raven One gekauft, um unterschiedliche Tonarm-/Abtaster-Kombinationen ausprobieren zu können ...

Ob der LP12 als Zweitlaufwerk erhalten bleibt, wird sich zeigen.

lg
Christian

Thomas B

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9

Mittwoch, 20. April 2011, 16:24

320 mit TP 16 MK IV
gepimpter L 78

Im Vergleich hat mich noch nichts überzeugt, deutlich mehr Geld auszugeben

PS: Nein, ich habe noch kein Spacedeck im direkten Vergleich gehört.
PPS: Mein Einkommen und meine finanziellen Möglichkeiten hatten wir im AAA schon durch.

finalvinyl

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Mittwoch, 20. April 2011, 17:02

Hallo,

der Grund, weshalb ich hier seit 2003 meinen Micro RX 1500 stehen habe ist Nostalgie.

Als ich 1988 als Schüler in einem High-End Studio meine ersten Lautsprecher probehörte und dann kaufte, diente eben dieser Plattenspieler als Quelle.

Das Gerät war für mich damals unerschwinglich. Offensichtlich auch für andere, denn das High-End Studio schloss kurze Zeit später für immer seine Pforten.

In der Zwischenzeit kamen und gingen eine ganze Reihe von Plattenspielern.

Im Jahr 2002 entdeckte ich, dass der ehemalige Betreiber des oben erwähnten High-End Studios in einem anderen Teil der Stadt noch immer einen kleinen Laden betieb, in dem er überwiegend Fernseher und Kompaktanlagen reparierte. Unter anderem standen dort aber auch noch prächtige Lautsprecher von Eqouton Audiolabor, Accuphase Vor- und Endstufen sowie weiterer High-End Krempel, der noch immer aus dem ehemaligen Studio stammte.

Der Betreiber des Ladens teilte auf Nachfrage mit, dass er auch den Micro noch immer im Keller hätte und zwar nicht nur so ein Modell, sondern exakt dieses Gerät!

Nach weiteren Gesprächen und Telefonaten konnten wir uns auf einen Preis einigen und das Laufwerk wechselte samt SAEC Tonarm (incl. aller OVPs) den Besitzer.

Als Referendar musste ich dazu ein Kleines Darlehen aufnehmen. Ich habe es aber bis heute nicht bereuht!


Grüße aus der Rhön, Roberto

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11

Mittwoch, 20. April 2011, 17:07

Hallo zusammen,

da ich nun schon gut zwölf Spieler und noch deutlich mehr Arme und vor allem Tonabnehmer mein eigen nannte, könnte ich viele Gründe für An- und Verkauf nennen; um es kurz zu machen, schreibe ich, warum ich den TD 125 habe und wohl auch noch länger dabei bleiben werde.

Als ich im Jahre 2005 zum Vinyl zurückkehrte, hatte ich alsbald wieder einen hergerichteten Thorens TD 160 Mk II B mit wunderschöner Schreinerzarge und DNM Yota aufgebaut. Was ein TD 125 war, wusste ich gar nicht, den ersten sah ich bewusst bei Kalle Mk II aus dem Analogforum im Juli. Als mein Nachbar Roman (ebenfalls Forianer) im November 2005 einen TD 521 erwarb, war in mir wieder der Trieb geweckt, auch etwas Neues zu suchen. Und da gerade ein TD 125 Mk II mit SME 3009 in Leverkusen für kleines Geld angeboten wurde, schlug ich zu. Zuhause angekommen überzeugte mich der Neuerwerb trotz des schlechteren Arms durch das Plus an Ruhe Souveränität dem 160er gegenüber. In den folgenden Wochen und Monaten wurde dann mein TD 125 AK I fertiggestellt: Buchenzarge mit Sonnenscheinboden, Dämpfungsmaßnahmen, Joel-Ölung, SME IV, verschiedene TAs, überarbeitete Steuerelektronik (neue Potis und Elkos).

Im Herbst 2006 trat das Teil gegen einen damals voll aus gebauten LP12 aus der Vor-Keel-Ära an (Eigner bleibt ungenannt) - und schlug sich beachtlich gut, in meinen und Romans Ohren bei den meinsten Platten sogar deutlich besser - aber das ist sicher Geschmackssache.

Die Qualitäten eines guten Masselaufwerks waren mir noch in guter Erinnerung, da ich von 1994 bis 2002 einen Transrotor Iron betrieben hatte, so dass ich einem Showdown mit einem solchen Plattenspieler mit Freude entgegenblickte. Im Frühjahr 2007 besuchte mich Tom (auch AAAler) mit seinem Transrotor, der ebenfalls mit einem SME ausgestattet war. Begeistern konnten mich das Frog und das Mopped, der TR war in Ordnung, aber auch kein Grund zur Neuorientierung.

In dieser Zeit wurde klar, dass ich mit dem 125er auch zukünftig zufrieden würde hören können; um aber nur ja nicht untätig zu bleiben, projektierte ich einen TD 125 AK II, an dem alle Möglichkeiten der Badener Basis ausgereizt werden sollten: RDC-Füllungen für Innenteller und Schwingchassis, Ersatz der elektrischen Einheit durch ein exterenes Netzteil von Dr. Fuß und noch ein paar Kleinigkeiten mehr.

Nun läuft er seit drei Jahren; ich habe mit Federn und Pilzen, mit Pulleys aus Alu und Kunststoff experimentiert - letztendlich bin ich bei diesen Dingen jeweils zum Original zurückgekehrt. Der im letzten Oktober nach interessanten Erfahrungen mit einem Dual-Reibradler gekaufte Garrard 401 ist ebenfalls ein schöner Spieler, der besonders bei Blues und Singer-Songwriter-Scheiben immer wieder gerne zum zum Einsatz kommt, aber er kann dem 125er nicht den Rang ablaufen, dazu mangelt es ihm m.E. antriebsbedingt an Feingeist.

So werde ich gerne noch eine Zeit mit dem Flohmarkthobel Musik genießen und die Bauers und Ravens - beide ebenfalls intensiv kennengelernt - an mir vorbeiziehen lassen, bis mich tatsächlich eines Tages mal etwas richtig begeistert.

Bis dahin ...

Gruß

Andreas
Roksan Xerxes 20 plus, Roksan Artemiz, Benz Micro LP, Pass Phono-Pre XP-15
Thorens 125 AK II mit Dr.-Fuß-Netzteil, PUA 1500 S, Clearaudio delta, alternativ Grado Reference Platinum Wood, Hoffmann Phono-Pre Mk II B extra
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12

Mittwoch, 20. April 2011, 17:10

... Nach weiteren Gesprächen und Telefonaten konnten wir uns auf einen Preis einigen und das Laufwerk wechselte samt SAEC Tonarm (incl. aller OVPs) den Besitzer.

Als Referendar musste ich dazu ein Kleines Darlehen aufnehmen. Ich habe es aber bis heute nicht bereuht!


Schöne Geschichte!

Gruß

Andreas
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Okki Nokki

13

Mittwoch, 20. April 2011, 17:37

Hi zusammen, es würde mich interessieren warum Ihr euch für den Spieler entschieden habt, der bei euch zu Hause Platten abspielen darf?


Bei mir DIE Spieler - Mehrzahl.

Gründe: sie sind schön und gut.

Cheers, Holger

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14

Mittwoch, 20. April 2011, 18:16

Guten Tag,

bei mir war es:
1. weil man Laufwerk alle anderen Dreher an die Wand spielt und zu Staub zerfallen läßt?
2. Weil es klanglich für mich ok ist, und für meine Ohren nicht viel falsch macht.? Außerdem die Geilheit, das Teil haben zu wollen.

Auflösung:
2. ist richtig

Grüße
Andreas

15

Mittwoch, 20. April 2011, 19:55

Ein Kapitel endgültig beenden

Bei mir trug es sich recht einfach zu.

Ein Bekannter schenkte mir seinen TD 147. Begründung: Besser zu mir als zum Sperrmüll. Vinyl wäre für ihn endgültig beendet.

Auf Ebay nachgeschaut, was bringt sowas. Bei der ausgiebigen Recherche so, so, so viele schöne Player entdeckt. Thorens kann bleiben.
Einzelkinder sind oft einsam. Also Spielgefährten gesucht. Suche ungemein erfolgreich.

Da stehn sie nun. Natürlich alles Vintage. Mein Jüngster, gerade 21 geworden, in Canada gebürtig.

Fazit: Es ist die Freude am Schönen, Guten und Wahren.

Gruß
Michael

Rolls

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16

Mittwoch, 20. April 2011, 20:17

Bei mir war es ähnlich!
Ein Arbeitskollege bot mir in einem Gespräch seinen TD 320 für kleines Geld an. Er hatte keine Verwendung mehr dafür.
Dreher und seine Schallplatten wanderten also zu mir!
Meinen TD 160 MK 2 habe ich einer Bekannten abgekauft. Sie hatte ebenfalls keine Verwendung mehr dafür!
So hatte ich im letzten Winter eine schöne Beschäftigung bei der Restaurierung dieses Drehers. (neue Zarge+Boden+Innenverkabelung)
Der 160er ist momentan noch in Betrieb, weil er vom Holz her gut zu den Möbeln passt und (für mich) neu ist!
Will aber wieder im nächsten Winter den 320er zum Leben erwecken! Vielleicht werde ich dann mal im Forum nachfragen, welche "Maßnahmen" diesen Dreher klanglich noch etwas nach vorn bringen!

Gruss

Rolf

RG 9 Jünger

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17

Mittwoch, 20. April 2011, 22:50

Will aber wieder im nächsten Winter den 320er zum Leben erwecken! Vielleicht werde ich dann mal im Forum nachfragen, welche "Maßnahmen" diesen Dreher klanglich noch etwas nach vorn bringen!

Hi Rolf, so richtig gut ist ein TPN2000 oder ähnliches!


@all
Danke, wirklich interessante Geschichten um eure Player! :viking

Thomas B

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Donnerstag, 21. April 2011, 09:21

Hallo,
Der im letzten Oktober nach interessanten Erfahrungen mit einem Dual-Reibradler gekaufte Garrard 401 ist ebenfalls ein schöner Spieler, der besonders bei Blues und Singer-Songwriter-Scheiben immer wieder gerne zum zum Einsatz kommt, aber er kann dem 125er nicht den Rang ablaufen, dazu mangelt es ihm m.E. antriebsbedingt an Feingeist.
jetzt kämpft Rolf (be.audiophyl) aber mit sich, doch diesem Forum beizutreten :D


Thomas

willich

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19

Freitag, 22. April 2011, 02:08

Hi zusammen, es würde mich interessieren warum Ihr euch für den Spieler entschieden habt, der bei euch zu Hause Platten abspielen darf?

Weil er gut is? 8)



Yo, ich glaub mich zu erinnern, dass das der Grund war. Das Teil spielt wie Sau auf! :thumbsup:

Außerdem schaut er fast aus wie ein Thorens...
Ich habe meine Meinung. Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.
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20

Freitag, 22. April 2011, 22:14

Das Teil spielt wie Sau auf
Hallo willich,

finde ich ganz großes Kino - Deine Beschreibung! Ich hoffe Du erfreust Dich noch lange an dem Plattenspieler und vielleicht an einem Größeren - oder? Wenn nicht kann man auch einen kleineren avisieren - in der Weiterentwicklung der Person. Dann spielt das Teil auf einmal wie eine Bergziege!

Aber ich bitte Dich! Mach nie klare Ansagen, dass man erkennen könnte welches Deine Säue sind!

Viele Grüße

Jürgen

willich

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21

Samstag, 23. April 2011, 01:27

Herzlichen Dank, Jürgen! Ich werd mich dran halten, soweit ich kann. Das eine oder andere Mal wird mir vielleicht dennoch was rausrutschen, was dann auch gegen mich verwendet werden kann. Ich bitte das jetzt schon zu entschuldigen ;)

Sorry, aber zu der Eingangsfrage ist mir erstmal nur dieses eingefallen, er spielt nämlich wirklich gut ;)
Ich habe meine Meinung. Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.
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Samstag, 23. April 2011, 09:45

Hallo

Mein Versuch mit einem Projekt Dreher war gescheitert. Seine Vorstellung war mickrig. Er hatte auch Mängel, die selbst nach mehrmaligem Service nicht behoben waren. Mein Schwager hat ebenfalls 'nen Projekt, der aber OK ist und keine Probleme macht.

So standen meine Platten weiter ungehört im Regal. In einem anderen Forum erwähnte ein User sich einen Feickert Dreher zulegen zu wollen. Ich war grade online und fragte ihn sofort, was er denn mit seinem alten Dreher machen will. Er antwortete Du kannst Ihn haben. Also holte ich ihn ab. Ein Kenwood KD 7010 mit Elac ESG 796 S mit 24er Cu. Dieser Kenwood infizierte mich mit dem analog Virus. So kannte ich meine Platten nicht. Die hatte ich aufgehoben. Ein paar waren verschwunden, die meisten aber alle noch vorhanden.

Ich hörte und staunte. Phonopre war (ist) eine Audionet Phonokarte. Weil der Kenwood KD 7010 so gut funktionierte, mal vom defekten Tonarmlift abgesehen, begannen mich andere Kenwoods ebenfalls zu interessieren. Ich schaute in die Bucht und bekam einen sehr gut erhaltenen KD 700D, dessen Nadel, wie sich später zu Hause herausstellt, defekt war. Das war mir beim Abholtermin nicht aufgefallen. Er spielte problemlos. Die defekte Nadel ist ein DL 110. Ihr Nadelträger ist verbogen. In einem anderen Forum wurde mir ein Goldring G 1042 angeboten. Das ist noch heute am KD 700D montiert und bietet mir die beste Auflösung.

Zwischenzeitlich musste ein Ortofon 510MkII das Elac am KD 7010 ersetzen. Später aber ein DL103, das wurde mir immer empfohlen und wird ja auch überall erwähnt. Also spielte der KD 7010 mit dem DL103 und der KD 700D mit dem Goldring. Das dauerte eine Weile und im Grunde fehlte mir auch nix. Als Phonopre war noch ein Moped MkII dazu gekommen. Von einem Forenkollegen aus dem wilden Westen. Alles wunderbar.

Aber dann bot mir ein anderer Forenkollege vom Rande des Pfälzerwaldes noch einen KD 7010 an. Der war so günstig und wie sich herausstellte, im Vergleich zu meinem anderen KD 7010, wirklich wie neu. Alles funktionierte einwandfrei, seine Oberfläche glänzte als sei er am Tag zuvor gebaut worden. Dieser KD 7010 wurde mit einem AT-Mono 3/LP Tonabnehmer ausgestattet und spielte erstmal. In Tokyo bestellt und innerhalb einer Woche geliefert! Ich entdeckte nicht nur einige alte Monoplatten in meiner Sammlung neu, sondern auch etliche Stereopressungen, die ursprünglich wohl monophon erstveröffentlicht worden waren. Verschlimmbesserte Monoaufnahmen mit Stereoanmutung. Heute verstehe ich, weswegen mich früher da immer irgendwas gestört hatte. Jetzt wollte ich unbedingt einen Monophonic.

So verging wieder die Zeit und als ich in einem anderen Forum was zum Kenwood KD 750 lesen konnte, wurde einer in der Bucht angeboten. Wie das ab und zu so ist, niemand wollte ihn haben und so bekam ich den Zuschlag sehr günstig. Teller, Arm, zwei Tonarmkabel, Original Headshell - alles getrennt verpackt kam der Dreher hier an. Puhhh, jetzt hatte ich 4 Kenwoods, das sollte doch langsam reichen. Dieser Dreher ist mit einem DL 103 bestückt. Nun klingelte dauernd das Wort Übertrager in meinem Kopf. Überall lese ich auf einmal: Übertrager. Als technischer Laie ohne Ahnung, der aber wissen wollte wie und ob sowas funktioniert, die vielen Berichte machten mich auch nicht schlauer, bestellte ich mir einen Denon Au 320 Step-up Transformer in HongKong. Das dauerte auch nur eine Woche bis der hier war. Also einen Übertrager, der mir passend zum DL103 geeignet erscheint. Ein alter, kleiner Kasten, sehr solide verarbeitet, das merkt man, bewegt man die Schalter. Mir hat das Teil und vor allem wie es die Wiedergabe der Musik beeinflusste, sofort sehr gefallen. Zwei Eingänge hat das Teil. Also konnte ich, obwohl mir davon auch abgeraten worden war, zusätzlich den MC Monotonabnehmer (High output) anschliessen ... OK, funktionierte, war aber nicht nötig.

Im Grunde hatte ich mehr als ich benötigte und alles was ich brauchte und vor allem: mir behagte es so sehr fast nur noch Platten aufzulegen, keine CDs mehr, das auch hätte Schluß sein können. Zumindest dachte ich das. Ich kümmerte mich um keine Hardware mehr, bestellte aber immer mal wieder Platten in der Bucht. Neue kaufte ich nicht. CDs sowieso nicht. Dann musste ich 'ne Kur machen und anschliessend hörte ich einfach so mit dem das zur Verfügung stand. In den Foren tauchte seit längerem der Name Monk auf. Mal von wenigen nicht-Hörern abgesehen, die den Monk eben nie gehört hatten, dennoch nur am meckern und beharrlich am zweifeln waren, stellte sich dieser Phonopre mir in einem sehr guten Licht dar. Weiterlesen, abwarten was denn da noch so erzählt wird. Manche Analogiker verabredeten sich zum Hören des Monk. Andere hatten ihn testweise oder sich sogar angeschafft. 3 Eingänge, Mono - ob das wirklich funktionieren kann? Ich dachte: abwarten.

Dann wurde mir auch angeboten, wenn ich Interesse hätte, den Monk unverbindlich zu Hause anhören zu können. OK, ich dachte, ist ja praktisch, wenn er mir zugesendet wird. Zwei Tage später war er da und behalten habe ich ihn auch. Weil's hier ja um Plattenspieler geht, weswegen man sich für ein Model oder so entschieden hatte, muss ich noch zwei Geschenke, oder Rettungen vom Elektronik Schrott erwähnen. Ein Dual 1218 ohne Nadel und ein Elac Miraphon mit original Nadel und original Headshell. Beide sind spielbereit, aber, einmal fehlt noch die passende Nadel und in beiden Fällen eine Umkonfektionierung von DIN Steckern zu Cinch. Um alle Dreher am Ende anschließen zu können, müsste der Monk, das Moped, der Übertrager und eine kleine Umschaltbox die drei extra Eingänge verteilen kann, reichen. Im Moment spielen die drei Kenwoods KD 750, KD 7010 und KD 700D über den Monk. Bin noch zu bequem alles neu zu verkabeln und endlich mal diese beiden DIN Stecker durch Cinch zu ersetzen.

.
Gruß Ingo

goodnews

unregistriert

23

Samstag, 23. April 2011, 11:23

Diese Konzeption scheint sehr interessant zu sein .Mal sehen wie die Entscheidung ausfällt..

http://www.audio-consulting.ch/?Products…volution_Minima

24

Samstag, 23. April 2011, 12:21

Tja, ääähhm.

Zum Konzept kann ich wenig sagen. Wenn ich mir die Fotos der Produkte, Revolution Plattenspieler, und Phonostage ansehe, läuft mir aber schon ein Schauer über den Rücken. :pinch:

Gruß
Skeptiker

25

Samstag, 23. April 2011, 12:26

24'500 Schweizer Fränklis.

:D *ATOM-ROFL* :D

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