Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Analoges Musik Board. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

101

Dienstag, 12. November 2013, 10:54

Früher hat das DL103 neu auch nur 100,- EUR gekostet!

Wann...? 1989 habe ich 240,- DM bezahlt!
Gruß
Hartmut



I really believe that great hi-fi should sound like the best radio you ever heard
..
(V. Gallo)

102

Dienstag, 12. November 2013, 15:48

Der RFT wöre damit vergleichbar.

Kendumi

Profi

Beiträge: 853

Registrierungsdatum: 2. September 2011

Wohnort: Hamburg Süd

  • Nachricht senden

103

Dienstag, 12. November 2013, 22:50

Moin,
Anfang mitte der Achtziger ca. 300DM.
1970 kam das Denon Dl103 nach heutigen gesichtspunkten umgerechnet 121€, in Japan,
was es hier gekostet hätte um 1970, wohl eine ganze Menge mehr Pinonsen.
also ein Schnäppchen war das nicht zu der Zeit.
Für das 103R, man bekam es in der Schweiz um 1995, über 600DM,
dass LCII etwa genauso viel nur 8 Jahre vordem.
Ein DL103D lag in den Siebzigern bei uns bei 900DM, ein Yamaha MC9 148DM, AKG P8ES 248DM,
ein Satin M117, 350DM, ein Empire 1000 = VDH DDT, 1000DM, Elac EMM390 490DM (Boron und VDH Schliff).Ein Benz ACE vor Zehn Jahren im Preisbereich eines DL103R.


Nur mal so, die Marktpreise eines 50€ Systems in den vergangenen 40 Jahren8o
Gruß
Wolfgang

Der Pessimist sieht nur Dunkelheit in einem Tunnel. Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels.
Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch

highendpet

Musik ist schön - live und zu Hause!

Beiträge: 1 448

Registrierungsdatum: 11. März 2011

Wohnort: Herzogenbuchsee

  • Nachricht senden

104

Freitag, 15. November 2013, 07:25

Danke Wolfgang

Schön hast Du das mal zusammengetragen - sehr interessant!
Ich habe die DL 103 nicht so ganz intensiv verfolgt wie Andere hier.
Vor Jahren habe ich mal ein von Dr. Jazz aufgemotztes 103 gehört (Nadel mit Gyger S Schliff, anderem Gehäuse und Krypto behandelt). Das kostete damals 350.- Schweizer Fränkli und klang sehr gut - war damals wirklich für den Preis sehr gut und klang hervorragend.
Wenn es aber 900.- kosten soll finde ich das etwas zu viel für ein System was ja eigentlich nicht so hochpreisig war.
Bei Preisen in diesen Regionen müsste es schon sehr, sehr gut klingen um mit anderen in der gleichen Preislage mithalten zu können.
Soweit nur meine bescheidene Meinung.
Peter
"Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking

Kendumi

Profi

Beiträge: 853

Registrierungsdatum: 2. September 2011

Wohnort: Hamburg Süd

  • Nachricht senden

105

Freitag, 15. November 2013, 11:57

Moin Peter,
Die 103xx sind alle von Denon offiziell herausgegeben worden, jeweils
aus einem bestimmten Anlaß.

links das DL103D, Auflage 1,5-1,7gr, rechts das 103M, legierung aus Alu-Titan, Auflage
.............................................1,2Gr, Spec. Ellipt. 0.07X 0.14mm Fineline



Denon DL 103 D (Impedanz 33 Ohm, Output 0,25mV, Gewicht 7,5Gramm Load > 100Ohm Nadelnachgiebigkeit 12x10-5 cu. eine
etwas andere Variante des legendären japanischen Rundfunksystems mit höherer Compliance und einem Auflagegewicht von nur
1,5g im Gegensatz zu den 2,7g beim "normalen" 103) und mal nicht mit Rundnadel.
Leichteres System mit reduzierter Maße. Hat dünnen doppelten Nadelträger, mit Kegelförmigen Ausleger. Der Körper ist anders als bei den anderen Varianten des DL-103 hier aus einem Composit Carbon. Auflösung bis 65Khz, dicke der Nadelspitze 0,1mm. Dynamisch voller Kraft, Fühlt sich sauwohl in den Mitten, also Stimmen etc.
Obwohl es auch ein DL 103Gl (Goldspulen) gibt, ist das "D" wohl das am schönsten klingende DL-103xx System.
Gruß
Wolfgang

Der Pessimist sieht nur Dunkelheit in einem Tunnel. Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels.
Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch

106

Freitag, 15. November 2013, 14:47

Der Denon DL 103 Thread

Wenn man sich anschaut was es so an Denon DL 103 Derivaten gibt, dann sollten die
schlauen Kritiker eigentlich verstummen! Aber es ist nur ein 50,00 Euro System, wer
solches schreibt, hat offenbar von der Materie nur wenig Ahnung.

http://www.dietiker-humbel.ch/index.php?id=26&tx_commerce_pi1[showUid]=343&tx_commerce_pi1[catUid]=54&cHash=e6cbd2d1032124349632de9644abf917


Pierre

107

Freitag, 15. November 2013, 18:43


Ein perfekt in sich abgestimmte gut klingende Anlage bedarf der Upgrades der TA's nicht. Die guten alten Rundnadeln, ob nun 103 oder SPU, EMT, sie alle spielen mit richtig gewählter Übertragung und Verkabelung auf einem Level, das einem die Sucht nach dem anders geschliffenen TA upgrade schnell vergeht.


Es muss ja nicht unbedingt "teuer" sein. Wenn Du mit einem gesoundeten System zufrieden bist ist ja ok.

Es soll dennoch auch Leute geben die sich mit der mangelnen Auflösung einer Rundnadel nicht zufrieden geben und hören wollen, was wirklich in der Rille steckt.
Das hat mit "Sucht" nach anders geschliffenen TA nichts zu tun, es geht halt einfach besser als mit einem ollen 103er. Ich verstehe echt nicht was die Leute alle an dem Brummer finden. Bis ich mit "richtig gewählten" Übertragern und Kabeln dann ein Niveau erreicht habe, was mir gefällt, kann ich mir auch gleich ein besseres System kaufen.

Downgraden, um dann hintendran mit teuren Übertragern und Kabeln etwas holen zu wollen, was vorne nicht reinkommt?
Nicht mein Ding, sorry.

Kendumi

Profi

Beiträge: 853

Registrierungsdatum: 2. September 2011

Wohnort: Hamburg Süd

  • Nachricht senden

108

Freitag, 15. November 2013, 19:29

Moin,
och, so schwierig ist das nicht.
Eine RöhrenPhono muß gar nicht teuer sein, z.B. Phonomoped, Norbert,
Aikido Phono Röhrenverstärker, für etwa ca.500€ neu,
oder Brocksieper Phonomax, oder EAR834 gebraucht auch unter 1000€,
dazu einen Lundahl Übertrager LL 1681 1:13 gain, sogar umschaltbar auf 1:26, für
Systeme mit einer sehr geringen Ausgangsspannung, alles vorhanden.
Mit den Lundahls ist man dann ziemlich universal unterwegs was Tonabnehmer betrifft
und liegt zusammen mit den angegebenen Phonos bei etwa 700€.
Jetzt muß mir nur noch jemand Sagen, dass bei vergleichbarem Klang,
ein Transistorisierte Phono besser spielt, kenne da überhaupt keine,
bei vielleicht 2000€, aber nur wenige..
Also endlos suchen, nee, braucht man nicht.
Fast alle Ortofon Systeme, spielen mit dieser Kombi richtig gut, alle 103xx sowieso und, und, und.

Nur mal so, ich fahre beides, Röhrenphonos, Transistorphonos,
Systeme sehr unterschiedlich, von Audio-Technica - ZYX.
Gruß
Wolfgang

Der Pessimist sieht nur Dunkelheit in einem Tunnel. Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels.
Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch

109

Freitag, 15. November 2013, 19:33

Ich verstehe echt nicht was die Leute alle an dem Brummer finden.
Das ist genau der Punkt.. :thumbup:
Gruß
Hartmut



I really believe that great hi-fi should sound like the best radio you ever heard
..
(V. Gallo)

110

Freitag, 15. November 2013, 22:55

Nicht mein Ding, sorry.

Ste

---

  • »Ste« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 354

Registrierungsdatum: 10. März 2011

Wohnort: Bern

  • Nachricht senden

111

Samstag, 30. November 2013, 17:43

Demnächst werde ich mehr im direkten Vergleich eines DL 103 org mit A23 Überträger hier berichten können.
Hallo

es ist schwer etwas zu einem Thema zu schreiben was für viele doch schon zu ausgeschlachtet ist. Ich probier es trotzdem und halte mich deshalb kurz.
Ich betreibe nun das DL 103 original, nachdem ich das 304 und 103R betrieben habe. Alle drei Tonabnehmer waren am selben Schickarm montiert und gingen über den A23 Überträger in den Vorverstärker.



Das org. 103 ist ebenfalls wieder an einer Graphitheadshell dran. Und kurz gesagt es ist fantastisch. Sicherlich ich brauchte eine Eingewöhnungsphase und das 103 braucht definitiv eine Einspielzeit, vielleicht mehr als andere TAs. Der erste Gedanke nach dem ich auf das 103 gewechselt hatte. Oh da fehlt was, und es brauchte einige Zeit bis ich diese Aussage korrigierte. Es fehlt nichts. Es ist die Art wie das 103 die Musik wieder gibt die erfahrene Hörer zu ersten aussage kommen lassen. Es spielt einfach unauffällig ohne grosse Highlights. Es gewinnt sicherlich niemals auf einer Messevorführung irgendwelche TA Vergleichstests, es betont schon gar nicht irgendwelche Höhen oder Tiefen, es trägt einfach nicht auf, in keiner Art und Weise. Es ist fast zurückhaltend. Es hat wieviele Sagen keine Chance gegen xyz. Aber ich kann jetzt aus Erfahrung sagen, es ist der Tonabnehmer mit welchen ich am unbekümmertsten und am leichtesten Musik hören kann. Nicht nur die Nadel ist rund, auch kann man somit das 103 am besten beschrieben, es ist eine runde Sache, es klingt sehr harmonisch und macht Musik in jeder Lage. Während das 103R z.B. durch seine Tiefe Wiedergabe bei Basslastiger Musik unangenehm wird. Das Lyra bei zu hoher Wiedergabe zu viel des Guten war. Wo das 304 sehr zart zupackte aber im Rock der Punsch fehlte. Ich kann noch mehr aufzählen, ich besitze noch viele TA aber habe ich die nicht in gleicher Installation gehört. Beim org. 103 hört man keine Klagen. Es spielt einfach wunderbar. Wer anderer Meinung ist, dem glaube ich das gern. Es ist nicht jedermanns Sache sich zu downgraden. Ich möchte jedenfalls nicht jeden Tag den Hörvergleichstest gewinnen, sondern einfach nur entspannt Musik geniesen und da ist die Kombi org. 103 mit A23 Ü. erste Wahl.

Danke Ste

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Hans-J. (30.11.2013), StefanG (30.11.2013), Kendumi (30.11.2013), glowpop (30.11.2013)

Kendumi

Profi

Beiträge: 853

Registrierungsdatum: 2. September 2011

Wohnort: Hamburg Süd

  • Nachricht senden

112

Samstag, 30. November 2013, 22:49

Moin,
ja, das schlichte 103 hat eine Magie, es sollte aber ein 12Zoller sein, dann kommt es richtig gut.
An einem Rega mit extra fettem Messinggewicht, war prototype von Clearaudio,
kann es nicht das zeigen was es an einem 12Zoll Arm leisten kann,
obwohl das auch nicht ganz richtig ist, vor kurzem das 103 an einem VPI Scout mit JMW 9
und Phonostage Exposure (etwa 1300€) gehört, ich war baff wie gut das zusammenspielte,
dann gegen eine wesentlich größere Kombi gehört, nur alleine der Tonabnehmer lag dabei
über den Faktor 30 über dem 103.
Es war nicht mal so wie bei anderen Vergleichen, wo man ein klar besser empfindet,
nee, ich hätte sofort wieder auf VPI, 103 und Exposure zurkommen können
mit Wonne eine Scheibe nach der anderen auflegen können, und dabei zufrieden
Musik hören können.

Welches System auch so eine Magie entfalten kann, ist das erste System von H.Nakatsuka,
Gründer und Entwickler der späteren Fa. ZYX, dass Monster Cable Alpha 1,
aber hier geht es ja ums 103 :whistling:
Gruß
Wolfgang

Der Pessimist sieht nur Dunkelheit in einem Tunnel. Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels.
Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch

Ste

---

  • »Ste« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 354

Registrierungsdatum: 10. März 2011

Wohnort: Bern

  • Nachricht senden

113

Sonntag, 1. Dezember 2013, 18:47

Welches System auch so eine Magie entfalten kann, ist das erste System von H.Nakatsuka,
Gründer und Entwickler der späteren Fa. ZYX, dass Monster Cable Alpha 1,
aber hier geht es ja ums 103
Welches war denn erste erste system von Herrn Nakatsuka? Ich weiss nur das er bei Ortofon war bevor er ZYX gegründet hat.


Gr.Ste

moddermonster

alter Bekannter

Beiträge: 193

Registrierungsdatum: 18. März 2011

  • Nachricht senden

114

Sonntag, 1. Dezember 2013, 19:10

Hmmmmmmmm.....

also irgendwie habt Ihr mich jetzt mit diesem Thread doch wieder fickerig (fickerig = norddeutscher slang = höchst neugierig) gemacht.
Ich hatte hier schon 2 mal ein 103er laufen. Beides Leihgaben. Beide male konnte ich zwar gut nachvollziehen was man häufig über das System liest,
aber ich hab mich nicht richtig mit dem System anfreunden können. Ja, das System macht das was es macht einfach mal richtig. Es ist Musikalisch, reißt nichts auseinander, macht Spaß und zwingt nicht zum konzentrierten Zuhören. Trotzdem habe ich mich immer wieder nach dem Umschalten auf eines meiner großen Systeme (ich hoffe Ihr wisst was ich meine) mit den scharfen Nadelschliffen, wieder zu Hause gefühlt.
Trotzdem ist immer noch der Wunsch da, es nochmal zu versuchen.
Was mich aber bisslang immer davon abhielt, war das Umfeld welches man ja unbedinngt dafür haben muss. Mich wundert es halt schon, das gerade zum Denon immer dringlichst ein Übertrager empfohlen wird und die meisten anderen MC's wohl nur mit einer ordentlichen Phonostufe auskommen. Es wurde ja nicht nur hier schon ausgiebig beschrieben, das gerade die zu verwendenden Übertrager gern ein vielfaches des 103 kosten und selbst so manches Headshell den Preis des Denon klar überschreitet.
Aber egal, vielleicht sollte ich es nochmal versuchen. Ich habe hier einen Audiocraft AC 400 c und einen Sony PUA 1600s. Was meint Ihr, welcher würde sich eher für ein 103er eignen? Ein schweres Orsonic 101 liegt hier auch noch rum. Selbst ein Cartridgeman Isolator könnte reanimiert werden.
Hmmmm...
Gruß, Wolfgang

Kendumi

Profi

Beiträge: 853

Registrierungsdatum: 2. September 2011

Wohnort: Hamburg Süd

  • Nachricht senden

115

Sonntag, 1. Dezember 2013, 22:58

Moin,
Ste, wahrscheinlich war H. Nakatsuka ein Weltenbummler, ob er nur
bei Ortofon gelernt hat oder was designed hat, keine Ahnung.
Nur kurz, wichtig scheint ihm die Anordnung der Magnete/Generator zu sein,
genannt "Real Stereo" dadurch spielen sie sehr räumlich.

Jedenfalls kammen die Accuphase Tonabnehmer AC 1, AC 2, AC 3
und die Systeme Monster Cable Alpha 1, Alpha 2, Alpha 500,
Monster Cable Alpha Genesis 1000, MK2, Monster Cable Alpha Genesis 2000,von ihm.

wobei die 1000èr mit Boron Nadelträger Diamantbeschichtet waren,
die 2000èr mit Goldspulen ausgestattet sind.
Man liest in Foren, das sich das 2000'er nicht so recht durchsetzen konnte,
soll wohl zu gemütlich spielen.
Das Alpha 1 wurde mal im Ohr getestet und wurde zu dem Zeitpunkt
als das beste gehörte System betitelt.
Jedenfalls macht das Alpha 1 richtig "Musik", wogegen das 1000'er etwas in
Richtung Hifi geht, jedenfalls mein empfinden, also auf Deutsch, dass Alpha 1
spielt etwas dreckiger, mit kernigem schönen Bassbereich.

Wolfgang; ich würde den Sony nehmen, hat eine SME kompatible Headshell
und ist das nicht ein 10Zoller ?
Die Orsonic müßte gut passen, Isolator könnte Geschmacksache beim 103 sein,
beim "R" gut, aber vielleicht spielt das 103 mit Isolator etwas belangloser ?
Einfach mal einen ganzen Abend damit Musik hören und vor allem berichten. ^^
Gruß
Wolfgang

Der Pessimist sieht nur Dunkelheit in einem Tunnel. Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels.
Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch

moddermonster

alter Bekannter

Beiträge: 193

Registrierungsdatum: 18. März 2011

  • Nachricht senden

116

Sonntag, 1. Dezember 2013, 23:23

Hi Wolfgang,
der PUA ist ein 9 Zoll Arm. Der Audiocraft hat auch den Bajonettanschluss für Wechselheadshells ala SME.
Er ist aber ca. 11 Zoll.
Was mir aber wirklich schwer fällt, ist die Entscheidung zwischen 103 und 103R.
Gruß, Wolfgang
Gruß, Wolfgang

Kendumi

Profi

Beiträge: 853

Registrierungsdatum: 2. September 2011

Wohnort: Hamburg Süd

  • Nachricht senden

117

Sonntag, 1. Dezember 2013, 23:59

Moin,

Wolfgang dann würde ich den Audiocraft nehmen.
Die Entscheidung pro 103 oder 103R kann ich Dir auch nicht abnehmen.
Ich würde vielleicht mit einem gebrauchten 103 anfangen, dass "R" macht da
von allem etwas mehr, aber da hast Du ja auch andere hochauflösende Systeme.

Das Denon kommt auch mit einigen Phono Pre`s gut klar.
Übertrager SAC Silk 220A, oder z.B. verschiedene Lundahls , 1681, 1933, alles DIY
und gnadenlos gut füe Denons und auch für die meisten anderen Systeme,
da alle auch umschaltbar.


Was auch interessant ist, wenn man das 103 lange gehört hat,
sich mit einem SPU beschäftigen, ich komme vom hundersten zum tausendstel :whistling:

geschmacklich finde ich das Meister und das Royal N (Halbzoll) sehr schön.
Gruß
Wolfgang

Der Pessimist sieht nur Dunkelheit in einem Tunnel. Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels.
Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch

moddermonster

alter Bekannter

Beiträge: 193

Registrierungsdatum: 18. März 2011

  • Nachricht senden

118

Montag, 2. Dezember 2013, 12:17

Hi Wolfgang,
Ein SPU kommt nicht in Frage. Der Grund: Die hohen Auflagekräfte.
Ich weiß was Ihr jetzt denkt, aber das werde ich meinen Platten nicht antun.
Aber dann werde ich mal nach einem 103er ausschau halten.

@Ste: gilt dein Angebot bezgl. der Grafitplatte, welche dem Headshell beilag noch?

Gruß, Wolfgang
Gruß, Wolfgang

Ste

---

  • »Ste« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 354

Registrierungsdatum: 10. März 2011

Wohnort: Bern

  • Nachricht senden

119

Montag, 2. Dezember 2013, 17:28

Was mir aber wirklich schwer fällt, ist die Entscheidung zwischen 103 und 103R.
Hi Wolfgang

wenn du bereits gute andere hochauflösende Systeme hast ist das 103R nicht unbedingt sein Geld wert. Meinungen meinen sogar das es mehr kostet und und man weniger Musik bekommt gegenüber dem 103. Ebenso kann man sehr viel Geld für das pimpen eines 103 lassen, was am Ende ebenfalls bedeutet, mehr Kosten für weniger Musik.
Dies kann man allerdings nicht pauschal sagen. Es muss jeder selbst heraus finden. Ich denke, es gibt viele Leute die sind mit dem 103R glücklicher als dem Original, genau so verhält es sich aber auch anders herum.
Was Wolfgang (Kendumi) und ich bereist oft sagten, ist, was jeder berücksichtigen sollte. Beim 103 muss alles passen. Schwerer langer Tonarm. Gute Headshell, passender Überträger ...
Ich kann man mich vor über 10 Jahren mal erinnern, als ich das 103 an einem Mittelschweren bis leichten Tonarm auf einen mässigen Schwabbler verbaute und ich so nicht zufrieden damit Musik hören konnte.
Den Graphit Spacer kann ich dir per Brief schicken.

Gr.Ste

Ste

---

  • »Ste« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 354

Registrierungsdatum: 10. März 2011

Wohnort: Bern

  • Nachricht senden

120

Dienstag, 25. November 2014, 13:34

Hallo

Seit längeren habe ich es doch gewagt ein DL 103 mit einem Body etwas aufzuwerten. Nach einiger Evaluierung entschied ich mich für den Bronze Body von Lignolab . Der Bronze Body ist sehr hochwertig CNC hergestellt und besitzt ein recht hohes Detailreichtum. Andere Body Hersteller kommen da bei weitem nicht an den Standard von Lignolab heran.
Zu montieren ist ein Body in der Regel recht einfach, da die original Bodys sehr leicht abgehen. Aber Gefahr besteht trotzdem, dass man sehr schnell die Nadel erwischt. Bei ein DL 103 ist die Nadelaufhängung wirklich nur ein Windhauch und bei der ersten kleinen Berührung weg. Einen ersten Versuch habe ich deshalb an einem verbrauchten 103 gemacht und tatsächlich es auch fertig gebracht das der TA nun keine Nadel mehr hat. Egal war ja nur ein Test. Im Produktiven Mode mit neu erworbenen DL 103 war dann die Anspannung auch um einiges höher.
Der Body bringt Leben in das DL 103, vor allem im Hochton, nimmt er den sogenannten Schleiervorhang deutlich weg. Wer das Original überalles liebt, dem ist es vielleicht schon zu viel des Guten. Die Konturen werden straffer und deutlicher. Etwas mehr Raum, dafür etwas weniger Schmelz in den Mitten. Es klingt für mich, am besten sinnbildlich beschrieben, vielleicht etwas digital aufgeräumt deutlicher. Für mich ein Grund den Body wieder zu entfernen.
Aber ich habe ihn jetzt richtig gut platziert. Auf einem DL 103R. Da passt er wie die Faust auf das Auge, weil sich die Tugenden vereinen. Die Art des 103R alles von Haus aus etwas zu dynamisieren und die metallisch starken Konturen des Bronze Bodys passen wunderbar zusammen. Das Ergebnis ein klang der besonders bei Anschlägen und Zupfen der Instrumente elektrisiert.

Gr.Ste


Thema bewerten