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highendpet

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1

Samstag, 12. März 2011, 09:38

Kabel mit Hochfrequenz Sperrglied

Hallo Forumsbesucher,
habe diese Woche ein sehr interessanten Versuch gemacht. Da ich eine etwas komische Verstärker habe die einen DIN Anschluss (richtig der aus HiFi Anfangszeiten mit den fünf Kontaktstifen) haben und der Konstrukteur der Dinger immer wieder ausgefallene Ideen hat musste ich seine neueste Kreation ausprobieren.
Seine Forschungen haben gezeigt, dass jeder Verstärker (Ausgangsverstärker von CD, Eingangs- und Ausgangsverstärker in Amps) sehr empfindlich auf hochfrequente Störungen ist die in Verbindungskabeln vorhanden sind. (Die Reflektionen sind im Bereich über 100MHz). Diese Reflektionen sieht der Verstärker und versucht die "Störung" aus zu regeln (Feedback Schaltung in Verstärkern) was jedoch auf Grund der hohen Frequenzen nicht funktioniert. Diese sehr schnellen und "falschen" Regelvorgänge in den Verstärkern sind - gemäss Herrn Morecroft - die Ursache für den Kabelklang der oft in verschiedenen Kabeln gehört wird.
( Mehr auf der DNM Seite ) Sein Ansatz ist es nun diese hochfrequenten Reflektionen durch ein HFTN (HighFrequencyTerminationNetwork) im Kabel zu behalten, und so die Einstreunung in die Verstärker zu verhindern.
Nachdem ich nun ein solches Kabel zwischen meinem CD Player und Verstärker ausprobiert habe muss ich sagen - der Mann hat einmal mehr recht :) . Die Klarheit, die Natürlichkeit des Klanges ist einfach überwältigend! Ich hatte vorher ein Nordost Flachband-Silber Kabel (Blue Heaven) verwendet - kein Vergleich. Der Klang ist wirklich sehr Analog ähnlich geworden und es ist eine Stimmdefinition bei Einzelstimmen oder eine Gruppentrennung in einem Chor (Tenor, Bass, Alt, Sopran) zu hören die ich ab CD nicht für möglich gehalten hätte.
Die Kabel sind (zusammen mit den HFTN Gliedern nicht billig, aber jeden Cent wert meines kostete ca. 170.- Euro. Es gibt die Kabel für Phono und mit Eichmann Chinch Steckern. Wenn jemand begabt ist gibt es die HFTN Glieder auch zum selber einlöten. Ev. ist ja bei Euch jemand begabt und probiert das mal aus.
Ich bin auf jeden Fall begeistert!
Peter
"Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herkin

2

Sonntag, 13. März 2011, 17:54

Hallo Peter,

wäre ich Rit, hätte ich jetzt nach einem Doppeltem Blindtest gefragt :D

Ich hab aber mal nach High Frequency Termination Network gegoogelt. Dabei bin ich auf diesen Anfangs eines tread gestoßen:

Now this might be opening a can of worms as I know there
are people here who believe that fancy cables make no difference :( but has anyone heard about the "High Frequency Termination
Network" that DNM are suggesting people have fitted to their
interconnects?


Was da bei DNM beschrieben wird ist in meinen Augen so richtig typisch für Vodoo Anbieter. Ein großer Teil des Textes ist richtig, aber die Schlussfolgerung ist falsch. Es mag ja einige wenige besonders kritisch aufgebaute Verstärker geben, die so reagieren wie es dort beschrieben wird, aber "jeder" Verstärker tut das sicher nicht.

Gruß
Bernd

highendpet

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3

Montag, 14. März 2011, 16:47

Bei mir bringt es sehr viel

Hallo Bernd,
bitte nicht mit Rit (ich würde lieber schreiben RIP = Rest In Peace) schreiben. Am besten lassen wir den hier :sleeping:
Leider muss ich Dich da wirklich korrigieren. Der Hersteller von der DNM Elektronik hat in langen Entwickler Jahren viele spezielle Dinge herausgefunden (und erfunden z.B. die ersten Batterieänlich funktionierenden Netzteile, den T-Net Slitt-foil Kondenser usw.) Der Mann hat überhaupt gar nichts mit Voodoo zu tun. Er ist sehr technisch orientiert und arbeitet sowohl mit soliden, sinnvollen Messungen als auch mit den Ohren. Seine Verstärker sind z.B. upgrade fähig und er gehört nicht zu denen die aus "Modegründen" eben das Design wechselt.
Zugegebenermassen hat er z.T. sehr ungewöhnliche Ideen und (bezüglich Klang) macht er keine Kompromisse. Seine Verstärker haben z.B. pro Kanal einen Lautstärke Regler weil ein gemeinsamer Regler klangliche Nachteile hat.
Mit den HFTN Kabeln kann ich nur von meinen Erfahrungen an seinen Verstärkern berichten. Der Klang ist IN JEDER HINSICHT besser geworden. Mehr Luft um die Instrumente, bei Chor Musik besser getrennte Stimmgruppen, komischerweise beim Bass (Jasmine von Keith Jarret, oder Glenn Gould Szenen, oder Nora Jones, Come away with me) wesentlich mehr Textur im Bass - bessere Anzupfgeräusche, klarere Klavieranschläge.... Ich habe ihm diese Klangeindrücke geschildert und er fand die Verbesserungen seien denen sehr ähnlich, die er auch bei der Entwicklung gehört hätte.
Zugegebenermassen ist das Kabel natürlich an einem Verstärker von ihm... wie positiv der Effekt an anderen Verstärker ist kann ich nicht sagen. Diese Sperrglieder könnten ja theoretisch auch in anderen Kabeln eingebaut werden. Darum meine Frage ob ev. jemand DIY begabt ist und löten kann, dann könnte man den Effekt an anderer Elektronik und Kabeln ausprobieren.
Also bitte nicht hier mit Voodoo anfangen wenn Du die Geräte und Kabel nicht kennst. Abgesehen davon würde der Mann wohl nicht von nahmhaften Firmen (Linn, Creek, Resolution Audio und anderen) als Berater herbeigezogen, wenn er nicht professionell und technisch nachvollziehbare Dinge erzählen würde. Ich wäre wirklich sehr an Erfahrungen anderer Leute mit "Lötbegabung" interessiert.
Liebe Grüsse aus dem gar nicht Voodoo Land Schweiz
Peter
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4

Montag, 14. März 2011, 17:59

Mit den HFTN Kabeln kann ich nur von meinen Erfahrungen an seinen Verstärkern berichten. Der Klang ist IN JEDER HINSICHT besser geworden.
Hallo Peter,

ich möchte nicht mit Dir streiten, und das glaube ich Dir auch. Allerdings spricht das aus meiner Sicht nicht unbedingt für seine Verstärker. Allgemein sind HF Störungen auf geschirmten NF Kabeln aber im Verhältnis zum Nutzsignal so gering, dass sie keinen hörbaren Einfluss auf den Verstärker haben können. Wenn doch, stimmt mit dem Verstärker etwas nicht.

Und was hast Du gegen Rit? M.E. einer der wenigen, die sich technisch wirklich auskennen. Das mag auf Laien abschreckend wirken, aber ich habe von ihm noch nie etwas falsches gelesen. Okay, manchmal ist er etwas penetrant, aber das kann ich bei all dem Unsinn, der da manchmal verzapft wird, auch verstehen.

Gruß
Bernd

Christian R.

unregistriert

5

Montag, 14. März 2011, 18:26

Hallo Peter,

hast Du das neue DNM Kabel mit den normalen (ohne Sperrglied) verglichen? Hintergrund: Ich nutze eine DNM Verstärker-Kombi mit den normalen DNM Kabeln, kenne aber einige, die mittlerweile von DNM z.B. auf Nordost Verkabelung umgestiegen sind (die Auswahl ist auf Grund der DIN Stecker leider recht eingeschränkt). Dein Betrag macht auf jeden Fall neugierig.

lg
Christian

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6

Montag, 14. März 2011, 22:37

Ich bin Technischer Laie und weiss das auch

ich möchte nicht mit Dir streiten, und das glaube ich Dir auch. Allerdings spricht das aus meiner Sicht nicht unbedingt für seine Verstärker. Allgemein sind HF Störungen auf geschirmten NF Kabeln aber im Verhältnis zum Nutzsignal so gering, dass sie keinen hörbaren Einfluss auf den Verstärker haben können. Wenn doch, stimmt mit dem Verstärker etwas nicht.
Und was hast Du gegen Rit? M.E. einer der wenigen, die sich technisch wirklich auskennen. Das mag auf Laien abschreckend wirken, aber ich habe von ihm noch nie etwas falsches gelesen. Okay, manchmal ist er etwas penetrant, aber das kann ich bei all dem Unsinn, der da manchmal verzapft wird, auch verstehen.
Lieber Bernd,
Ich möchte auch nicht streiten. Bei besagtem Forumsteilnehmer stört mich die Art der Kommunikation. Nicht die sachliche Information.
Ganz offen gebe ich hier zu, dass ich von Elektrotechnik, Messungen usw. nicht viel Ahnung habe. Ich bin Informatiker und habe die elektrische Seite der Technik nie fundiert vermittelt bekommen. Ich unterstelle aber mal, das jemand der bei den oben genannten Firmen als Berater für Neuentwicklungen angefragt wird mehr technisches Wissen und Erfahrung hat - als ich auf jeden Fall - und auch mehr als die meisten die in Foren schreiben. Wie in einem anderen Thread mal geschrieben wurde - nur weil ich etwas noch nicht messen kann - heisst es nicht das es auch nicht existiert. (Einsteins Laser Theorie brauchte 30 Jahre bis sie bewiesen werden konnte - heute sind Laser überall im Einsatz. Da gäbe es noch viele Beispiele.)
Apropos der Wirkung der HFTN kann ich nur sagen, dass auch andere Hersteller "Kästchen" Kabel herstellen die in vielen Zeitschriften und Hörräumen zu den Refernzen zählen - so falsch kann also der Ansatz nicht sein.
Das seine HFTN Idee an seinen eigenen Verstärkern am besten funktioniert wundert ja wohl niemand. Und by the way betreibt ein Freund von mir sein Quad Lautsprecher (die nachgewiesenermassen schwer zu treiben sind) mit der gleichen Endstufe die ich habe - mit grade mal 40W Leistung....
Also muss ja was dran sein.
Mit nichttechnischen Grüssen Peter
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7

Montag, 14. März 2011, 23:06

Wie in einem anderen Thread mal geschrieben wurde - nur weil ich etwas noch nicht messen kann - heisst es nicht das es auch nicht existiert.
Das mag sein, aber HF-Störungen auf NF-Kabeln kann man sehr gut messen. Hab ich mal ein paar Jahre beruflich gemacht. Und da waren die Kabel deutlich länger :D
dass auch andere Hersteller "Kästchen" Kabel herstellen die in vielen Zeitschriften und Hörräumen zu den Refernzen zählen - so falsch kann also der Ansatz nicht sein.
Eines dieser Kästchen ist ja mal geknackt worden. Inhalt: Nichts. Das Kabel lief einfach durch. Mir fällt leider im Moment nicht ein wie das Ding hieß, aber es gab Fotos davon im Netz.

Sorry, aber ich glaube nicht an solche Dinge. Wenn Du da einen Unterschied hörst, ist das ja okay. Erfreue Dich daran. Ich habe zum Thema was man hört, was man zu hören meint, und wie das Hören funktioniert so meine eigene Meinung.

Gruß
Bernd

8

Montag, 14. März 2011, 23:30

Hi Bernd

also ich als neutrale Person, werde bei Peter demnächst auftauchen und die Kabelprobe machen. Letztens war ich schon mal da und habe seinen CD Player gegen seinen Clearaudio gegen gehört und da konnte deutlich hören das der CD Player schlechter klang. Wir machen den Blindtest und dann sehen wir weiter. Ich meine es ist doch leicht was in so eine Box zu machen das es besser oder anders klingt. Weniger ist da meistens mehr. Jeder Vorverstärker klingt anders und viel ist da auch nicht drin. Mein Moth hat paar Drehknöpfe und dünnen Klingeldraht, rein passiv. klingt ab gut, eigentlich nach nix. So vielleicht jetzt auch Peters Kabel. Es klingt nicht mehr, es lässt sauberer durch.

Gr.Steffen
--

highendpet

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9

Dienstag, 15. März 2011, 07:25

Habe beides probiert

Hallo Peter,

hast Du das neue DNM Kabel mit den normalen (ohne Sperrglied) verglichen? Hintergrund: Ich nutze eine DNM Verstärker-Kombi mit den normalen DNM Kabeln, kenne aber einige, die mittlerweile von DNM z.B. auf Nordost Verkabelung umgestiegen sind (die Auswahl ist auf Grund der DIN Stecker leider recht eingeschränkt). Dein Betrag macht auf jeden Fall neugierig.

lg
Christian

Hallo Christian,
habe beides probiert, das vorher verwendete Kabel (wie andere auch Nordost Blue Heaven mit XLR an einem und DIN am andern Ende) und mit einem DIN - DIN Kabel direkt. Das DIN - DIN Kabel erschien mir eine Spur klarer aber nur Nuancen anders. Bei dem Kabel mit den HTFN hatte ich wirklich das Gefühl es klingt am besten - wenn ich das mal so sagen darf am analogsten ^^ . Wenn Steffen mal zu mir kommt und Nora Jones mitbringt (hoffentlich in Echt :P) können wir den Vergleich mit der super LP die er hat machen. Da waren auch noch andere "Schätzchen" da z.B. die Songbird von ihr (CD ist nicht zum anhören - so viel künstlicher Hall!).
Welche DNM hast Du? Ich habe den Start A mit Upgrade auf B Innereien und den PA 3 Endverstärker. Bin immer am überlegen, ob wohl der Primus 3D was bringen würde.... Das mit den Kabeln und Steckern ist etwas mühsam.... meine XLR Kabel haben 3x umgelötet werden müssen bis es passte! Aber es klang wesentlich besser als die Chinch Kabel.

Liebe Grüsse Peter
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10

Donnerstag, 17. März 2011, 17:19

Habe die DNM Beiträge verschoben

Hallo DNM interessierte
Habe Eure Beiträge in den DNM Thread geschoben...
Hoffentlich seid Ihr nicht böse? Aber es hat je nicht mit dem Thread Titel zu tun - finde ich.
Liebe Grüsse
Peter
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11

Dienstag, 5. April 2011, 16:22

Hallo,
wenn die DNMs wirklich sehr breitbandig sind, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, daß sie mit hochfrequenten Störungen Probleme haben, oder zumindest anders agieren (= klingen) also ohne diese Störungen.
Ich kenne dieses Phänomen aus meinen Spectral-Zeiten (ist schon lange her), die waren auch extrem breitbandig und haben je nach Aufstellung, Kabel, Setup usw. verschieden agiert. Den Grund dafür sehe ich heute auch in zu starker Breitbandigkeit ...

Ein Musikwiedergabegerät muß m.M.n. nicht zu hoch hinaufgehen, da fängt man sich eher Probleme ein, als daß sie vermieden werden. Es geht um die harmonischen Verhältnisse der unteren und oberen Frequenzen zueinander, welche übertragen werden sollen.
Ein augewogener Frequenzbereich ist von der unteren Grenzfrequenz abhängig und die obere ergibt sich dann rechnerisch.
Z.B. ergibt ein Frequenzgang von 40Hz -16kHz ein ausgewogenes Klangbild auch 20 - 32kHz und 10 - 64kHz ... jedoch 30 - 100kHz klingt immer irgendwie falschlastig ... oh sorry jetzt bin ich scheinbar schon wieder OT ...

Viele Grüße
Marcus
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Rolls

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12

Dienstag, 5. April 2011, 17:49

Hallo Marcus!

Mein Lindemann AMP 4 hat einen Frequenzgang von 3 - 300 KHz!
Das ist schon sehr breitbandig! Ist das Deiner Meinung nach ausgewogen?
Bin nicht so der Verstärkerexperte! Wenn Deine Vermutungen richtig sind, könnte darin die Ursache für die mimosenhafte Reaktion des Verstärkers auf Netzstörungen bei mir liegen!

Gruss

Rolf

P.S. :ontopic aber interessiert mich und vielleicht auch einige von Euch!

13

Mittwoch, 6. April 2011, 21:07

Hallo Rolf,
ja das ist sehr breitbandig ! ... aber es ist ein (fast) ausgewogenes Verhältnis, wobei rein rechnerisch ein Frequenzgang 3 - 192kHz optimal wäre.

Du fängst Dir natürlich mit dieser Breitbandigkeit alle möglichen ungewollten Effekte ein, wenns dumm kommt.

Aber, wenn Du keine subsonischen Probleme hast und auch keine Hf-Probleme, dann ist doch alles in Ordnung.

Ob Netzstörungen in Deinem Verstärker "Unsinn anstellen" kann ich nicht beurteilen, aber wenn das Netzteil soche "Schweinereien" durchläßt und der Verstärker diese dann mit-verarbeitet, dann ist das natürlich nicht optimal. ;( ... und dies ist dann ehrlicherweise ein kontruktiver Fehler des Verstärkers.

Viele Grüße
Marcus
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applewoi

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14

Mittwoch, 6. April 2011, 21:58



Ob Netzstörungen in Deinem Verstärker "Unsinn anstellen" kann ich nicht beurteilen, aber wenn das Netzteil soche "Schweinereien" durchläßt und der Verstärker diese dann mit-verarbeitet, dann ist das natürlich nicht optimal. ;( ... und dies ist dann ehrlicherweise ein kontruktiver Fehler des Verstärkers.



Da ist Lindemann ja nicht allein. Es gibt ja auch die Spectrals, die ebenfalls auf Geschwindigkeit und Bandbreite hochgezüchtet werden und ohne die speziellen, natürlitsch sauteuren MIT-Kabel mit Dämpfungsgliedern in unkontrolliertem Schwingen dann auch umgehend und regelmässig abrauchen. Man könnte ja auch einfach eine Spule im Ausgang verbauen, wie das einige Verstärkerbauer handhaben, aber erstens ist das natürlich nicht highendig genug und zweitens geht die Bandbreite...
Sorry, aber für meines Vaters Sohn ist so was einfach nur typischer Haientmurks. Was nützt mir denn die tolle Bandbreite wenn ich immer bis(s) Mitternacht warten muss und ansonsten ungefragt und kostenlos Polizeifunk und CB mithören kann?

15

Donnerstag, 7. April 2011, 09:51

... absolut richtig, was Du da schreibst. Ich bin auch vor vielen Jahren Spectral-geschädigt worden ...

Ist m.M.n. totaler Unsinn soetwas, ist nicht praxisgerecht. Und klanglich möchte behaupten, daß ein Frequenzgang über 64kHz nicht nötig ist auch unter Berücksichtigung von Phasenfehlern.

Wie Du sagst, typischer Marketing-Ansatz um sich zu positionieren und damit unerfahrenen und "ich-glaub-alles-was-in-den-Gazetten-steht"-Leuten den Kopf zu verdrehen.

So funktioniert die gesamte Branche ... und diese Leute mit den verdrehten Köpfen beten dann wie die Sekterier den Unsinn dann als die einzige Wahrheit in die Welt hinaus ...

Typisches Herdentier-Schafe-Transmitter-Verhalten ... ;o)

Viele Grüße
Marcus
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16

Donnerstag, 7. April 2011, 10:04

Was nützt mir denn die tolle Bandbreite wenn ich immer bis(s) Mitternacht warten muss und ansonsten ungefragt und kostenlos Polizeifunk und CB mithören kann?


Moin!
So schlimm wie vorher genannt ist es natürlich nicht! Aber man hört schon, wie sich das Stromnetz auf das Klangbild auswirkt! Hatte vorher einen Yamaha Vollverstärker! Der reagierte aber ähnlich! Wenn man sich heute mal die Werte von gängigen Vollverstärkern anschaut fällt auf, das viele auch sehr "breitbandig" arbeiten! Ob es allerdings um Marketing , oder auch um klangliche Aspekte geht, kann ich nicht beurteilen! :whistling:

Gruss
Rolf

highendpet

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17

Donnerstag, 7. April 2011, 10:15

Markus kannst Du löten?

Hallo Markus....
um wieder ein wenig zum Thema zurück zu finden ganz am Anfang hatte ich mal gefragt ob jemand bereit wäre solche Dinger in seine Kabel zu löten.
Es gibt die Dinger auch für DIY - ich bin da leider nicht begabt (wie's geht ist hier zu finden).
Mich würde einfach interessieren ob die Dinger auch bei anderen Verstärkern / Kabeln was bringen.
Mr. Morecorft von DNM ist eigentlich ein sehr praktisch orientierter Mann und meinstens ist schon was dran wenn er was sagt. Und immerhin schreibt er in seiner Beschreibung " ...the sound improvement is substantial, so a DNM cable with HFTNs is unlikely to be equalled on sound quality by a non-terminated cable, even an extremely expensive one." Bevor der sowas schreibt muss er sich seiner Sache sehr sicher sein.
Wenn Du - was Dein Avatar signalisiert - löten kannst, probiers doch mal aus!
Liebe Grüsse Peter
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18

Donnerstag, 7. April 2011, 10:17

Tja ... dieser Markt hat (wie andere Märkte auch) typische Mode-Strömungen. Eine dieser Strömungen (natürlich nicht die einzige) scheint zu sein, daß Verstärker wohl in diesen Zeiten sehr breitbandig sein müssen, ansonsten taugts nix ! ... so der Schafe-Glaube :P

So wie ganz früher, als man nur auf die Leistung (je höher desto besser) und den Klirrfaktor (je mehr Stellen hinterm Komma, desto besser) geschielt hat, und damit die Qualität eines Verstärkers definierte, ohne ihn sich tatsächlich anzuhören ... sorry, aber das muß wohl so gewesen sein, sonst hätte es nicht derart gruselige Teile gegeben - meßtechnisch TOP ! aber klanglich bäääääähhhh

Meßtechnik hin oder er, es muß praxisgerecht sein und sollte vor allem gut "klingen" oder wie manche meinen gar nicht klingen ... Ihr wißt schon was ich meine ...


Tja Peter ... ich persönlich bin immer skeptisch mit diesen Kästchen, die irgend ein Problem korrigieren sollen, das am besten erst gar nicht da sein sollte ... das beste Kabel ist keines, oder zumindest ein so kurz wie mögliches ...

Viele Grüße
Marcus
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Donnerstag, 7. April 2011, 10:24

Kannst Du nun löten?

Hallo Markus,
Gerade das gefällt mir bei Herrn Morecroft - er lässt sich absolut keiner Modeströmung zuordnen. Auf die Frage ob er finde es brauche seine Firma mit ihren ungewöhnlichen Ansätzen meine er nur: "Wir sind für viele unbedeutend oder überflüssig - ich bin bereit das zu akzeptieren" ...
Lies mal in den Link nach - ich bin leider schlecht im löten und die Dinger sind KLEIN!
Grüsse Peter
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20

Donnerstag, 7. April 2011, 10:29

... weißt Du auch dieses Insider-Schrullige ist eine art Mode-Strömung ... eben genau jene !

Viele Dinge kann man in solche Moden einordnen z.B: Apple (wie es angefangen hat), Linn (wie es angefangen hat), NAIM, Breitbänder-Hype, Eintakter-Hype, Horn-Hype, Rhedeko-Hype, anti-Elko-Hype usw. usf.

Inzwischen ist ja schon wieder eine Gegenbewegung zu erkennen: Weg von diesen kleinen schrulligen Dingen ... die fahren dann auf 70er und 80er Japan Verstärker ab, so à la Onkyo und so ...

... so jetzt habe ich mich mal wieder in die Nesseln gesetzt ...
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Captn Difool

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21

Donnerstag, 7. April 2011, 10:34

...so einer bin ich. Meine "Hochzeit" sind die 80er und frühen 90er, wo die klassischen (Industrie-)HiFi-Geräte aus Fernost ihren Zenit durchschritten. Mit Haient konnte ich dagegen nie so richtig warm werden. aber eigentlich ging es ja um spezielle Kabel...
Gruß André

Rolls

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22

Donnerstag, 7. April 2011, 10:37

am Anfang hatte ich mal gefragt ob jemand bereit wäre solche Dinger in seine Kabel zu löten.


Moin Peter!
Ich z.B. werde nicht meine teueren Cardas Cinchkabel umbauen! Zu den Umlötarbeiten kommen noch die Kosten der Anschaffung!
Wie es hinterher klingt, weiss man auch nicht! Und wenn man sie mal wieder verkaufen will, hat man schlechte Karten!
Ich finde es vom Grundsatz schon ein wenig problematisch in den Signalweg eines NF Kabels ein "Bauteil"
einzuschleifen. Durch die Lötung allein entstehen schon Übergangswiderstände!
Was allerdings machbar wäre ist ein DIY Kabel mit der Platine zu bestücken! Kostengünstig wäre z.B. ein RG 316 U Kabel bestückt mit Deltron Steckern.
Wenn man 2 Paar Cinchkabel anfertigt (ein Paar mit HF Sperrplatine und ein Paar ohne Platine) kann man ja testen, ob es was bringt!

Gruss
Rolf

Captn Difool

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23

Donnerstag, 7. April 2011, 10:42

Sehe ich auch so. Allerdings ist es fast müßig, ob ich z.B. eine HF-Drossel ins Kabel oder ins Gerät löte, die zusätzlichen Lötstellen sind immer da. Anderseits finde ich den Effekt geringer als befürchtet und ein Kabel mit HF-Sperre ist eher eine Notlösung im Bedarfsfall. Meine Yamahas gehen bis 60kHz, keine Einstreuungen. Früher hatte ich in einem Altbau die Kenwood L-08M mit bis 100kHz, da reagierte eine etwas emfindlicher auf Funksteuersignale und Funkenflug.
Gruß André

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24

Donnerstag, 7. April 2011, 11:00

Ich glaube allerdings schon, daß heutzutage HF Einstreuungen zunehmend Einfluss auf HiFi Komponenten haben!
(z.B. Antennenwirkung!) WLAN, DECT Telefone, Handynetze, Radio + TV und Funknetze... die Frequenzbänder wurden in den letzten 20 Jahren enorm ausgeweitet! Nicht zu vergessen die DLAN Netze ( Internet über das Stromnetz )
Es kommt allerdings auf die Örtlichkeiten und die HiFi Komponenten an ob es hörbar störend ist oder nicht!
Von daher sind die Gedankengänge des Herrn Morecroft gar nicht mal so abwegig!

Gruss

Rolf

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25

Freitag, 8. April 2011, 08:42

Es geht ja nicht primär um die Einstreuungen

Hallo Rolls,
Hallo Cäptn,
Es geht ja - wenn ich das auf der Homepage richtig verstanden habe - um die Rückwirkung der Kabelreflektionen (im HF Bereich) die durch das transportierte Signal selbst entstehen. Diese wiederum wirken auf den Feedback Regelkreis der Verstärker und stören diesen. Mit den Sperrglliedern sollen diese Rückkopplungen der HF Reflektionen in den Verstärker eliminiert werden. Bisher haben sich Mr. Morecrofts Dinge immer als technisch sinnvoll und klanglich relevant erwiesen. Wenn durch solche Sperrglieder die Einstreuungen von aussen ins Kabel auch vermindert werden können ist es ja umso besser!
Und natürlich musst Du Rolf nicht Deine teuren Kabel zerstören nur um was aus zu probieren. Ich kann für einmal nicht dienen, da die DNM Verstärker DIN Buchsen haben die praktisch von niemandem sonst verwendet werden..... Ist manchmal für den Spieltrieb extrem bremmsend :cursing: ..... aber ist einfach so.
Grüsse Peter
"Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herkin

Verwendete Tags

DNM, HFTN Kabel, Kabelklang, Reson

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