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Rolls

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51

Montag, 25. Juni 2012, 15:13

Es könnte bei Rolls oder bei Dualese / FJS sein - glaube ich wenigstens.


Hallo Peter!
Bin gerade aus dem Urlaub zurück und habe mal wieder reingeschaut!
Leider ist und war das o.g. Netzkabel zum Testen noch nie bei mir !!!
Tut mr leid!
Es ist aber überhaupt nicht i.O., daß der Aufenthaltsort des Kabels unbekannt ist. ?( Wenn freundlicherweise hier im Forum ein Kabel zum Testen angeboten wird, sollte es derjenige auch wieder zurückschicken oder sich zumindest bei Dir melden.

Gruß
Rolf

Dualese_alias_F J S

unregistriert

52

Montag, 25. Juni 2012, 23:36

Kabel wo bist Du ?

´nAbend Männers... :thumbup:

Die Recherche ist recht einfach, siehe hier : http://www.analogemusikwiedergabe.de/forum/board11-markt/board13-biete-suche-tausche-verschenke/231-netzkabel-zum-testen

Laut Posting #15 : SiggiHH / friedrich29 / defektzero / Olli ...

Bei friedrich29 war es 2 x nicht zustellbar und Olli hat auf 'unregistriert' gewechselt !

Henner @defektzero hatte es im August 2011 nach 6 Wochen immer noch nicht.

Also sagt mir meine alte EDB-Nase : Iss noch bei SiggiHH... ^^

Wegen des 'HH' vermutlich der Exil-Pfälzer Siggi in Hamburch und nicht Fischfrikko Siggi in Heiligenhafen. Aber wer weiß, vielleicht ist das YAB Diamond ja auch bei Ihm an der Ostsee gelandet... als audiophile Stromversorgung für ein induktives Fisch-Filet-Bratfeld... :P :D

Grüße & Gut N8 vom flachen Niederrhein
Dualese "alias" F J S

highendpet

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53

Dienstag, 26. Juni 2012, 16:36

Danke für die Informationen

Hallo Rolf,
Hallo Dualese,
schön wieder was von Euch zu hören :D :D .
Ich hatte mich bei SiggiHH schon x-mal gemeldet um zu erfahren wo das Kabel nun ist. Leider erfolgte keine Reaktion :cursing: ...
Nun steh ich etwas auf dem Schlauch. Ich dachte eingentlich könnten auch noch andere Leute das Kabel ausprobieren und man könnte den Versuch weiter führen. Es hat ja auch wieder neue Mitglieder die ev. dieses Kabel testen wollen.
Ich bleibe auf jeden Fall dran.
Und an Dualese erstma vielen Dank für die Rücksendung der noch vorhandenen Sicherungen. Ev. starte ich da noch mal eine Runde, da es doch auch einige hier gab die eine POSITIVE Wirkung auf den Klang feststellen konnten.
Also dann bin ich mal gespannt wie's weiter geht.
Liebe Grüsse
Peter
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54

Sonntag, 19. August 2012, 12:10

So, nachdem ich seit 2 Wochen ein ahp-Klangmodul III G in Betrieb habe, kann ich auch was zum Thema beitragen. Ich muß vorrausschicken, dass ich stromtechnisch völliger Laie bin, dieses Hobby aber schon lange betreibe. Ich habe Tonarme und div. Laufwerke verbessert, wage mich an Dinge, die handwerkliches Geschick verlangen. Das Thema Strom überlasse ich Fachleuten. So habe ich schon viele Jahre ein Klangmodul III im Sicherungskasten; man vergißt es mit der Zeit. Kann mich aber erinnern, dass es nach Verlegung einer separaten Leitung für die Anlage und der spätere Einbau des Moduls deutlich besser klang als die üblichen Sicherungen. Für mich war da schon klar, dass die Stromversorgung emminent wichtig ist. Die Anlage ist durchverkabelt mit Ortofon 8N; damals schon teuer, aber nichts im Vergleich zu heutigen Preisen. Ein Jammer, dass es diese Kabel nicht mehr gibt. Dazu kam dann eine HMS-Leiste und meine Triode mit 2x 50Watt bekam ein standesgemäßes Grande-Finale Jubilee Netzkabel, gemäß der Erkenntnis von Herrn Straßner, das der letzte Meter der Wichtigste sei. Das war alles nachvollziehbar.
Vor einigen Wochen kamen die Freunde Rainer und Peter mit ahp-Reinkupfersicherungen zum Probieren. Erstes Opfer war mein Omtec-Antares. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es dort etwas bringen sollte. Ist doch die Phono und das Netzteil mit der billigsten Kabellösung verbunden, einem dünnen Computerkabel. Und dann noch Gleichstrom. Aber die Überraschung war perfekt: auf Anhieb eine deutlich größere Bühne, zu allen Seiten! Dann kam meine Funk LAP-2.V2 an die Reihe. Ein reines Profi-Teil. Sehr neutral, passt perfekt zur Röhre. Auch hier wieder eine nochmalige Steigerung des Ganzen: Klangfarben, mehr Luft zwischen den Instrumenten, Dynamik, alles wurde besser. Herr Funk würde warscheinlich wieder milde lächeln über diese High-End Spinner. Sind doch seine Produkte nicht besonders Esoterik-verdächtig.
Nun ist es ja nicht so, dass ich ich unzufrieden gewesen wäre, das war aber eine deutliche Steigerung. Könnte mir aber auch vorstellen, dass so etwas nicht in allen Anlagen funktioniert.
Dann kam das IIIG und alles steigerte sich nochmals deutlich. Eine Tiefenstaffelung des Orchesters, ein Druck von hinten plazierten Instrumenten, eine Feinauflösung, die ich nie für möglich gehalten hätte! Ich betreibe ein SPU Royal-N; kein Auflösungsweltmeister, aber meinem Geschmack kommt es sehr entgegen, da es den musikalischen Fluß durch Überbetonung von Details nicht zerstört. Dazu kommen die tollen Klangfarben. Jetzt weiß ich, dass es doch auflösen kann, allerdings über die Stromversorgung! Und zwar in einem Maße, wie ich es so noch nicht kannte. Platten, die ich bisher in der Kategorie "muffige Aufnahme" geführt hatte - nicht wiederzuerkennen! HIer wäre jetzt ein hochauflösendes System wohl noch schwer zu ertragen: perfekt eingebettete Details, Instrumente, die völlig plastisch abgebildet werden, Blech hat jetzt ein metallisches Funkeln und die die Obertöne von Flügel und Cembalo kommen sehr realistisch. Da bleiben keine Wünsche mehr offen.
Fazit: alle Platten neu hören, da kommen noch einige Überraschungen! Und die Erkenntnis, dass 113€ noch nie so gut angelegt waren wie hier. Und Kompliement an Herrn Jungblut, der seine Produkte nochmals deutlich verbessert hat, das gilt vor allem auch für die Geräte-Sicherungen in Reinkupfer. Der Nachteil genüber den vergoldeten, dass man sie öfter mal reinigen sollte, ist leicht zu verschmerzen. Eine dicke Empfehlung!

Jürgen

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55

Sonntag, 19. August 2012, 13:48

Ich betreibe ein SPU Royal-N; kein Auflösungsweltmeister, aber meinem Geschmack kommt es sehr entgegen, da es den musikalischen Fluß durch Überbetonung von Details nicht zerstört. Dazu kommen die tollen Klangfarben

Hallo Jürgen,

sehr schön beschrieben, darf man fragen welchen Übertrager Du hierfür verwendest.

Beste Grüße
Reinhard

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56

Sonntag, 19. August 2012, 17:41

Das sind nicht mehr lieferbare Hashimoto H-2018. Sie sind laut Auskunft von I. Asakura ( Sound Tradition) mal für den russischen Markt gebaut worden(!).
Sie passen fantastisch zum SPU, sind angeblich gleichwertig mit den Spitzen ÜT von Sound Tradition. Beschrieben, und da habe ich die Anregung her - allerdings die HM3 - in "hifi & records", Heft 2/2007. Bei Bestellung von 10 Paar könnten sie wieder aufgelegt werden. Wenn sich genügend SPU-Besitzer entschließen könnten... :thumbup:
Grüße, Jürgen

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57

Montag, 20. August 2012, 09:50

Während der High End in diesem Jahr hatte ich mir das "kleine" Klangmodul III bei AHP gekauft - Nach Einbau meinte ich sofort eine kleine Verbesserung zu hören (Räumlichkeit) aber Weltbewegendes hatte sich nicht getan. Ein Freund von Jürgen und mir (Peter) hatte das "große" Klangmodul IIIG erworben und eingebaut - hier war nach etwa 1-2 Stunden eine deutliche Verbesserung zu hören; die (imaginäre) Bühne wurde weiter, höher und tiefer.

Ich muß noch hinzufügen, daß sowohl Peter, als auch ich noch keine Gerätesicherung getauscht hatten bis dahin.

Der nächste Schritt war die verschiedenen Sicherungen von AHP zu testen - Kupfer vergoldet und Kupfer poliert. Die vergoldete machte im Gegensatz zur reinkupfernen (poliert) eine leichte schönfärberische Aura im Hochton und den Baß etwas "weicher" - jedoch brachten beide Sicherungen in allen unseren Geräte ausschlieslich positive Effekte gegenüber den Standardsicherungen - ich könnte nicht mehr ohne hören. Neben deutlich besserer Raumdarstellung werden auch die Klangfarben besser und die Präzision deutlich erhöht - hierdurch gewinnt das komplette Klangbild. Es ist schon erstaunlich was eine gute Stromversorgung bringt; es ist nicht das Tüpfelchen auf dem I, sondern für mich seit diesem Jahr ein fundamentaler Bestandteil jeder Anlage. Als Stromkabel habe ich übrigens HMS GranFinale SL Jubilee an allen Geräten und einen Power Conditioner zur Stromaufbereitung.

Danach habe ich mich entschlossen das "große" Klangmodul IIIG an Stelle des "kleinen" einzubauen. Hier war nun ein weiterer deutlicher Fortschritt zu hören. Wenn man also über ein Klangmodul nachdenkt - wenn es irgendwie in den Sicherungskasten passt - das große Modul IIIG.

Ich bereite gerade ein Experiment vor - Klangmodul IIIG gegen normale Schnappsicherung und "kleines" Klangmodul im Direktvergleich - da mich einige Teilnehmer der Münchener Analog-Runde gebeten hatten Ihnen die Unterschiede vorzuführen. Wer Interesse hat ist hierzu gern gesehener Gast.

Gruß

Rainer

highendpet

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58

Dienstag, 21. August 2012, 07:47

Es freut mich, hier wieder mal was zu lesen!

Hallo Liebe "Neuzugänger" und Sicherungsschreiber :) ,
Es freut mich hier wieder über Sicherungen usw. zu lesen. Ev. werde ich da wieder was in Umlauf setzen - es ist ja wohl doch bei einigen feststellbar geworden, das es eine Wirkung gibt.
Bei manchen tut sich was bei manchen nicht. Es scheint mir nun aber doch, dass es bei der Mehrheit der Leute die mit Sicherungen experimentiert haben ein positiver Effekt hörbar war. Insbesondere die Klangmodule im Sicherungskasten bringen wohl wirklich etwas.
Wenn ich quantifizieren müsste was bei mir am meisten gebracht hat würde ich die Reihenfolge so machen:
1. Klangmodul AHP I im Kasten
2. Wandsteckdose von HMS
3. Fine filter von Audioplan
4. Feinsicherung in den Geräten tauschen
5. Netzverteiler Power Star S von Audioplan
6. Verschiedene Netzkabel vom Verteiler zu den Geräten

Wie sich das eigene Kabel für die Anlage auswirkt (Sicherungskasten AHP Modul > Wanddose) kann ich nicht sagen, da ich nur den ganzen "Baum" (Fine filter ab Wanddose) umhängen kann an eine andere Dose die aber CH Stecker hat. Deswegen hängt dazwischen dann ein billiger Übergangsstecker (CH>Schuko) der sich sicher hauptsächlich klangverschlechternd auswirkt.... Aber wenn man das mal macht ist es schon sehr erschrecktend, wie der Klang in sich zusammenfällt!
Also weiter viel Freude beim ausprobieren.....
Peter
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Dienstag, 21. August 2012, 20:51

1. Klangmodul AHP I im Kasten
Hallo Peter, dann tausche das mal gegen das III G aus! Wenn der Abstand zum Modul III schon so groß ist...... Du kennst Deine Anlage nicht wieder!
Ich setzte natürlich auch vorraus, dass man die Hausaufgaben, sprich evtl. HMS-Steckdose und Leiste, natürlich schon gemacht hat. Sonst ergibt das wenig Sinn.
Ich tausche jetzt noch an meinen Divas die Mundorf-Polklemmen gegen die Gleichen aus Reinkupfer aus, dann stört kaum noch ein wichtiger Übergang aus anderem Material. Bin gespannt, was das noch bringt.
Jürgen

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60

Dienstag, 21. August 2012, 20:55

Hallo Peter,

Meine Klassifizierung sieht folgendermaßen aus:

1. Stromkabel an allen Quellgeräten (CD und Omtec Phono Pre)
2. Stromkabel an der Vorstufe
3. Stromkabel an Endstufe
4. Steckerleiste ( in meinem Fall Power Conditioner)
5. Gerätesicherungen in den Quellgeräten
6. Klangmodul III G
7. Gerätesicherungen in Vorstufe
8. Gerätesicherungen in Endstufe
9. HMS Wandsteckdose, (weich verkupfert und weich vergoldet, die aus Messing taugt nicht viel, finde ich)
10. Gerätesicherung im Plattenspielernetzteil ( ja, das hört man, genauso wie Punkt 10)
11. Stromkabel an Plattenspielernetzteil


Ich verwende einheitliche Stromkabel mit baugleichen Steckern von HMS, das GranFinale Jubilee. Einen Versuch wert wäre, Peter, die Audioplan Steckerleisten gegen HMS zu tauschen. Eventuell die Energia RC 3/1 oder 4/2. Auch die normalen Steckerleisten von HMS bringt schon exzellente Resultate.
Ich selbst halte viel von HMS bei der Stromversorgung, seine restlichen Kabel mag ich jedoch nicht.

Gruß
Rainer

highendpet

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61

Donnerstag, 23. August 2012, 08:28

Habe die Netzkabel Beiträge verschoben

Gemäss dem Wunsch von verschiedenen Usern habe ich die letzten "Netzkabel Themen verschoben in einen eigenen Thread HIER .
Freue mich schon auf die verschiedenen Beiträge - es bleibt spannend :D
Peter
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Samstag, 15. September 2012, 22:03

So, nach einigen verbrachten Wochen mit dem ahp-Klangmodul IIIG möchte ich eine abschließende Bewertung abgeben. Die fällt äußerst positiv aus, denn für so wenig Geld habe ich noch nie einen solchen Fortschritt gemacht. Ich bin in der glücklichen Lage Lautsprecher zu besitzen, die jede kleine Veränderung akribisch wiedergeben (Audiophil Diva). Zunächst beeindruckt einmal die viel größere Abbildung, die Tiefe derselben und die Ruhe im Klangbild. Und nach längerer Einspielzeit kommen Dinge hinzu, die zwar vorher auch schon da waren, aber Ausdruck, Klangfarben, Details und Dynamik haben dermaßen zugenommen - das ist schon großes Kino! Viel Luft zwischen Instrumenten oder Stimmen und eine Detailfülle, die aber niemals lästig im Sinne von unangenehmer Analytik wird; die Nebengeräusche und Obertöne sind genau dort verankert, wo sie entstehen, manchmal ganz hinten oder mehr vorne oder links oder rechts, unglaublich spannend. Alle Platten müssen neu gehört werden; aufgrund der Ruhe im Klangbild verändert sich auch das Timing. Und das hat mit dem Laufwerk nichts zu tun, denn ein Amazon hängt nun mal nicht am Stromnetz.
Es gibt aber auch Nachteile. Das betrifft Neuauflagen. Wenn hier zu üppig mit den Reglern umgegangen wurde - man muß ja den höheren Preis zum Original irgendwie rechtfertigen - dann kann es zuviel werden. Am besten klingen Originale, eine DG z.B. kann zur audiophilen Offenbarung werden. Unglaublich transparent ohne jede Lästigkeit. Ziemlich schlimm finde ich Neuproduktionen, die waren bisher schon keine Offenbahrungen, gehen jetzt aber in Richtung unerträglich, weil völlig überzogen, vor allem im Bassbereich (möchte hier lieber keine Nahmen nennen). Wie gesagt, am Besten klingen unspektakuläre Originale, einfach faszinierend.
In hell abgestimmten Anlagen - System, Lautsprecher - könnte das Modul IIIG sich kontraproduktiv auswirken. Ob die ungemeine Detaillierung da zu einem überpräsenten Klangbild führen könnte, muß man ausprobieren. Ich stelle ich mir jedenfalls vor, dass das der Fall sein könnte. Die satten Klangfarben, die ein SPU in den Raum zaubert, wird hier wohl nicht erreicht. Das klingt dann sicher hart und nüchtern. Aber ich weiß es nicht, ist erst einmal eine Vermutung.
Ansonsten noch einmal dickes Lob an Herrn Jungblut für meiner Meinung nach "Innovation des Jahres", Kompliment!
Jürgen

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Mittwoch, 30. Januar 2013, 00:06

Nach längerer Erfahrung mit unterschiedlichen Gerätesicherungen kann ich nun dazu etwas beitragen. Die Geräte sind ein Omtec Antares und eine Funk Lap-2.V2 (Herr Funk würde sicher wieder sein spöttisches Lächeln gegenüber diesen "spinnerten Hifi`lern" aufsetzen). Die Sicherungen, die nichts taugen, nenne ich hier nicht namentlich. Übrig blieben die ahp- Kupfer vergoldet und die Reinkupfer-Sicherungen. Die letzteren sind in allen Belangen überlegen: sie machen einen tiefen Raum, eine große Bühne mit viel Luft zwischen den Instrumenten; sie stellen diese realistisch groß und plastisch dar und der Obertonbereich ist zum niederknien. Die Vergoldeten bedeuten dagen wieder einen deutlich hörbaren Rückschritt (andere Übergänge?).
In einem Forum, dessen Namen mir dummerweise nicht mehr einfällt, behauptet ein sogenannter "Hohlraumresonator", dass die Obertöne durch den Hörraum generiert werden. Einen solchen Schmarrn unser Hobby betreffend habe ich schon lange nicht mehr gelesen.
Diese Sicherungen machen genau deutlich, dass die Obertöne, auch feinste Nuancierungen, in der Aufnahme enthalten sind. Damit ist klar, dass die Stromversorgung an erster Stelle des "Tunings" stehen sollte. Die Phasenrichtigkeit sollte selbstverständlich sein. Die Fortschritte sind einfach unglaublich; schon der Austausch der Anschlüsse an Boxen und Verstärker durch Mundorf-Reinkupferklemmen waren eine Offenbarung (ich verwende in der ganzen Anlage Ortofon 8N Kabel).
Das einzige Manko der Kupfersicherungen ist das Kupfer selbst. Es oxidiert früher oder später. Das muss man kontrollieren und gegebenenfalls reinigen. Ich poliere sie, was sicher nicht jeder kann. Da werde ich noch ein paar Versuche machen. Aber besser öfter mal putzen als dauernd schlecht hören!
Jürgen

Kendumi

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64

Mittwoch, 30. Januar 2013, 11:12

Moin,
Jürgen, dass mit den Obertönen habe ich auch gelesen, der Raum macht es, hallo ?( .
Dieser gewisse Herr, hat eine sehr bestimmende Art.
Ich bin vor ettlichen Jahren schon damit angefangen bevor der Run auf
Edelmetallsicherungen anfing, Glaskörper Feinsicherungen gegen mit Quarzsand
gefüllte Keramiksicherungen auszutauschen, wie z.B. ESKA oder Wichmann Sicherungen.
Die Sicherungen im Gerät produzieren ja auch Übergangswiderstände und der Draht innen
fängt an zu schwingen, dazu kommen die offenen "Blechfeiler", wo diese
Sicherungen hineingedrückt werden, zwei von diesen Haltern
bin ich bei meinen Geräten umgangen, indem ich versilberte Sicherungshalter
von Bernd Ahne nahm, in denen haben die Sicherungen einen wesentlich stabileren Sitz.
Die "Ersten" Sicherungen von der weiter oben angegebenen Firma, bestanden aus
Wichmannsicherungen bei denen die Kappen vergoldet wurden, da gabs zu den
Keramiksicherungen natürlich keinen Unterschied, die neueren Sicherungen dieser
Firma sind jetzt wirklich gut.
Ich habe jetzt ein paar Sicherungen von AHP Kupfer, Bernd Ahne, die er extra fertigen läßt,
vergoldete und mit reinen Silberkappen, hier empfinde "ich" die Goldsicherungen
harmonischer, dazu; die vergoldeten sind aus Reinsilber und dann wohl mehrfach vergoldet,
bei den Silbersicherungen fehlt dagegen nur der Goldüberzug.
Dann hatte ich aus dem Internet noch welche, hier fällt mir momentan der Name nicht ein,
Kupfer mit Goldkappen, waren günstiger als die beiden oben genannten
und ich möchte sagen es geht in die selbe Richtung wie die AHP.
Gruß
Wolfgang

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65

Mittwoch, 30. Januar 2013, 12:23

Wandsteckdose?

Zu dieser ganzen Stromgeschichte habe ich eine Frage.
Was ist wenn ich das Kabel der Netzleiste direkt per Lüsterklemme anschließe?
Also ohne den Umweg Stecker + Steckdose, z. B. eine E-Herdanschlußdose verwende.
Ist das nicht effektiver als jeder Edelstecker und Edelsteckdose?
Beste Grüße von Ulli

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66

Mittwoch, 30. Januar 2013, 12:54

Was ist wenn ich das Kabel der Netzleiste direkt per Lüsterklemme anschließe?

dann ensteht eine gefährung für dich und möglicherweise
andere. Ein versicherungsschutz (haftpflicht) besteht dann
auch nicht mehr. ...Aber es klingt garantiert super, habe ich
selbst schon tausendmal erfahren dürfen... :whistling:

Gruss mart

Kendumi

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67

Mittwoch, 30. Januar 2013, 12:58

Moin,
ja, es ist besser, es ist auch klanglich etwas besser, wenn man bei allen Verbindugen
Buchse, Stecker umgeht.
Ich für meinen Teil, gehe lieber auf gute Steckverbindungen,
ob Buchse oder Stecker weg von schlechten Leitern, hin zu Kupfer vergoldet.
Kupfer bei Kupferkabeln, Silber bei einer durchgehenden Silberverdrahtung,
man muß aber aufpassen, dass kann alles dem Guten zuviel werden.
Ich kenne einige Leute, die haben bei einer Geräteseite alle Steckbaren Teile
umgangen und fest verdrahtet, wie gesagt, nicht mein Weg.
Ein Bekannter hat sogar die Gerätesicherungen umgangen
und die dann freien Verbindungen direkt verdrahtet, davon rate ich aber tunlichst ab.

PS; so habe ich mal zwei Netzkabel, Vorstufe - CD-Player mit Oyaide P004 Platin-Palladium
Stecker und Buchse verbunden, bin dann wieder auf meine Kuperverb. zurück,
es war mir des Guten zuviel, der aufgerufene Preis sowieso,
für einen Stecker oder Buchse um die 300€ :thumbdown:
Gruß
Wolfgang

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68

Mittwoch, 30. Januar 2013, 14:18

Hallo,

um Übergangswiderstände an der Steckerleiste zu vermeiden, habe ich mir einen PowerCube von WSS Kabel gegönnt. Zusätzlich sind alle Netzkabel noch sternförmig geerdet, was man bei einer normalen Netzleiste auch nicht bekommt (ausser Audioplan). Die verlöteten Kabelverbindungen sind in einem Kunststeingehäuse untergebarcht und mit Harz vergossen. Ein Parallelfilter isoliert die einzelnen Kabel noch von einander. Meiner Meinung nach eine sehr gute Lösung für Netzkabel Verbindungen.

Viele Grüße
Jochen

Kendumi

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69

Mittwoch, 30. Januar 2013, 14:28

Moin,
Jochen, dass ist eine gute Lösung, nur müssen die Anschlüsse/Verbindungskabel
eine venünftige Länge haben, z.B. für Leute die ihre Monoendstufen dicht an den
Lautsprechern stellen.
Gruß
Wolfgang

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70

Mittwoch, 30. Januar 2013, 14:36

NAbend Wolfgang (bei uns ists schon dunkel) :D ,

das kann man sich ja bei WSS alles wunschgemäß herstellen lassen. Die Kabellängen sind frei wählbar, ebenso die Kabeltypen und Querschnitte. Sinn macht es, für Vorstufen und Wiedergabegeräte Kabel mit geringerem Querschnitt zu ordern und für die Endstufen bzw. Vollverstärker dann einen größeren Kabelquerschnitt.

Viele Grüße
Jochen

Kendumi

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71

Mittwoch, 30. Januar 2013, 14:53

Mahlzeit Jochen,
hier ist es 14.40 Uhr, habe vor einer Viertelstunde zu Mittag gegessen.
Das mit dem Querschnitt der Leiter kann ich bestättigen,
Geräte die "Saft" saugen, brauchen einen größeren Querschnitt,
dass betrifft vor allem die Zuleitung, von der Haussteckdose zu diesem Verteiler,
ist für diejenigen interessant die sich soetwas selber fertigen wollen.
Gruß
Wolfgang

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Mittwoch, 30. Januar 2013, 15:39

Mahlzeit Jochen,
hier ist es 14.40 Uhr, habe vor einer Viertelstunde zu Mittag gegessen.
Das mit dem Querschnitt der Leiter kann ich bestättigen,
Geräte die "Saft" saugen, brauchen einen größeren Querschnitt,
dass betrifft vor allem die Zuleitung, von der Haussteckdose zu diesem Verteiler,
ist für diejenigen interessant die sich soetwas selber fertigen wollen.


Mahlzeit!

Ferner, so habe ich mir sagen lassen, transportieren dünnere Kabelquerschnitte weniger Netzstörungen. Sie haben quasi eine Filterwirkung in Bezug auf Netzstörungen. Es macht daher also wirklich Sinn, dass Netzkabel nicht überdimensioniert werden sollten. Und wenn großer Leiterquerschnitt dann nur für Leistungsverstärker mit hohem Strombedarf.
Ich habe die Silverline Netzkabel mit 1 mm² Leitern für Vorstufen und CD-Spieler gewählt und 1,5 mm² für die Monos und den Vollverstärker. Mehr braucht es meiner Ansicht nach nicht, da meine Lautsprecher mit 92 dB und schön flacher und ausgeglichener Impedanzkurve alles andere als leistungshungrig sind.

Viele Grüße,
Jochen

Graphit-Teller

- davon esse ich aber nicht -

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Mittwoch, 30. Januar 2013, 16:50

Hallo Mart!

Zitat von »rehdeko«
Was ist wenn ich das Kabel der Netzleiste direkt per Lüsterklemme anschließe?

dann ensteht eine Gefährung für dich und möglicherweise andere.


Wer hat dir denn solchen Schnee erzählt? Natürlich kommt es darauf an, wie es ausgeführt wird. Über der DIN-VDE steht das Energiewirtschaftsgesetz. Das sagt aus, dass die anerkannten Normen der Technik anzuwenden sind (DIN, DIN-VDE usw.). Aber in
einen weiteren Passage steht geschrieben, dass davon abgewichen werden kann, wenn durch die Abweichung gleiche oder bessere Sicherheit vorhanden ist.

Übrigens ist der "DIN-VDE-Verein" eine private Organisation, der davon lebt, dass man ständig die Normen ändert ;) , sonst könnte
man ja in die "Änderungs-Abo's" nichts schreiben ;) , aber von deren Verkauf lebt man ja ;) .


@ rehdeko



Also ohne den Umweg Stecker + Steckdose, z. B. eine E-Herdanschlußdose verwende. Ist das nicht effektiver als jeder Edelstecker und Edelsteckdose?


Bei einer über eine Herd-Anschluss-Dose ordentlich angeschlossene, der Schutzgrad [in den Falle der so genannte "Fingerschutz", erste Ziffer des Schutzgrades mindestens eine 3 (d.h. IP 3x)] der Abdeckung ist entscheidend, Steckerleiste, ist die Sicherheit im Sinne des Energiewirtschafts-Gesetzes mit Sicherheit gleich oder sogar höher. Natürlich gibt es bessere Verbindungen als Lüsterklemmen, so spezielle Klemmen von WAGO oder Phönix. Ich würde "alte echte Wieland-Klemmen" nehmen, sofern man sie bekommt bzw. noch bekommt. Aber auch Dosen-Klemmen der Firma Kaiser (mit nur einer Schraube) können hier nochmal etwas den Übergangswiderstand minimieren. Wer Interesse hat, kann mich per PN anschreiben, dann sende ich ihm den Artikel "Grundsätzliches zum Thema Strom und Sicherheit" als PDF zu, welchen ich für eine "nichtdeutsche" Hifi-Publikation geschrieben habe (ist nicht im Netz zufinden!).



@ Jochen

... was man bei einer normalen Netzleiste auch nicht bekommt (ausser Audioplan).

Weil es auch nichts nützt. Die Sache bei WSS funktioniert nur, weil an dem Schutzleiter (bitte nicht das Wort Erde verwenden, es ist in der Regel in Deutschland zu 85 % falsch, in Indien könnte es vielleicht richtig sein) der gleiche Leiterquerschnitt, das gleiche Leitungsmaterial und, das ist das Entscheidente, die gleiche Leitungslänge angeschlossen ist. Ansonsten ist die "echt sternförmige" Verdrahtung des Schutzleiters Humbug.

Entschuldigung und Gruß
Erhard

Ein Mensch, das hat man gar nicht selten,
der selbst nichts gilt, lässt auch nichts gelten.

(frei nach Eugen Roth)


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Mittwoch, 30. Januar 2013, 21:29

Die letzteren sind in allen Belangen überlegen: sie machen einen tiefen Raum, eine große Bühne mit viel Luft zwischen den Instrumenten; sie stellen diese realistisch groß und plastisch dar und der Obertonbereich ist zum niederknien.

Hallo Jürgen,

war mir bisher neu, dass Sicherungen solche Auswirkungen haben können

Schon einmal etwas von:
Böse Falle - Hörpsychologie
gehört?



Gruß
Reinhard

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schamacko (31.01.2013), pappenheimer (01.02.2013)

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Mittwoch, 30. Januar 2013, 21:42

Na ja Reinhard, einfach mal ausprobieren....dann mitreden :rolleyes:

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