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Dualese

unregistriert

1

Donnerstag, 26. Mai 2011, 14:13

Tuning an der absoluten Basis !

Hallo liebe Tuningfreudige... :thumbup:

Meister Yoda... Mein Avatar & Ich...

dieser Verbindung folgend, hatten meine Hobby-Freunde Reinhard & Henner freundlich-scherzhaft nachgefragt :

Zitat von »Vincono«

Lieber Franz Johann,
kannst Du mir bitte eine Frage beantworten.
Hat denn der kleine Kerl in Deinem Avatar auch so saubere Ohren wie Du ?
Viele Grüße Reinhard

Zitat von »defektzero«

...jo - die hören beide das gras wachsen :D :D :D
grüssle henner

Schon recht so Ihr Beiden, aber auch Flöhehusten- und Vorurteileraushören funktioniert prima, halt typisch Yedi... ^^

Deshalb sagte Meister Yoda zu Luke Skywalker auf Dagobah...
Beurteile nie nach ihrem Äußeren die Dinge !
...Größe bedeutet nichts.


Ich nehme den "humorigen" Dialog zwischen uns mal zum Anlass und möchte Euch einen...

Ebenso ungewöhnlichen wie wirksamen Tuning-Tipp vorstellen. :thumbup:

Egal was unserem Empfangsapparat folgen mag, bei der/dem Einen findet Musikverarbeitung hauptsächlich im Kopf statt, anderen Menschen geht die Musik unter Brain-Umgehung mehr durch Seele, Bauch & Herz, Hauptsache jedoch, sie geht uns Allen letztendlich irgendwie "unter die Haut" !

ABER... wenn der Empfangsapparat bereits limitiert ist, leben Musikliebhaber(innen) mit einem Manko... ;(

Altersbedingte unabwendbare Veränderungen der Hörfähigkeit sind letztendlich schlimm genug, ICH... konnte mir u.a. durch Anwendung des hier geschilderten Verfahrens, meine Hörfähigkeit mit "60" Lenzen bei sicheren 14.000 Hz erhalten, darüber - irgendwo zwischen 14 und 16 KHz - ist dann auch bei mir absolut sicheres "Hängen im Schacht" !

Der entscheidende Tipp, kam vom guten Freund & Apotheker meines Vertrauens Gero !

1.) Tuning-Equipment
Ein 20 ml Tropffläschchen (Pipette) mit verd. 3%iger H2O2 (Wasserstoffperoxid) Lösung + 0,5% Phosphorsäure
Lösung zum Spülen und Wundreinigen
Zur Reinigung von Wunden, zum Spülen bei Zahnfleischblutungen und Mundschleimhautentzündungen.
Zur Mundschleimhautdesinfizierung bei Mundgeruch.


2.) Anwendung
Alle 1- bis 2 Wochen die beiden Gehörgänge abwechselnd mit der Lösung befüllen und ca. 10 Min. seitlich auf der entgegengesetzten Seite liegend einwirken lassen. Wenn das Gegurgel & Geschmurgel deutlich nachlässt (Reinigungswirkung erfüllt) - Umdrehen - und den Gehörgang auf 2 - 3 untergelegten Wisch- und Wegtüchern gut leerlaufen lassen.

3.) Nachreinigung
Zusätzliches Ausspülen des Gehörgangs mit lauwarmem Wasser komplettiert die Reinigung. Dazu dient z.B. eine Spritze mit aufgesetztem Weichschlauchstück. Das äußere Ohr danach mit einem großen feuchten Waschlappen gut Säubern. Den Gehörgang mit einem ca. 5 cm langen und max. bleistiftdickem "Pfriem" aus weichem Papiertaschentuch oder Popofreundlichem 4-lagigem Klopapier, mit VORSICHTIGEM Vortrieb ausdrehen. Je nach mehr- oder weniger freundlichem Aussehen des "Pfriems", diese Ausdrehaktion wiederholen.

4.) Wirkungsweise/Nebenwirkungen
Die wässrige und deshalb Bio-kompatible H2O2-Lösung, macht die "schmalzartige" Schutzschicht im Gehörgang incl. enthaltener Schmutzpartikel durch ihre oxidative Wirkung ablös- und ausspülbar. Diese Schutzschicht baut sich nach der Reinigung wieder neu auf.
Ein leichtes Jucken im Gehörgang kann nach der Reinigung durch die Kombination aus Spülen und mech. Reiz auftreten. Ebenso ist eine leichte Blondfärbung von aus den Ohren spriessenden Haarbüscheln unbedenklich, da es sich bei verd. H2O2-Lösung um ein altbekanntes Haar-Aufhellungsmittel handelt, allerdings wäre deutliche Rotfärbung Anzeichen für eine zu hohe Konzentration.

5.) HNO-ärztliche Abwägung
HNO-Ärzte reagieren auf sehr reinliche Gehörgänge eher irritiert und auf geschilderte mechanische Maßnahmen ausgesprochen gereizt.
Das berühmte Q-TIPP dient bei unsachgemäßer Anwendung eher dazu, die Schmalz-Schmutz-Mischung Richtung Trommelfell vorzuschieben und auf Dauer verstopfend zu Komprimieren. Für einführbare Sonden & Ösen, z.B. aus zurechtgebogenen Büroklammern, gilt nach Ansage meines HNO-Arztes : HÄNDE WEG !
Er schüttelt so wie am Dienstag über diese Reingungsstrategie zwar immer wieder amüsiert sein weis(s)es Haupt, hat sie mir aber bisher nicht verboten.

6.) WARNHINWEISE
Zum Nachspülen des Gehörganges bitte kein Instrumentarium wie Gartenschläuche mit Gardena-Aufsatz und/oder den Garagenhof-KÄRCHER verwenden.
Wenn man beim Ausdrehen in Trommelfellnähe gerät, ergibt sich ein deutliches Druckgefühl, DANN BITTE NICHT weiterdrehen bis es wehtut.
Ebenso ist das Querziehen eines längeren "Pfriems" von einem Ohr zum Anderen - trotz evtl. ausreichendem Leerraum dazwischen - zu unterlassen.
Es sollte während der Anwendung auch kein "...bitterer Geschmack im Mund..." durch die Verbindung zwischen InnenOHR und Nasenrachenraum (eustachische Röhre) auftreten. Dies wäre nicht Anzeichen sich verschlechternder Laune, sondern evtl. kontrollbedürftiger Hinweis auf eine erhöhte Duchlässigkeit des nach aussen abschliessenden Trommelfells.

6.1.) ANLAGEN

. . . Komplexität, Sensibilität, Verbindung zur CPU !

Bitte den Rest nachlesen zur : Anatomie - Ohr des Menschen [Quelle : Wikipedia]
Ergänzend den Eintrag zum : Thema Ohrenschmalz [Quelle : Wikipedia]
Und den Artikel zur Frage : Wattestäbchen zur Ohrreinigung ? [Quelle : Landesärztekammer BaWü]

7.) Disclaimer
Wie bei allen DIY-Empfehlungen z.B. im Hochvoltbereich odere generellem Hantieren mit "offener" Elektrik, gilt auch hier keinerlei Funktionsgarantie und/oder Haftung für irgendwelche Schäden. Und zwar sowohl für die unsachgemäße Anwendung, als auch für jede denkbare falsche Auslegung und Anwendung der gegebenen Empfehlungen.
Aus Vorsicht und/oder Skepsis, möge jeder Interessent bei (s)einem eigenen HNO-Arzt und/oder Apother seines Vertrauens Rat einholen und dann Selbige wegen möglicher Schäden und Nebenwirkungen Schlagen.
Letztendlich bitte ich zu beachten, die nötige Humorlage beim Lesen der Empfehlung nicht abzuschalten... DANKE !

Dem wahren Kern der Sache so vielleicht genmeinsam näherkommend...
HTH & Herzlichen Gruß vom flachen Niederrhein
F J S [Franz Johann ohne Bindestrich]

P.S.
Es handelt sich um Eigenschilderung meiner Erfahrungen und zum Schluss "nachgegoogle´tes" Infomaterial.

Beiträge: 2 099

Registrierungsdatum: 24. November 2011

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2

Freitag, 27. Mai 2011, 13:19

Lieber Franz Johann, nun wird eine der elementarsten Fragen aufgeworfen, es kommt jedoch keine Antwort ! Wirklich etwas enttäuschend, denn Du hast dir wirklich sehr viel Arbeit gemacht. Viele Grüße Reinhard

3

Freitag, 27. Mai 2011, 14:04

Tja ... dem ist halt einfach nichts aber auch rein gar nichts hinzuzufügen !

Fröhliches Ohrausspülen an alle ! ;)
LW: LINN LP12, Garrard 301, Thorens TD124, EMT 950 kpl. mit Rack u. Karten, Dual 1229, Transcriptor
Arme: Linn Ekos, SME3009, SME3010, SME 3009 Imp., Ortofon RMG212, EMT929
TA: Benz Glider (niederohmig), Ortofon SPU Meister, DL103, Ortofon S15-T, EMT TSD15, Benz MC20, Shure V15III, Grado Silver, Stanton 500 mit 65µ-Nadel für 78er
Elektronik: McIntosh C22 und MC-30, Quad 22 und Quad-II, SINO 2A3, SINO EL156, Raphael Ortophonic VIII, ...
LS: Kora Odyssey, Quad ESL-57, Klipsch La Belle, ...

4

Freitag, 27. Mai 2011, 14:19

Hi, ich finde den Beitrag witzig und ontopic, und was noch erwähnenswerter ist: gleichzeitig tritt er niemanden auf die Füsse. Also weiter so ;)

Konrad

Beiträge: 128

Registrierungsdatum: 14. März 2011

Wohnort: Portugal/England

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5

Freitag, 27. Mai 2011, 14:40

Und ist effizienter als jeder power-cord und andere teuren Dinger die es so zu kaufen gibt. :D

Dualese

unregistriert

6

Freitag, 27. Mai 2011, 16:48

Danke für Eure anerkennenden Worte liebe "Mit-Hörer"... ;)

Nach Steffens Nachfrage zum Reinigungszyklus im Reizüberflutungs-Thread, sind glaube ich ein paar kleine Ergänzungen sinnvoll.

Habe das mal einfach "rübergequottelt" :

Zitat

Hallo Steffen,

diese Empfehlungen MUSS jeder für sich persönlich "ausprobieren" und evtl. anpassen... :thumbup:

Weniger als 1 Woche oder gar täglich - wie von Dir vermutet - wäre nach meinen Erfahrungen absolut kontraproduktiv, da kurbelt man den Schutzmechanismus des Ohres nur unnötig an. Das machen übrigens auch alle braven Mütter, die ihre Kinder andauernd Q-Tippen !

Solche Reinigungsaktionen kann man wohl am besten mit dem Nägel- und/oder Haareschneiden vergleichen, da hat auch jeder sein individuelles Raster.

Das von mir sogen. Gegurgel & Geschmurgel ist übrigens Indiz für die Wirksamkeit der Mixtur (im Kühlschrank aufbewahren) denn das Oxidationsmittel "verfällt" natürlich auch durch Luftkontakt.

Abgesehen von eingeflochtenen Scherzen, ist das Ganze absolut Ernst & Seriös gemeint...

Zu 6.) WARNHINWEISE ...eine dankenswerte Ergänzung von Michael :

Ich gebe zu Bedenken: Es gibt Fälle, da läuft die Flüssigkeit "direkt durch". 8|
Also immer ein "altes Kissen" unterlegen.

Und aus Verbindung zum Thema Reizüberflutung...

...ich glaube es ist leider noch schlimmer und wir sind alle schon "abgestumpft" durch besagte unvermeidbare Einflüsse... ;(

Mein Ohr-Pflege- und Tuningverfahren, trägt m.E. eher dazu bei, die Funktionalität - wie die Inspektion m. Oelwechsel beim Auto - auf möglichem Maximalniveau zu halten und so Defizite auszugleichen. Das eingefügte Bild, zeigt ja die Komplexität des Übertragungsapparates Ohr --> Innenohr --> Hirn... die Zusammenhänge sind mir durch den Bericht wieder mal viel klarer geworden. Frequenzspezifische Überleitungen vom Innenrohr --> in frequenzspezifische Empfangsbereiche im Gehirn... ich glaube, da hilft der sauber-getuned´te Schalltrichter... :thumbsup:

Also dann "Happy Höring"...
Grüße vom flachen Niederrhein
F J S [Franz Johann ohne Bindestrich]

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