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willich

Pragmatiker

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26

Sonntag, 21. August 2011, 01:45

Eine Ausrichtung in Flußrichtung scheint mir aber plausibel.

Hallo willich,

mir ist eine 'flussrichtung' bei wechselstrom leider nicht plausibel.


Is ein Argument.
Dann bleibt wohl die Frage nach der Ausrichtung offen... ;)
Ich habe meine Meinung. Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.
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highendpet

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27

Dienstag, 23. August 2011, 08:37

Anschlussrichtung spielt eine Rolle

Hallo Mart,
es ist schon so, dass ich bei meinen Lackdraht Versuchen auch die Kabel nach dem mehrwöchigen Betrieb und Einbrennen, mal umgedreht hatte. Verstärkerseitiges Stecker an LS und umgekehrt. Das war eindeutig hörbar. Mir schien der Seidige Glanz und die Feinauflösung von Details in den Höhen reduziert zu sein. Auch im Bass war eine weniger straffe, weniger Druckvoller Eindruck da.
Kehrte man das Kabel um war es wieder so wie vorher.
Die Unterschiede sind nur klein gewesen, aber auf jeden Fall so, dass ich das Kabel dann lieber in der ursprünglichen Form wieder eingesetzt habe. Mir scheint schon die Anschlussrichtung des Kabels spielt eine Rolle und wenn es immer A>B betrieben wird und dann kehre ich nach B>A um klingt es anders. Auch ohne das ich einbrenne scheint mir das Kabel eine klangliche Änderung durch zu machen.
Wissenschaftlich erhärtete Fakten dazu gibt es wohl nicht? Oder nur wenige - im Netz habe ich ganz unterschiedliche Meinungen und auch Begründungen gefunden......
Liebe Grüsse Peter
"Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herkin

ConnaisseurM

unregistriert

28

Dienstag, 23. August 2011, 21:23

Wissenschaftlich erhärtete Fakten dazu gibt es wohl nicht? Oder nur wenige - im Netz habe ich ganz unterschiedliche Meinungen und auch Begründungen gefunden...

Hallo Peter... :thumbup:

Nein, auch nach meinem Kenntnisstand als "Kabel-Brizzeler" aus Leidenschaft, gibt es zum Thema // Laufrichtung <--> Enbrennen // leider keine eindeutig wissenschaftlich erhärteten Fakten PRO und/oder CONTRA !?

ALLERDINGS... ist bezüglich der Erhörbarkeit von Unterschieden, die CONTRA-Fraktion - besonders bei LS-Kabeln mit dem Wechselstromargument im Rücken - eindeutig in der Überzahl = :blöd

Natürlich ist Psychoakustik und die geniale "Interpolierungsfähigkeit" unseres Hirns beim Musikhören eine unumstössliche Tatsache, das Ganze fängt ja schließlich schon mit den frequenzspezifischen Verbindungen vom Innenohr, in ebenso spezifische Bereiche im primären und sekundären Audio-Cortex an...

. . . Komplexität, Sensibilität, spezifische Verbindungen von Aussen nach Innen !

Selbst wenn wahrnehmbare Unterschiede nur im Größenbereich von "Nuancen" liegen mögen, WARUM... spricht man manchem (Musik)Hörer eigentlich eine mögliche bessere Güte dieses Sende- Übertragungs- und Empfangsapparates ab ? ? ?

Vielleicht ist deshalb ja sogar das "akustische Gedächtnis" und sein Trainingszustand kein Nonsens ? ? ?

Seltsam... bei anderen "Sinnen" wie Riechen, Schmecken, Tasten, Sehen... sieht man das nicht so verpönt und es gründen sich neben besonderen Berufen, sogar geniale Karierren darauf !?

Siehe zur Erläuterung hier :

Die fünf Sinne des Menschen...
Grundsätze 7 Sinne...

Letztendlich beruhen auch die Fehlerkorrekturschaltungen sämtlicher Digital-Quellgeräte, auf den Erkenntnissen zur "Interpolierungsfähigkeit" des menschlichen Hirns beim Hören und ahmen das Ganze rudimentär nach.

Zum Thema gab/gibt es (soweit noch nicht auf Lebenszeit ausgeschlossen) in den deutschen HiFi-Foren eine militante "5. Kolonne" von ~ 10 - 15 Leuten, die das bei jeder sich bietenden Gelegeheit sozusagen "...in den Dreck..." gezerrt und in den Grenzbreich psychoakustischen Irrsinns abgeschoben haben... :thumbdown:

Im Klartext : Leute wie Du und Ich gehören nach deren Meinung in die "Klappse"... :wacko: ^^

Bis ich akzeptiert hatte, dass es sinnlos ist mit Inquisitoren über Ökumene zu diskutieren, habe auch ich mich wegen meiner Kabel-DIY-Ideen jahrelang mit diesen Vögeln besonders im grossen HF rumgeschlagen. Sollte es aus Präventionsgründen interessant sein, kann ich gerne eine Namensliste erstellen, wobei diese Heinis allerdings sowieso bekannt sein dürften wie "bunte Hunde"... :P :D

Vive la bonne Oreilles...
Vive la bonne Écoute...
Vive la bonne Audition...
Vive la France...

willich

Pragmatiker

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29

Mittwoch, 24. August 2011, 01:02


Zum Thema gab/gibt es (soweit noch nicht auf Lebenszeit ausgeschlossen) in den deutschen HiFi-Foren eine militante "5. Kolonne" von ~ 10 - 15 Leuten, die das bei jeder sich bietenden Gelegeheit sozusagen "...in den Dreck..." gezerrt und in den Grenzbreich psychoakustischen Irrsinns abgeschoben haben... :thumbdown:

Im Klartext : Leute wie Du und Ich gehören nach deren Meinung in die "Klappse"... :wacko: ^^


Ich bin immer wieder schwer beeindruckt, wenn ich Posts von Leuten lesen darf, die heute schon im geistigen Besitz aller aktuellen und in der Zukunft zu erschließenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten unseres Universums sind :thumbup:
Ich habe meine Meinung. Bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen.
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30

Donnerstag, 25. August 2011, 21:56

Gerald, erst mal! :thumbup: :prost

Ich halte es so, dass ich gerne gebrauchte Kabel probiert habe! ;)

highendpet

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31

Freitag, 26. August 2011, 10:27

Ist wohl noch nicht alles so erforscht wie wir's gerne hätten

Ich bin immer wieder schwer beeindruckt, wenn ich Posts von Leuten lesen darf, die heute schon im geistigen Besitz aller aktuellen und in der Zukunft zu erschließenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten unseres Universums sind :thumbup:
Lieber Gerold,
Ich fand Deinen Kommentar wenig erhellend :huh: . Ich habe verschiedene Fachbücher zum Gehör und Gehörpysiologie aus verschiedenen Ländern gelesen, und fand z.B. die Untersuchungen des Frauenhofer Instituts (führten ja schlussendlich zur MP3 und anderen Codierungen) und Untersuchungen zu Wellentheorie von verschiedenen Unis sehr interessant. Ausserdem bin ich überzeugt (wie Du vielleicht andeuten wolltest) dass wir noch längst nicht alles wissen was beim Hören in unserem Kopf passiert und wie das Hirn die Informationen verabeitet oder speichert. Wie kann es z.b. sein, das gewisse Musik die wir bei einem bestimmten Ereignis als sehr schön / beeindruckend fanden die (damals gehabten) Gefühle wieder wachrufen können? Auch bin ich der Meinung, dass Leute die viel Musik machen oder hören (Musiker - Dirigenten - Tontechniker usw.) die Musik selektiv hören. Ein Pianis hört auf der Klavieraufnahme wie das Pedal eingesetzt wird (O Ton: Fantastisch wie der Interpret das Pedal einsetzt, alle Nuancen sind da! Halbes Pedal, viertel Pedal ein Meister seines Faches!). Ich habe bei der gleichen Aufnahme einfach die Anschlagdynamik und den Fluss der Musik gehört. Es findet sicher eine "angewöhnung" an die vor allem praktizierte Musikart statt. Dies beeinflusst die Verarbeitung und Wahrnehmung der Musik bei jedem PERSÖNLICH und lässt sich deshalb auch nicht eindeutig als "falsch" oder "richtig" bezeichnen.
So habe ich mich z.B. beim Kauf meiner Verstärker auf meine "Tonales Gedächnis" verlassen und auch noch nach Monaten den Klang der von mir favorisierten Verstärker im Ohr gehabt. Schlussendlich ist dann im Vergleich von zwei unterschiedlichen Verstärkern an den selben LS der Entscheid zugunsten der einen Elektronik getroffen worden.
Aber das Feld ist noch nicht genügend erforscht. Falls es Dich interessiert gibt es dazu eine interessante Publikation "Musik im Kopf" von Manfred Spitzer. Dort wird einiges dazu gesagt und auch dazu wie Musik im Gehirn verarbeitet wird.
Liebe Grüsse Peter
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32

Samstag, 27. August 2011, 09:36

Morgen Peter,

ist ein schwieriges Thema. Aber auch sehr interessant. Erklärung habe ich dafür auch nicht. Weiß auch nicht ob sich Kabel " Einbrennen " lassen.

Definitiv bejahen kann ich das Röhren eine Einspiel ( brenn )- Zeit brauchen. Ich meine nicht das aufwärmen. Das sollte klar sein das jedes Teil seine Betriebstemperatur braucht.

Aber auch bei Koppel-C´s kann man eine Einbrennzeit feststellen. Der Klang ändert sich, je nach dem wie zeitintensiv man hört, über Wochen noch.

Es wäre schön wenn es eine Möglichkeit gäbe das man das mit einfachen verständlichen Worten erklärt bekommen könnte ohne sich in Formeln und dergleichen zu verlieren.

Lieben Gruß Jürgen

33

Samstag, 27. August 2011, 13:50

Hi, ich habe einen schönen Spruch gehört, den ich hier unbedingt zum Besten geben wollte!

Was machen eigentlich die ganzen Skeptiker, wenn das alles mal wissenschaftlich bewiesen sein sollte?

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34

Sonntag, 28. August 2011, 18:45

Hi, ich habe einen schönen Spruch gehört, den ich hier unbedingt zum Besten geben wollte!

Was machen eigentlich die ganzen Skeptiker, wenn das alles mal wissenschaftlich bewiesen sein sollte?

Was machen in der Zwischenzeit die gläubigen? :D

35

Sonntag, 28. August 2011, 21:53

Hi Antonio, bleibt alles beim alten natürlich! :D

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36

Sonntag, 28. August 2011, 23:55

Hi Antonio, bleibt alles beim alten natürlich! :D

Und das ist auch schön so. :viking :prost :thumbsup:

highendpet

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37

Montag, 29. August 2011, 12:43

Liebe Gläubigen und Un-Gläubigen

Was machen die Gläubigen - sie hören Musik und beschäftigen sich mit dem Inhalten der selbern nicht mit den Gerätschaften und anderen zu beweisenden (oder eben nicht zu beweisenden) Schnickschnack :D .
Abgesehen muss ich nicht's glauben, um zu hören, das eine CD schlecher (lebloser) klingt als eine LP.
Oder andere Dinge dich ich nicht ganz schlüssig erkären kann, aber einfach so wahrnehme....
siehe Zitat unten ;)
Peter
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