Lautsprecher nach Western Electric System 6

      Meine Erfahrung deckt sich mit der von Ste.
      In meinem Raum jetzt (32qm) gehen Dipolbässe hervorragend.
      In dem davor (knappe 12qm) habe ich bei verschiedenen Versuchen ziemliche Probleme bekommen.
      Beste Grüße,
      Stefan

      PS: Ja, ich schreibe auch über Hifi und Musik. Und ich mache beruflich Musik. Hier bin ich allerdings ausschließlich privat unterwegs!!!
      Grundsätzlich ist ein größerer Raum meist vorzuziehen, allerdings ists zuvorderst die Raumakustik. Mit dem richtigen Dreh an dieser Stelle lassen sich in kleinen Räumen sehr gute Ergebnisse erreichen. Einen gut präparierten kleinen Raum ziehe ich einer großen Hallkammer allemal vor.
      Gruß
      Hartmut



      I really believe that great hi-fi should sound like the best radio you ever heard
      ..
      (V. Gallo)
      ...und der vierte folgt sogleich:

      truefi.blogspot.de/2014/05/inc…-music-iv-evaluation.html

      Hier noch ein Bericht eines schwedischen Professors aus Uppsala:

      euphonia-audioforum.se/forums/…php?showtopic=10996&st=60

      sehr entspannt und angenehm beschrieben. Letztes Jahr hatte er einen Bericht über ein anderes WE 22A System verfasst:

      euphonia-audioforum.se/forums/…php?showtopic=10525&st=75

      Was mir dabei auffällt ist fehlender "Fraktionszwang" ;) .

      Grüße

      Hans-Jörg
      Hallo Mike,

      ich hatte vor ca. 20 Jahren meine damaligen ALTEC "Voice of the theatre" in einem 4,5 x 3,0 m "großen" Raum stehen. Bei 2,5 m Hörabstand ging das erstaunlich gut. Ein Grund dafür dürfte das kontrollierte Abstrahlverhalten gerade der alten Profilautsprecher sein, welche deutlich gutmütiger reagieren als gängige Lautsprecher. Dieses wird ja im "truefi blog" auch angesprochen: die Aufstellung der Breitbanddipole war aufwändiger als die Installation des Hornlautsprechers. Nur die Optik darf nicht stören ;).

      Grüße

      Hans-Jörg
      Die äußere Erscheinung finde ich persönlich sehr gelungen. Einzig das helle Holz beißt sich ein wenig mit dem schwarzen LM22a. Eine schöne rotbräunliche Schellackpolitur und das System wäre für mich optisch perfekt. Die Geschmäcker sind aber zum Glück verschieden. Das basstechnisch nicht eine der üblichen Basslösungen verwendet wurde, empfinde ich als sehr angenehm. Zumal die RFT Bässe zu den wirklich guten zählen. Die Kette wirkt insgesamt sehr liebevoll aufeinander abgestimmt. Sympathisch auch der Verweis, dass es selbst mit einem kleinen Class-D Amp schön lief.

      Gruß
      Mike
      Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.
      truefi.blogspot.de/search?upda…00%2B01:00&max-results=19

      Ich muss sagen, dass mir die Seite mehr und mehr gefällt. Gerade der Bericht " Incredible close to music VI – A Evaluation of Foreign References" liest sich sehr leichtgängig und macht Laune auf mehr. Zumal die liebevoll zusammengestellte Kette in einem Ambiente präsentiert wird, in dem man gerne Musik genießen möchte. Wenn ich mich nicht sehr irre, sind mein Bruder und ich dem Eigner dieser Kette vor ca. 25 Jahren im Auditorium 23 begegnet. Wir hatten uns über den Uchida Bausatz und die TQWT Triangle unterhalten. Eine Woche später wurden mir die versprochenen Unterlagen über die TQWT zugesandt. Sehr sehr sympathisch fand ich das Ganze. Den Verweis auf die bald kommende 4181 macht neugierig. Was für ein herrlich nostalgisch anmutender Lautsprecher. Die Formensprache finde ich mehr als gelungen. So muss für mich ein Lautsprecher aussehen.

      Gruß
      Mike
      Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.
      Hallo Mike,

      dem kann ich mich nur anschließen. Im Gegensatz zum nostalgischen Äußeren ist der Klang dieser Lautsprecher ausgesprochen "zeitgemäß". Diese alten WE Hörner, Treiber und Chassis bieten z.B. eine enorme Auflösung ohne tonale Härten! So etwas kannte ich eigentlich nur von hochwertigen Kopfhörer. Wenn man bedenkt, dass es vor einigen Jahren schwierig bis unmöglich war, "mal eben" ein WE 22A Horn zu erwerben oder paargleiche, neuwertige 555er geschweigen den 597er Hochtöner, dann lässt sich ermessen, was für eine Gelegenheit sich derzeit bietet. Mich würde z.B. noch der 755A reizen in der "Hommage a' Ken".

      Viele Grüße

      Hans-Jörg

      Hans-J. schrieb:

      Mich würde z.B. noch der 755A reizen in der "Hommage a' Ken".


      Kann ich durchaus nachempfinden! Die vor langer Zeit gehörte Morgane hat mir damals äußerst gut gefallen. Der 25 cm Siemens Coax hat sich mehr als beachtlich im Gehäuse der Morgane geschlagen. Ich habe den Siemens in einem anderen Gehäuse noch nie so gut gehört. Insofern kann ich mir gut vorstellen, dass das auch mit dem 755A in diesem Gehäuse gut funktionieren könnte.

      Gruß
      Mike
      Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.

      Hans-J. schrieb:

      Mich würde z.B. noch der 755A reizen in der "Hommage a' Ken".
      Hallo Hans-J und Mike.

      ich musste etwas herumsuchen um zu begreifen über was ihr da redet. Aber noch funktionieren die grauen Zellen und bin fündig geworden. Siehe da:
      auditorium23.de/Ken/Ken.html

      Interessanter neuer Lautsprecher mit grosser Widmung. Löst der kleine LM 755 nun die Generation Rondo mit den HY-HP Salabert's ab? Was kann und macht er besser?
      Hans-J. was erwartest du im Vergleich zu deiner WE22 Installation von diesem Lautsprecher?

      Danke und LG
      Ste
      Hallo Christoph

      Natürlich bin ich mir dieser Tatsache bewusst. Ich fragte ja Hans-J. auch nach einem Vergleich und ob er uns bereits mehr Infos geben kann. Ich bin auch davon ausgegangen, das er mehrere Lautsprecher betreibt oder betreiben wird. Aber wenn man so ein perfektes WE 22 System wie er bereits betreibt, frage ich gern was von diesem 755 System erwartet wird? Ist es der Charme, die Einfachheit der Konstruktion, die wahrscheinlich perfekte Stimmwiedergabe der '755 Hommage an Ken' oder was kann einen WE 22 noch beeindrucken?

      Lg Ste

      Ste schrieb:

      der '755 Hommage an Ken' oder was kann einen WE 22 noch beeindrucken

      Hallo Ste,

      in erster Linie ist das sicher eine Frage der eigenen, individuellen Erwartungshaltung. Natürlich sind ein großes Hornsystem und ein ´kleiner´ Breitbänder zwei verschiedene Paar Stiefel, nicht nur den Aufwand betreffend. Die Klangverwandtschaft 755 zu 22A lässt sich dennoch gut feststellen, wenn nebeneinander gehört(gerade erst gemacht). Ist vielleicht ein wenig wie kleiner/großer Bruder mit ein paar anderen Facetten halt eben.

      Es ist ja nicht so, dass - neben einem 22A - alles andere seine Berechtigung verliert. Momentan habe ich vier verschiedene Lautsprecher im Haus, einen guten Breitbänder kann ich nach wie vor mit viel Freude genießen.
      Gruß
      Hartmut



      I really believe that great hi-fi should sound like the best radio you ever heard
      ..
      (V. Gallo)
      Hallo Ste

      Ich kann nur für mich sprechen, aber ich habe gerne verschiedene Lautsprecher für verschiedene Räume und Ansprüche, sehr gerne auch wenn sie nach verschiedenen Prinzipien (Magnetostaten, Elektrostaten usw.) funktioneren. Einfach verschiedene Konzepte. Z.B. eine einfache, günstige Anlage bestehend aus Quelle, Vollverstärker und Lautsprecher in einem kleineren Raum (evtl. auch um zu zeigen, dass man auch mit begrenztem Budget eine tolle Anlage zusammenstellen kann, wenn diese umsichtig komponiert ist. Natürlich macht dies für den "Normalnutzer" wenig Sinn, der möchte für ein bestimmtes Budget 1x das Beste waser kriegen kann. Mir allerdings macht das Spass und ist für mich auch Teil des Hobbies. Die Gefahr besteht natürlich, dass man einen riesen Haufen Geräte und Lautsprecher anhäuft :whistling:

      Mich interessieren in letzter Zeit auch Hörner sehr und evtl. tut sich da ja auch mal was bei mir...

      Gruss Christoph
      Gruss Christoph
      Moin Steffen,

      es sind zwei Dinge, die mich an der "Hommage a' Ken" reizen. Einerseits natürlich der 755A als einer der großen Breitbänder. Andererseits das Gehäuse, welches ja ursprünglich ein Entwurf von Ken Shindo für den 755A gewesen ist. Ich tue mich aber schwer mit virtuellen Klangbeschreibungen. Es entstehen dabei meistens Missverständnisse. Vielleicht einige Stichpunkte, gemein ist beiden die Informationsflut, zu den diese alten Lautsprecherentwürfe in der Lage sind, wie schon weiter oben erwähnt. Dynamisch besitzt das WE 22 natürlich mehr "Hubraum", da scheint die "Schnecke" fast keine Grenzen zu kennen, eher schon der Hörraum. Allerdings muss Bass und Hochton ergänzt werden, ohne den bruchlosen Mittelton zu stören. Die Stimmenwiedergabe wie auch die von akustischen Instrumenten besitzen bei beiden Systemen eine einzigartige "Eigenschaftslosigkeit". Mit leichter Selbstverständlichkeit landen Interpreten im Wohnzimmer. Auch nach drei Jahren verblüfft mich die souveräne Selbstverständlichkeit des WE 22. Beim 755A wird es eher so eine Art künstlerischer Charme sein, aber dazu fehlen mir die für mich nötigen Erfahrungswerte.

      Viele Grüße

      Hans - Jörg
      Hallo miteinander


      Interessante Beiträge. Ich danke vielmals. Das macht neugierig auf mehr. Rein optisch gefällt mir allerdings die Bauform der "Hommage 755" gegenüber dem "Hommage an Ken" etwas besser. Aber Optik ist sicherlich hier zweitrangig. Ob beide Varianten sich klanglich wesentlich unterscheiden, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen.
      Wie sieht es denn mit der Abkehr von der Rondo Bauform ab. Das Prinzip des mit schwingenden Gehäuse hatte sich bewährt und stellte glaube ich bisher alle anderen Bauformen, welche mit BB's daher kamen in den Schatten. Nun mit den Hommage Produkten eine Abkehr von der Rondo? Liegt es am Chassis, ist der 755A so gut, dass er auf die Vorteile des Rondo Gehäuses tatsächlich verzichten kann?

      Lg
      Ste
      Eine klangliche Revolution , oder WE - Revulotion

      kann man sich getrost schenken.



      Der 755 ist und bleibt ein kleiner Kistenbreitbänder , - Deckenlautsprecher .



      Sehr begrenzt - keine Höhen - keine Tiefen - ok im Ansatz Emotional .

      Mehr nicht !!

      M.E. seit Jahren asiatisch überhypt - von wegen kleiner Bruder...zum WE Horn - eher der Looser in der großen WE- LM Familie.


      Ach ja - ein gewisser kräftiger Roland hat diesen Lspr. ja mal getestet.

      Remember " Rondo " braucht keinen H.t - und dann doch.....oder wie war das nochmal ?


      Gute Nacht
      Das beste für ein Denkmal ist , das man es nutzt.