Große Fronthörner

      Große Fronthörner

      Tach, vor allem Markus:





      Gestern in SWR2 Übertragung aus der Wiener Oper von Verdis
      Mcbeth gehört.


      Die Aufnahmetechnik war nicht gut, aber dennoch kam mit
      meinem großen Fronthorn (mono) mit Philips AD 12100 (völlig unbeschaltet) echte
      Life-Gefühl rüber. Nach Umstecken auf einen prov. R.-J.-Kistenversuch mit Supravox 215
      RTF 64 hab ich schleunigst wieder auf Horn gesteckt – der Schlüssellochsound
      war nach dem Fronthorn kaum noch zu ertragen.


      „Es gibt kein Zurück mehr.....“ hat der varesianer mal
      gesagt. Und da ist was dran, und das bringt mich zur Frage: Wie seid Ihr mit
      Euren Fronthörnern weiter gekommen – Treiber, Weichen, Hochtöner, Antriebe,
      Röhre etc.?





      brennend interessiert:


      Niels
      Abend Niels ,

      meine Fronthörner " verstecken " sich seit geraumer Zeit hinter den 30ger field coil Lspr. > die in der Schallwand.
      Ich höre die Hörner selbst im Moment nur wenn ich Hörbesuch habe.

      Liegt einfach daran , das mir die 30ger field coil auch enorm viel Hörfreude bereiten.



      Bzgl. Treiber etc. hat sich nichts geändert - beides Rullit bestückt.

      Weichen , keine , da keine Hochtöner notwendig .

      Bass für beide Systeme nachwievor Ripol bestückt mit 46er Kilomax - Antrieb mit Sitronik Bass Modul .


      Schlüssellochsound bzw.Nikos Aussage „Es gibt kein Zurück mehr.....“ kann ich allerdings unterstreichen....

      Kistensound geht gar nicht mehr - seit Jahren.

      Mike wird in nächster Zeit einiges zu berichten haben , ist ja jetzt soweit :thumbup: :thumbup:

      Gruß

      Markus
      Das beste für ein Denkmal ist , das man es nutzt.
      Hallo Niels,

      "Kein Weg zurück".....nachdem ich die Rullithörner bei Markus das erste Mal gehört hatte, stand das auch für mich fest!
      Als Treiber verwende ich einen umgebauten 24,5er Telefunken Field Coil.



      Verstärkerseitig habe ich in letzter Zeit eine Menge Versuche unternommen. DHT Amps sind bei mir gesetzt. Hier habe ich mit unterschiedlichsten Röhren experimentiert. "2A3, 45, 300B, momentan RS242. Den Ausgagsübertrager habe ich so konzipieren lassen, dass ich auch noch Versuche mit RE604 und AD1 machen werde. Vorstufenmäßig hat sich bei mir die sehr alte amerikanische Triode 01A bisher durchgesetzt. Eine zusätzliche Hochtonunterstützung ist auch bei mir nicht angedacht.

      Gruß
      Mike
      Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.

      archos schrieb:

      ?Es gibt kein Zurück mehr.....? hat der varesianer mal
      gesagt.

      Hi Niels,
      auch wenn Hörner bei mir z.Zt. platzbedingt nicht realisierbar sind, kann ich diese Ansicht bzgl. FC's nur unterstreichen!
      Mit OB bin ich allerdings auch so weit.
      TFK 24 (an 2A3) mit 18" Subs (an SMSLA 50 über akt. analoge! Frequenzweiche).
      Ebenfalls ohne Beschaltung.
      Viele Grüsse

      Volker

      --black is no colour, it's a philosophy-- 8)
      --you are lucky, if you live twice.....
      n`Abend,

      an die Begeisterung von Euch will ich mich mal dranhängen!
      Aber da ich mit fieldcoil bisher null Erfahrung habe,eine Frage:
      Z.B. den 24,5-er TFK gibt es - auf Fotos gesehen - mechanisch offenbar in mind. 2 Varianten: abgesehen von der Spinne, sieht man, wenn man von vorn schaut einmal den blanken Polkern ohne Kappe und einmal eine Art kleine Spinnenzentrierung, die offensichtlich am Polkern verschraubt ist. Fehlt in diesem Fall der hintere, große, Spider?
      Kann einer zu den klangliche Unterschieden was sagen?
      Und weiter: Kennt jemand einen Schaltplan für ein gutes, variables, DC-Netzteil? Im Netz hab ich nichts gefunden.

      Grüßt Euch!

      Niels
      Abend Niels ,

      Tfk. siehe im Fieldcoil thread Beitrag 249 + 252 .Gibt aber auch noch andere 24,5 cm Fc. von Tfk.
      Richtig - die hintere Spider fehlt dann.

      Schaltplan aus dem Netz kenne ich auch ( fast ) keine , wenn dann aus den USA.
      Diese sind im allg. für deutsche Fc. Chassis nicht zu verwenden.

      Besorg Dir einen Stelltrafo 0-220V , Selengleichrichter + Kondensatoren.

      Das funktioniert sehr gut.

      Gruß

      Markus
      Das beste für ein Denkmal ist , das man es nutzt.

      Horn to go :-)

      Aus Spass an der Freude ,

      hatten wir mal überlegt wie man ganz schnell Hörner auf der vorhanden Negativ Form bauen könnte .

      Ein guter Freund ( M.B.merci dafür ) hatte dann die Idee mit Foam Board Platten zu arbeiten.
      Verwendetes Material 5mm

      Mit Cuttermesser das Material bearbeiten , fixiert mit Tape, verklebt mit Heißkleber und Silicon, entstanden innerhalb von 2 Stunden ein Paar Hörner to go :) ( zu zweit)
      Leider lässt sich das Material nicht 100% in die Form biegen , es entstehen kleine Knicke/Dellen.( vielleicht vorher mit einem Heizstrahler erwärmen = besser ? )

      Zum ausprobieren , testen , mit div. Breitbänder reichts .
      Bilder in der Galerie

      gruß

      Markus
      Das beste für ein Denkmal ist , das man es nutzt.
      Moin ,

      .....oder mit Diodengleichrichtung - statt Selen.

      Was spricht gegen Selen ?

      Ausdünstungen ?

      Wichtig m.E. ist ein Regelbereich von + - 20% für die Feldspule zu haben.


      Wellpappe-Microwelle , hatte ich auch überlegt wie siehts da mit der Festigkeit aus ? Könnte man ja auch 2lagig aufbringen.
      Soweit ich das erkennen kann läuft Dein ( Niels) Hornmund auch steiler aus .


      Gruß

      Markus
      Das beste für ein Denkmal ist , das man es nutzt.

      archos schrieb:

      1,5mm Wellpappe
      Moin,
      die hat den Vorteil, dass man sie von hinten mit Tapettenkleister oder Weißleim beliebig verstärken kann. Mit aufgeklebeten gekreuzten Papprippen bekommt man eine solche Konstruktion auch schwingungssteif und "sitzfest". Siehe auch Möbel aus Pappe.
      davidgraas.com/1976855-cardboard-lounge#3
      Irgendwie erinnert mich das an Multizellhörner :rolleyes:
      Dann noch mit Zweikomponenten Epoxidlack streichen.......fertig. Zurück zu den Wurzeln, Klinger hat schon......... 8)
      Gruß Kalle
      n`Abend,

      Microwellenpappe ist sehr steif, obwohl sie nur 1,5mm stark ist. trotzdem ist sie in sich - ich hab`s schon erwähnt, relativ stark bedämpft.
      Da das alles so einfach geht in der Herstellung, habe ich mehrere Kurven probiert und gehört/-hören lassen. Hängen geblieben bin ich bei einer reinrassigen Expo-Kurve.
      Ich werde noch probieren, die Mundränder mit halbierten Papprollen nach aussen abzurunden, um den Übergang ins "Freie" zu besänftigen. Mal sehn, ob`s was bringt.
      Übrigens schmeißt einem das Programm ajh die kompletten Flächenmaße im Abstand aus, so dass es es ein Kinderspiel ist, die Seitenlinien einmal als Schnittmuster aufzuzeichnen.
      Ich habe die Aussenflächen mit selbstklebender Bleifolie (1,2mm) aus dem Dachdeckerbedarf beklebt - ist aber Geschmackssache. Ein bisschen swing kann ja nicht schaden !!!

      Meine Frage zur Selengleichrichtung bezog sich nur auf etwaige Erkenntnisse über klangliche Vorteile gegeüber Sand.

      Gruß
      Niels
      Tach ,

      im Moment laufen mehrere Projekte - Lösungsansätze zur Gleichrichtung für F.c.Lautsprecher.

      Wenn die Hör&Bastel-Kollegen fertig sind - wirds dann wohl einen Hörvergleich geben.
      Nur soviel bis dato war , jedes System sowie Veränderungen ( z.B Kondensatoren) hörbar.

      Selbst unterschiedliche Röhren ( gleicher Typ z.B AZ12 ) klingen minimal anders.( NOS - Röhren zuvor gleich geprüft - bei gleich gemessenem Ausgangstrom )

      " Sand " hat bis dato in meinem Hörkreis noch niemand ausprobiert - warum nicht .

      Große Spielwiese :thumbsup:


      Mein Horn ist ebenfalls leicht bedämpft , kaschierte Butylstreifen habe ich verwendet.
      Zuviel war übrigens nichts , hat mir pers. nicht gefallen.

      Gibt es die "Mikrowellenpappe" auch breiter wie 100 cm ?

      gruß

      Markus
      Das beste für ein Denkmal ist , das man es nutzt.

      TESLAMATEUR schrieb:

      Wenn die Hör&Bastel-Kollegen fertig sind - wirds dann wohl einen Hörvergleich geben.

      Erst müssen die LSP Chassis da sein, dann kann man das FC Netzteil dafür auslegen.

      Übrigens der Tacho ist wirklich geil. Obwohl mich die Goldfassung etwas stört. Schiffsinstrument?
      R. Kraft anschreiben??
      Viele Grüsse

      Volker

      --black is no colour, it's a philosophy-- 8)
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