Meine neue Röhrenvorstufe

      Meine neue Röhrenvorstufe

      Wie ihr vielleicht alle wißt, habe ich mich vor einiger Zeit von meinen geliebten Audioplan Lautsprechern getrennt und diese durch ein Pärchen Boenicke W8 ersetzt. Die Boenicke Lautsprecher haben mich dermaßen in den Bann gezogen, dass ein Wechsel auf diese phantastischen Lautsprecher unumgänglich war. Im Zuge dieser Veränderung mußte ich mehr und mehr feststellen, dass meine mir über viele Jahre ans Herz gewachsene DNM Vor-/Endstufenkombination im Zusammenspiel mit den Boenicke Lautsprechern nicht die optimale Paarung darstellte. Eine neue Vor-/Endstufenkombination mußte also gefunden werden. Kein einfaches Unterfangen bei dem riesigen Angebot an möglichen Kandidaten. Da ich schon lange mit dem Gedanken gespielt habe irgendwann mal eine Röhrenvorstufe mein Eigen zu nennen, reifte in mir der Gedanke meinen Moderatorenkollegen Mike (garrard401) zu kontaktieren. Mike hat zusammen mit seinem Bruder und einem gemeinsamen Freund (Peter) schon so einige Röhrengeräte gebaut und diese auch in unterschiedlichen Foren vorgestellt. Vor allen Dingen hatte mir das Design seines neuen Röhrenvollverstärkers gefallen. Da lag es also nahe Mike mal in Bezug auf eine Röhrenvorstufe anzusprechen. Gesagt getan und ein Telefonat vereinbart. Schon während unserer Telefone und Schriftwechsel wurde mir die Sache immer sympatischer. Da ich für die Vor-/Endstufenkombination kein Vermögen ausgeben wollte, schlug Mike mir den Kauf der Class-D Endstufen XTZ The Edge A2-300 vor. Diese würden meine neuen Boenicke W8 Lautsprecher weit besser als meine bisherigen DNM Endstufen kontrollieren können, hätten des Weiteren eine recht ähnliche klangliche Signatur wie die bisher genutzten DNM und würden auch optisch bestens mit dem Rest der Kette harmonieren. Zudem würden Kombinationen aus Class-D Endstufen und Röhrenvorstufe meistens eine tolle Symbiose eingehen. Mike brachte mir dann auch einen Vorschlag nahe, welche Vorstufe ihm für mich vorschwebte. Als RIAA empfahl er mir den aktiven RIAA-Entwurf seines Freundes Peter. Diese hätte sich in einem Vergleichstest (an unterschiedlichen Anlagen) gegen eine Vielzahl anderer RIAAs (u.a. EAR834 Close, D3a etc.) durchgesetzt. Als Linestufe schlug Mike einen Schaltungsentwurf von Bartola mit der russischen Röhre 4P1L vor. Diese Röhren wären noch wahre Sleeper und glücklicherweise auch für Peanutsgeld käuflich zu erwerben. Mike teilte mir dann mit, dass den kompletten Aufbau sein Freund Peter übernehmen würde. Er aber bei der Suche nach den benötigten Bauteilen und anfallenden Fragen weiterhin hilfreich zur Seite stehen würde. Da mein bevorzugtes MC-System ein Clearaudio Da Vinci ist, schlug Mike mir als passenden SUT die Übertragerkapseln MC-10 von Menno van der Veen vor. Die Dokumentation der MC-10 wäre beispielhaft und der Preis recht überschaubar. Glücklicherweise hat Mike durch seine vorherigen Projekte eine Menge an Adressen gesammelt um günstig an die benötigten Bauteile zu kommen. Das hat mir als Laie eine Menge Arbeit erspart und ich mußte die Sachen nur noch bestellen. Auch durfte ich den Designentwurf der mir bei Mike Vollverstärker so sehr gefallen hat nutzen. Da Peter zugestimmt hatte mir die Vorstufe zu bauen, stand dem Projekt somit nichts mehr im Wege. Mit Peter und Mike wurden dann mögliche Größen und Materialien des Gehäuses besprochen und schließlich die Größe festgelegt. Nachdem dies abgeschlossen war, konnte ich mich auch schon bald am ersten Entwurf der voraussichtlichen Frontplatte erfreuen.



      Der Entwurf gefiel mir ja schon sehr gut und ich entwickelte nun auch eine gewisse Aktivität in der Hinsicht auf DIY und was es da gäbe. Da mir Sven Boenicke meine erworbenen XTZ Class D Amps mit ein paar Veränderungen aufgewertet hatte, sollten auch bei der Vorstufe einige Tuning Elemente von Sven Berücksichtigung finden. Peter legte bei einigen Vorschlägen sein Veto ein. Anderes wie spezielle Netzkabel, eine Netzsicherung von Refine und die Verwendung eines Resonators wurden eingebaut. Aber auch einfache Massnahmen wie z.B. Black Ravioli als Gerätefüsse oder das Abrunden der Ecken an den Platinen.
      Oder auch die Chinch Buchsen Halterungen die Peter empfahl weil die eine spezielle Durchführung durchs Gehäuse haben die sich auch klanglich positiv auswirkt.



      Nach einigem Hin- und Her habe ich mich dann entschieden doch die zwei Röhren des Ausgangsteils oben aus dem Gehäuse schauen zu lassen, weil ich eben doch sehr gerne etwas von den tollen Dingen sehen wollte. Peter erklärte
      mir dann am Telefon wie und was da zu machen und was eben nicht zu machen wäre. Ein "Röhrenwald" in dem alle Röhren sichtbar gewesen wären hat er abgelehnt, weil die emfpindlichen RIAA Teile besser im Gehäuseinnern vor
      Einflüssen von Aussen geschützt sein sollten. Ausserdem meinte Peter die dadurch zusätzlich nötige Verkabelung würde die Klangqualität vermindern und die Einstreuung von Brumm begünstigen.
      Ebenso wurde dann aus klanglichen Gründen entschieden, die SUT ausserhalb des restlichen Gehäuses zu platzieren und in einem kleinen doppelwandigen Würfelchen unter zu bringen - der Zwischenraum dort sollte mit Chinchilasand aufgefüllt werden. Peter hat damit klanglich sehr gute Erfahrungen gemacht. Was es nicht alles gibt, das der Sand um ein Gehäuse klanglich eine Rolle spielt (Foto folgt später)

      Manche Wünsche bezüglich des Design mussten dann halt doch fallen gelassen werden, weil es nicht machbar oder eben klanglich nicht gut wäre. So habe ich darauft verzichten müssen, das schöne Logo welches die Tochter von Mikes Partnerin entworfen hat aus der vollen Frontplatte Laser schneiden zu lassen und von hinten zu beleuchten (das würde sicher total toll aussehen!). Schlussendlich sieht das Logo aber wirklich toll aus und ich freue mich immer wenn ich es sehe.



      Nun wird das alles gefräst und in die Mitte des Logos kommt eine grüne LED die beim Betrieb leuchtet - das sieht sicher auch gut aus. Eben diese LED war auch noch Gegenstand von Telefonaten von Peter und mir weil ich es total cool gefunden hätte wenn die LED bei Nichtbetrieb rot und bei Betrieb grün gewesen wäre. Peter hatte dafür schon eine Lösung gefunden, aber das klang für mich etwas aufwändig und er fand ein zusätzlicher Trafo und Relais im Gerät könnte auch
      wieder klanglich negative Auswirkungen haben. Also dann machen wir da halt nicht so.

      Ich war dann aber total begeistert als Peter mir mal ein Foto des Gehäuses und der Frontplatte schickte.....
      Für meinen Geschmack ist alles total gut gelungen. Sieht doch einfach Spitze aus .




      Von diesem ersten Bild war ich ja total hin und weg und fand das super. Auf die Röhren die hinten zu sehen sind gefielen mir sehr, sehr gut.
      Also technischer Laie war ich allerdings so naiv zu denken der "Rest" der Fertigung sei nun nicht mehr so eine langwieriges Sache.
      Aber das war natürlich ganz falsch.
      Es sollte noch viel besser kommen!

      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)

      Nun aber Röhren Vorstufe zweiter Teil

      Der Weg war noch weit - die ersten Bilder des Innenlebens fand ich ja schon total spannend und es wurden weitere Verbesserungen eingebaut, wie die speziellen WBT Buchsen für die Eingänge beim Phono Teil weil die gemäss Peter besser klängen wenn die vom Gehäuse getrennt seien. Oder die Durchfürhung des Speziellen Netzkabels von Boenicke welches durch ein Holzteil geht und direkt in vom Schuko Stecker ins Gerät zur Sicherung geht.



      Als dann der Aufbau fertig war sieht es schon noch ein wenig anders aus. Peter hatte auch noch einmal viel Zeit dafür verwendet die Bauteile und die Verkabelung zu optimieren, damit es wirklich nicht brummt und keine Störungen von Aussen ins Gerät dringen können. Ich konnte es ja kaum erwarten den Verstärker mal zu hören. Die Bereichte von Peter klangen sehr gut und optimistisch und auch die Personen die das Gerät bei ihm hörten waren wirklich voll des Lobes.



      Nachdem es Corona bedingt mir leider unmöglich war das tolle Gerät bei Peter P. ab zu holen musst er es schicken - das hat er auch mit Bravur und äusserster Sorgfalt erledigt und ich konnte MEINEN Verstärker in Lörrach abholen und ganz ordenlich meine Zollgebühren entrichten und das Gerät in die Schweiz bringen.
      Hier angekommen wurde er natürlich sofort in die Anlage integriert und getestet - noch mit nicht so guten Kabeln (Van den Hul und HMS) aber das rockte schon unheimlich. Und aussehn tuts einfach topp.






      Was ich aber noch nicht wusste, war es kann noch viel besser klingen. Nachdem ich mich 14 Tage an dem tollen Klang gefreut hatte kamen die spezialkabel von Boenicke (IC2 ähnliche) und die Vorstufe wurde mit den Kabeln an die XTZ Monos angestöpselt. Ebenso wurde der Übertrager mit Boenikes IC2 Kabeln verbunden - da hatte ich einige andere Ausprobiert (Vovox und Cardas) die aber beide lange nicht so gut klangen wie die Boenicke Kabel. Was da aus dem Phono Zweit kommt raubt mir wirklich immer wieder den Atem - es ist einfach unfassbar und das von Mike vorhergesagte optimale Zusammenspiel von Röhren Vorstufe und XTZ A300 hat sich 100% ig erfüllt.

      Ich bin einfach nur happy und sitze immer wieder mit offenen Ohren und oft auch Mund vor meiner Anlage und staune was da raus kommt. Also mein erstes Projekt war echt ein Erfolg
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)
      Peter, das ist ein sehr informativer und schöner Bericht deiner neuen Vorstufe. Auch die tollen Bilder vermitteln einen guten Eindruck der Vorstufe. Das das Zusammenspiel von XTZ Amp und Vorstufe an deinen Boenicke Speakern geglückt ist freut mich sehr. Auch das die Übertragerkapseln MC-10 mit deinem Clearaudio DaVinci bestens harmonieren ist sehr erfreulich. Ein bißchen Russisch Roulette ist die Zusammenstellung von Komponenten ja immer. Wäre klasse wenn du die klanglichen Veränderungen zu deiner bisherigen Kette noch ein bißchen genauer beleuchten würdest. Da hat dir der Peter schon etwas sehr schönes und auch klanglich tolles gebaut.

      Gruß
      Mike
      Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.
      Sehr schön, Peter!

      Zumindest ist die Optik topp. Gehört habe ich Deine Kombination noch nicht, aber von Peter hatte und habe ich auch schon “Sachen” hier.

      Ich freue mich mit Dir! Vielleicht ergibt es sich ja auch mal und wir können uns persönlich kennenlernen?

      Bis dahin wünsche ich Dir viele schöne Stunden mit dem neuen “Mitbewohner”!

      viele Grüße,
      Alex
      Viele Grüße,
      Alex
      Sehr hübsch ... und ich kann es absolut nachvollziehen, dass man die Röhren auch sehen möchte - geht mir genau so. Das Auge hört mit. :thumbsup:

      Ich habe ja gegenwärtig die Ultrapath sowie das Mopped vom Herrn Hoffmann im Einsatz und bin schon etwas traurig, dass das Röhrenglühen ausschließlich im Gerät stattfindet ... trotzdem tolle Geräte :thumbup:
      Grüße
      Mario


      ... alles nicht so wichtig ;)
      Hallo Alex,
      Aus deinem Munde zu hören die Optik sei top macht mich ja richtig stolz! Das Lob bedeutet mir wirklich viel. Ja ich finde das Gerät auch optisch schön, wiewohl doch einige Optik oder Technik Ideen wegen des Klanges nicht realisiert wurden. Aber eben klingen tut er auch sehr, sehr gut. Die Kombination mit den kleinen Endstufen Monos ist klanglich super. Es ist wie mehr Luft um die Instrumente und Streicher haben nun einen Schmelz und eine Seidigkeit die ich vorher nicht hatte. Ebenso hat mich sehr erstaunt, wie ich den Eindruck habe der Bass ist straffer geworden und es gibt eine differenziertere Wiedergabe z.B. wenn ein Bass angezupft wird (We got requests von Oscar Peterson) aber auch Kynka Glyk mit der Cover Version von Tears in Heaven.
      Ja es macht wirklich Freude damit Musik zu hören.
      Ein Persönliches Treffen "hüben oder drüben" wäre sicher mal sehr schön - leider ist das mit der Corona Situation grade sehr schwierig. Aber wenn es wieder besser ist gerne - habe ja ein grosses Haus mit Gästezimmer / Bad welches immer zur Verfügung steht.
      Aufgrund der blöden Situation musste ich ja auch meinen geplanten Einweihungs - Plattenabend für den neuen Mitbewohner vorerst aufschieben. Aber ich hoffe immernoch dieses Jahr noch was machen zu können. Ev. mit ein wenig eingeschränkter Besucherzahl.
      Die Hoffnung stirbt zuletzt ;)
      Ganz liebe Grüsse und vielen Dank für den netten Kommentar
      Peter
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)

      highendpet schrieb:

      Hallo Alex,
      Aus deinem Munde zu hören die Optik sei top macht mich ja richtig stolz! Das Lob bedeutet mir wirklich viel.


      Hallo Peter,

      Alex hat sogar einen großen Anteil an der Umsetzung bzw. Fertigstellung der Frontplatte. Als ich meinen handgezeichneten Entwurf für den Vollverstärker mit dem Frontplattendesigner fertigstellen wollte und ab einem gewissen Punkt mit dem Frontplattendesigner nicht weiterkam (einerseits lassen sich einige Funktionen bei Verwendung von Aluminium das nicht aus dem Hause Schaeffer stammt nicht nutzen und andererseits auch meiner Unerfahrenheit mit der Software geschuldet), hat Alex freundlicherweise übernommen und mir aus der Patsche geholfen.

      Gruß
      Mike
      Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.
      Ach Mike - so klein ist die Welt :thumbsup: ...
      DAS hatte ich nicht gewusst - ist ja lustig hat Alex da auch noch was beigetragen.
      Ich habe vorher in einer Firma in der Schulung für CAD/CAM Software gearbeitet - die Programme haben wirklich auch ihre Tücken
      Da kann man Stunden dran sitzen und kommt nicht weiter mit dem was man eigentlich will.
      Heute Abend sollte es dann noch mal ein paar bilder geben :D
      Liebe Grüsse Peter
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)
      So nun noch mal ein paar Fotos und etwas Text - ich kanns einfach nicht lassen.

      Einmal die Zentrale Ansicht mit den Reglern und dem Logo - ich finde das einfach auch sehr gelungen und es sieht schön ebenmässig aus. Auch das Verhältnis der Drehknöpfe zu Höhe des Gerätes und die Grösse der Beschriftung erfreuen mich immer wieder wenn ich's anschaue. Und die beiden Endröhren die man dahiner sehen kann - einfach Spitze.
      Eine Endröhre sieht so aus und die sind klanglich einfach wunderschön und Mike hat mich da bestens beraten bei der Auswahl. Ich hatte ja keine Ahnnung und bin schon froh wenn ich nur weiss was die Bezeichnungen bedeuten. Welche technischen Eigenschaften und vor allem auch klanglichen die haben weiss ich nicht.

      Dann noch ein Bild vom Aufgeschraubten Gerät welches ich Euch doch nicht vorenthalten möchte - ich fand die glühenden Röhren so schön, dass ich das einfach festhalten musste. Ich war selber sehr begeistert von dem Anblick und es gelang auch nach einigen Versuchen das richtig fotografisch fest zu halten. Eigentlich schade das man das nicht besser sichtbar machen konnte, aber aus klanglichen Gründen mussten die Röhren des doch etwas empfindlichen RIAA Teils im Geräteinnern verbleiben. So erfreue ich mich hin und wieder am Foto und schaue das an. Das verursacht keine Störungen und Höreinbussen und macht Freude.

      Gestern noch eine meiner Lieblingsplatten (The Visit von Loreena McKenit) gehört - es war einfach zum niederknien schön. Die Stimme von ihr ist ja sowieso so schön aber über den neuen Phono Zweig gehört, flossen doch ein paar Ergriffenheits Tränen. Ja ich gebe das zu aber es verursacht wirklich eine starke Berührung und auch oft Gänsehaut so Musik zu hören. So soll es sein ^^

      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)
      Das Glühen der Röhren hast du wunderbar eingefangen. Der Klang der von dir gezeigten 4P1L wird auf der Bartola-Homepage folgendermaßen beschrieben:

      4P1L provides the most delicate DHT sound. The dynamics and tone are superb. I can now get some high-treble detail that I lost with my 26 preamplifier. I always found the 4P1L sound to be unique. Great detail, overall tone and fantastic treble.

      Gruß
      Mike
      Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.
      Hallo Mike,
      das kann ich nur bestätigen. Habe esnun endlich geschafft meine Auralic Aries LE über ROON an zu binden. Der Sound ist super und die Bedienung wirklich top.
      Man sieht gar nicht mehr sofort wo die Musik her kommt - man kann einfach suchen und hören.
      Die paar Stücke die ich nun grade gehört habe (Melua Nr. 8, Adele 25, Yello die neue) klang alles SUPER.
      Ja gerade die Stimmwiedergabe ist so fantastisch wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Dachte immer da sein kene Steigerung mehr möglich.
      Erfreulicherweise habe ich mir getäuscht!
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)
      Hallo Zusammen,

      wenn ich nicht schon so viele Vorstufen hätte.... :D

      Peter, sehr schöne Fotos - wie sich das Grün der LED auf den Knöpfen "spiegelt". Ein schöner Kontrast zum warmen Glühen der Röhren.

      Einmal die Zentrale Ansicht mit den Reglern und dem Logo - ich finde das einfach auch sehr gelungen und es sieht schön ebenmässig aus. Auch das Verhältnis der Drehknöpfe zu Höhe des Gerätes und die Grösse der Beschriftung erfreuen mich immer wieder wenn ich's anschaue.

      Das freut mich, dass Dir das gefällt! Viele DIYer machen den Fehler die Beschriftung viel zu groß zu setzen ;)

      Gruß,
      Alex
      Viele Grüße,
      Alex
      Hallo Alex,
      danke für das schöne Kompliment.
      Ja die Kamera mit der die Bilder gemacht wurden habe ich grade in die Bucht gestellt - wird zu wenig benützt und seitdem ich die SONY A99 II habe wird die A99 nicht mehr gebraucht.
      Hatte die mal für Fotoeinsätze gekauft, damit ich zwei Body's habe. Aber nun brauche ich das nicht mehr. Preisverfall = sehr schmerzhaft.... Wenn ich noch ein paar Kröten dafür kriege kann ich froh sein....
      Genauso ist es ja mit den HiFi Sachen - wenn ich daran denke wie billig ich die DNM Elektronik verkloppen soll die zig Tausende gekostet hat und immer noch sehr gut ist monster
      - aber nicht ganz so wie die neue Vorstufe, der kleine Tick Wärme und Schmelz der Röhren ist wirklich optimal mit den XTZ Mono's zusammen.
      Ja mit der Schrift das ist wahr - ich wollte die nach dem ersten Entwurf grösser haben - gut hab ich nichts gesagt :sleeping: ... So ist genau richtig.
      Grüsse Peter
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)
      Das mit der Schriftgröße ist schon so eine Sache. Gerade bei den ersten Endstufen von meinem Bruder und mir war die Schrift zu groß gewählt (zumindest aus heutiger Sicht betrachtet). Später haben wir uns dann rangetastet an die für uns stimmigste Schriftgröße/höhe. Die 3D Ansicht beim Frontplattendesigner hat da sehr weitergeholfen. Letztendlich bleibt es aber auch immer eine individuelle Sache. Mir fällt da gerade der doch recht groß gewählte Namenszug der Thöress Geräte ein.

      Gruß
      Mike
      Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.
      Hallo Mike,
      das ist sicher mal ein Versuch wert. Da die ganzen Sachen ja nun nicht mehr so kompliziert um zu platzieren sind und ich auch mit einer Endstufe pro Kanal sehr gut hören kann gibt es sicher mal einen Test im Dach mit den W11. Für das "normale" Musikzimmer sind die 11 er zu gross (optisch und akustisch).
      Aber wenn man sich wieder treffen kann/darf wird das im nächsten Jahr sicher mal ein Projekt sein.
      Erstmal steht ja noch die Einweihungsfeier der neuen Vorstufe an - wollte ich gerne mit einem Plattenabend mit Sekt und Canpées feiern - aber ist nur aufgeschoben nicht aufgehoben.
      Liebe Grüsse Peter
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)
      Aha , Peter ( DIY) und jetze nochmal alle Sicherungen & Kabel und andern Schwachsinn durchprobieren & dann noch gute Lautsprecher kaufen .

      Das Design( ähnl.Cerankochfeld) finde ich übrigens, fast peinlich, zeitgemäßer Schmierstoff Bähhh ....warum ?

      Ist vorallem nicht notwendig , wie bei einem Tattoo eine Verfallszeit .... naaaaaaaaaaaa wollt ich nicht.


      Hat aber nichts mit PP . zutun See you am See side....
      Das beste für ein Denkmal ist , das man es nutzt.

      TESLAMATEUR schrieb:

      Das Design( ähnl.Cerankochfeld) finde ich übrigens, fast peinlich, zeitgemäßer Schmierstoff Bähhh ....warum ?

      Ist vorallem nicht notwendig , wie bei einem Tattoo eine Verfallszeit .... naaaaaaaaaaaa wollt ich nicht.


      Warum? Weil das Mittelalter des Hifi vorbei ist. Man kann es weiterhin “defibrillieren”.

      Das ewig Gestrige hat die gleiche Existenzberechtigung wie das Moderne. Geschmacksache. Nicht jeder wird es verstehen und sollte trotzdem gönnen können.
      Viele Grüße,
      Alex
      Bei dem Entwurf habe ich mich weniger von den Firmen Bulthaupt, Alno etc. inspirieren lassen, vielmehr standen die zeitlosen Klassiker der Firma Cello Pate. Der Cello Encore Preamp vereint für mich Eleganz und zeitloses Design ohne Verfallsdatum.



      Quelle: Yahoo Japan

      Zu den restlich getätigten Äußerungen wird sich Peter in Kürze zu Wort melden.

      Gruß
      Mike
      Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.

      der_yeti schrieb:

      Die großen Vorstufen sehen aus wie Konsolen im Studio.


      Sehe ich absolut ähnlich. Wunderschön und auch der Innenaufbau ist eine Augenweide. Die Teile waren damals unerreichbare Objekte der Begierde und haben mich all die Jahre fasziniert. Die große Cello Audio Palette ist natürlich ganz großes Kino. Dennoch hat mich die Cello Encore immer mehr angesprochen. Die Proportionen wirken auf mich noch ein wenig stimmiger, leichtfüßiger und beeindruckend schlicht. Bei der Encore stimmt einfach alles für mich.

      Gruß
      Mike
      Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.

      Neu

      Hallo Mike,
      natürlich kommen nun - nach der Publikation der Bilder im Nachbarforum - Fragen zu der Schaltung.
      Kann ich die Bartola Seite angeben?
      Die Beschaltung der RIAA ist ja Peter's Eigentum und die wollen wir ja nicht bekannt geben.
      Aber die Bartola Seite ist ja öffentlich oder?
      Liebe Grüsse Peter
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)

      Neu

      Danke für die schnelle Antwort - dann kann ich ja die Bartola Seite angeben.
      Habe ja inzwischen auch ein kleine wenig dazugelernt was Röhren anbelangt.....
      Übrigens auch in dem Röhren Buch von Image HiFi - kennst Du das?
      Finde ich sehr schön gemacht.....
      Liebe Grüsse Peter
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)