Vintage Breitbänder Erfahrungen

      Vintage Breitbänder Erfahrungen

      Hallo liebe Gemeinde mein Name xyz, wir haben uns heute hier versammelt um unsere Erfahrungen zum Thema Breitbänder auszutauschen. Ich weiss das jeder von Euch betroffen ist und schon reichlich Erfahrung mit diesen Ungetüm gesammelt hat. Z.B. Johannes, äh Jonas, hatte dies sogar in 2x4 facher Sabaversion in seinem Zimmer stehen, Auch der Geier, Gott sei dank, das die Abtrünnigen ihn noch nicht geholt haben, berichtete bereits an anderer Stelle von Erfahrungen in diesen Umfeld. Nun möchten wir dies hier in dieser Runde weiter vertiefen und in uns gehen. Können wir, den im Volksmund auch geannten Pappen musikalisch wiederstehen? Was für eine Reiz signalisieren sie uns, der uns erregt und moderne LS Konzepte über Board werfen lässt. Wo seht ihr das grösstes Anziehungspotenzial, welches uns verführt und evtl. auf den falschen Pfad geraten lässt?

      Ich möchte gern wissen mit welchen dieser sogenannten Pappen ihr bereits in Berührung gekommen seid. Wie war das Erlebnis, gibt es Bilder, an denen wir sie genau betrachten können.

      Ich gebe euch nun hier das Wort um in freier Runde, sich freidlich zu diesem Thema auszutauschen. Bitte Sich gebe euch das Wort.

      Eurer xyz
      Hallo, ich will mich ja in keiner Weise immer aufdrängen,

      nun, ich kann hier mal meine erste Erfahrung im "Breitbändermilieu" darstellen.
      Ich war ein Eckhornfan und hatte Sombetzki Elektrostaten im weiteren Hörraum. Nun habe ich mich zu einem damaligen extrem "gehypten" HiFi-Spezialisten bewegt, der mir Lautsprecher vorspielte, die mehr Bass hatten als die Elektrostaten und gleichzeitig fast die selbe Auflösung. Ich war begeistert! So eine "tonale" Richtigkeit und auch eine solche Präzision bei gleichzeitiger Authentizität!
      Ein Gedicht in der Wiedergabe! So unendlich schön. Gleichwohl strebte ich nach dieser Schönheit in der Vollendung mit einem tiefen Bass und ....... Ich glaube, dass habe ich bis heute nicht so richtig erreicht! Es ist eine schwierige Lösung!


      Grüße

      Jürgen

      Die gehörten Breitbänder waren übrigens die "kleinen" PHY-HP - H21LB15 .....
      Hallo Jürgen

      ja die PHY-HP 21iger muss ich unbedingt auch mal hören.

      Sicherlich scheiden sich gerade die Geister für ein Breitbandkonzeppt oder Dagegen in der Basswiedergabe. Auf der Auditorium23 Seite kann man gut nachlesen, das sie beim Gehäusebau mehrere Versuche mit Rückwänden probiert haben, aber dies zugunsten der Lebendigkeit immer wieder verwurfen haben. Der Krampf nach Bass ist immer mit einer Einbusse der extremen Offenheit, Klarheit und Durchsichtigkeit verbunden.

      Oft werden Breitbänder mit Hochtonunterstützung betrieben. Meine Fostex FE206 in einem Horngehäuse hatte ich früher auch mit Hochtonunterstützung betrieben. Bei meinen Philips 1255 ist dies nicht nötig. Welche Kombinationen favorisiert ihr? Mit Hoch- oder Bassunterstützung oder Beides?

      Ich hätte gern hier gern viele praktische Beipiele zusammengetragen, welche auf persönlichen Erfahrungen beruhen.

      Gr.Ste

      Ste schrieb:

      Hallo Jürgen

      ja die PHY-HP 21iger muss ich unbedingt auch mal hören.
      . Der Krampf nach Bass ist immer mit einer Einbusse der extremen Offenheit, Klarheit und Durchsichtigkeit verbunden.


      Gr.Ste
      aus diesem Grund eine seperate Bass Unterstützung und das Array Konzept bietet sich dafür an

      Grüße

      goodnews schrieb:

      aus diesem Grund eine seperate Bass Unterstützung und das Array Konzept bietet sich dafür an

      kannst du das ein wenig ausführlicher erläutern, wieso ein Bassarray die Lösung sein soll. Ich bin eher der Verfechter das man mit guten Gehäuse ohne jegliche Bassunterstützung auskommt. Aber eigentlich soll es hier um praktische Erfahrungen gehen, nicht um theoretische Grundsatzdiskussionen. Carlo, Hast Erfahrung mit eine Bassarray , erzähl?

      Danke

      Ste

      goodnews schrieb:

      aus diesem Grund eine seperate Bass Unterstützung und das Array Konzept bietet sich dafür an



      Hallo,

      innerhalb meines Freundeskreises betreiben zwei Leute den v.g. Salabert-Breitbänder.
      Einer benutzt ihn in der Version Rondo von A 23, der andere in der Version Solo Vox.
      Derjenige mit der Solo Vox hatte einige Zeit einen Subwoofer benutzt, wovon er aber
      wieder abgekommen ist, denn es ergibt kein geschlossenes Klangbild. Nach meiner
      Meinung sollte dieser Lautsprecher so wie er ist betrieben werden.

      Es dürfte auch bekannt sein, dass der HiFi Journalist Roland Kraft ebenfalls eine Rondo
      benutzt.

      Ich hoffe, ein anderer User innerhalb dieses Forums wird sich hierzu noch detaillierter
      äußern.



      Grüße
      Reinhard
      Ich hatte mal zu Testzwecken eine Riesenschallwand mit jeweils 4 Greencones + Saba Hochtöner (sollte ein besonders seltener gewesen sein) pro Seite.
      Minimalistischste Frequenzweiche mit nur einem oder zwei Bauteilen. Außerdem noch klappbare Wings an den Seiten.
      Klanglich konnte ich den Breitbändern mühelos widerstehen.
      Zu sehr piekte der obere Mittelton, dass einem bei höheren Pegeln die Ohren echt weh taten.
      Ich habe ein paar Sachen bezügl. Aufstellung versucht, aber der Klang wurde nicht homogener.
      Dann wurden die Schallwände mal in einem kleinen (25m²) Raum gegen Altec A7 verglichen an Röhrenelektronik.
      Da hat für mich die Altec in allen Belangen den deutlich besseren Klang gemacht, auch dynamisch ging da viel mehr.

      Aber vielleicht bin ich auch einfach nicht der Typ für Breitbanklang.
      Reizen würde es mich schon. Dann aber minimalistisch, also ein Brett mit einem Treiber drin an kleiner Röhre.
      Vielleicht mache ich das mal, wenn ich mit meiner jetzigen Kette "durch" bin (haha...).
      Schallwandbreite/höhe 35/120 cm , mit 15 cm breiten Seitenflügel . Die Materialstärke des Multiplex war 2,4 cm

      Contra:
      das Material zu stark und die Schallwandfläche zu klein
      der Charme des Salabert mit dem Rondogehäuse - weg
      wenn Oberbass als Bass zählt ?
      auf den Punkt gebracht - no go

      Pro:
      mit Rondo Gehäuse in sich sehr stimmig , schnell aber nicht Tiefbass fähig

      Glück:
      Die Rondo gab es von einem Freund , der wiederum auf ein System Z-F3 wechselte , zur freien Verfügung bzw. Kauf .
      2 jahre später gab es den nächsten Versuch mit SoloVox ; zwischenzeitlich ist meine Distanz doch etwas zu groß für diese Lautsprecher Art geworden

      Konstante:
      zu meinen Hörnern , stehen als Alternative Open Baffle Systeme mit Bass Array

      Preise:
      gebraucht ziemlich erträglich

      Grüße

      goodnews schrieb:

      Schallwandbreite/höhe 35/120 cm , mit 15 cm breiten Seitenflügel . Die Materialstärke des Multiplex war 2,4 cm

      Contra:
      das Material zu stark und die Schallwandfläche zu klein
      der Charme des Salabert mit dem Rondogehäuse - weg
      wenn Oberbass als Bass zählt ?
      auf den Punkt gebracht - no go
      Funkioniert so nicht, richtig!

      goodnews schrieb:

      mit Rondo Gehäuse in sich sehr stimmig , schnell aber nicht Tiefbass fähig
      Und sonst? Nix weiter?? Wie war Rondo mit Sub ?

      goodnews schrieb:

      gebraucht ziemlich erträglich
      Was? Deine Hörner?

      goodnews schrieb:

      Die Rondo gab es von einem Freund , der wiederum auf ein System Z-F3 wechselte , zur freien Verfügung bzw. Kauf
      Zum Preis dieses Ascendo-LS könnte man was richtig gutes bekommen :rolleyes:

      :n8 Hartmut
      Preise bezog sich auf die Rondo

      Rondo / Bass:

      vor 3 Jahren besuchte die Rondo und ihr Besitzer mich wieder ...

      die Bässe bestehen aus 4 Ripole pro Seite (liegend-stacking)) , als Chassis werden die 15" von Bert Doppenberg
      bd-design.nl/contents/en-us/d19.html
      aktiv benutzt. Gesamthöhe ca. 150cm , Breite 45cm und Tiefe 45cm - eine Einheit(Ripol) hat eine Breite bzw. Höhe von 35cm und der Array steht auf Cerapucks . Der Wirkungsgrad 100 dB +

      Die Rondo wie auch die Bässe waren an identische Verstärkern angeschlossen , die Bässe standen jeweils an der Innenseite der Rondo , Abstände zu den Seitenwänden 1,5 m (Aussenseite Rondo) und 2 m zur Rückwand.
      Abstand zwischen den Rondo 3 m und der Hörabstand 3,5 - 4 m . Trennfrequenz der Bässe 64 Hz und die Rondo ohne Limitierung

      möglich das ein LS hiermit -> audio-markt.de/neuheiten.php?N…rieb&HID=0&request=detail , bestückt mich zur anderer Entscheidung geführt hätte ...möglich.

      Grüße

      goodnews schrieb:

      Die Rondo wie auch die Bässe waren an identische Verstärkern angeschlossen , die Bässe standen jeweils an der Innenseite der Rondo , Abstände zu den Seitenwänden 1,5 m (Aussenseite Rondo) und 2 m zur Rückwand.
      Abstand zwischen den Rondo 3 m und der Hörabstand 3,5 - 4 m
      Also passiv. Welche Verstärker waren es denn? Welches Volumen hat dein Raum? Sehr groß? Bitte bedenke, es ist ein 21cm Chassis. 3 m Zwischenabstand ist zuviel. Auch der Hörabstand ist zu groß, 3 m sind ganz gut. Die Stärken von Rondo sind nicht Quantität oben oder unten. Überhaupt kein Lautsprecher zum entfesseln von Tsunamigewalten. Die außergewöhnlichen Eigenschaften finden sich an ganz anderer Stelle. Diese werden durch Anbringung zusätzlicher Bass-LS stark beeinträchtigt, das macht keinen Sinn. Dann besser gleich andere LS.

      goodnews schrieb:

      möglich das ein LS hiermit -> audio-markt.de/neuheiten.php??&request=detail , bestückt mich zur anderer Entscheidung geführt hätte ...möglich.
      Hättest du mit Rondo vergleichend hören sollen. Der Unterschied von echtem Resonanzgehäuse und hierzu ist interessant und aufschlußreich.

      Gruß Hartmut

      P.S. Im ganzen betrachtet: So klappt's mit Rondo nicht ;(
      Guten morgen

      Im Ganzen betrachtet scheinst du das Posting nicht ganz richtig gelesen zuhaben . ;)

      die Bässe bestehen aus 4 Ripole pro Seite (liegend-stacking)) werden aktiv benutzt. .... und der Array steht
      auf Cerapucks ,(Abstand der LS zum Boden ,die Auswirkung im Dipol Prinzip müsste dir klar sein).
      Der Wirkungsgrad 100 dB +
      mit identischen Vertstärkern , bedeutet mit mehreren Verstärkern. Der Volumeregler an der Aktivweiche muss nicht in - dB oder + dB bewegt werden , er steht auf 0 dB


      An der Rondo liefen ein Paar Monoendstufen und an den Bässen 2 Paar Monoendstufen. Du kanst dir sicher sein das sie den Anforderungen genügen

      Mit dieser Bass Array / Verstärker Lösung funktionierte die Ankopplung an die Rondo sehr gut , im Gegensatz zu den "üblichen" Subwoofern . Mit einer unglaublichen Leichtigkeit wird der Vorteil der Rondo nach unten ergänzt . Ich verstehe auch nicht warum du dies mit Tsunamigewalten und mein nicht Verstehen der Vorteile der Rondo gleichsetzt. Aufgrund der Bass Ergänzung ist die Rondo etwas variabler in ihrer Basisbreiten Aufstellung....

      Rondo , solo mit Shindo Elektronik und den dazugehörigen LS Kabeln betrieben , ist trotzt verstehen der Vorteile der Rondo nicht meine klangliche Ausrichtung . Hätte ich die Bass Array vorher gehabt wären Entscheidungen womöglich anders ausgefallen . Nun diesen Rondo Vorteil erfüllen auch andere Chassis / Gehäuse Kombinationen mit den entsprechender oben Ergänzung .
      Wie auch immer , das Thema Lautsprecher , ist für mich seit 3 Jahren obsolet