Analoge Giganten

      Moin,
      mir wurde angetragen, dass die Links von den Bilder/Fotos vom Kieserlaufwerk
      nicht mehr präsent sind;
      hier nochmals der Text mit Bildern;

      50Kg. alle Materiallien aus dem Vollen gedreht, Lager Bronze,
      Lagerkugel und Achse aus Spezialstahl (V2a, V4a ?),
      Alles andere aus Spezialaluminium, wie gesagt alles aus dem vollen.

      Die 2,5K, mit Preisvorschlag, wenn alles mit dem Laufwer ok ist, ists ein Schnapper.
      Teller Messing 16mm, 15Kg.,. Messing Träger, in deren Inneren sich Höhen verstellbare Federbeine befinden.
      Teller und Kugel aus Stahl, Lagerbuchse in Bronze, in Kunststoff gekapselt.
      Fast direkt vor der Haustür, man müßte flüssig sein.
      Beim Tonarm weiß ich nicht genau, soviel ich weiß hatte Kieser auch einen eigenen Tonarm entwickelt.
      Ich hatte das Laufwerk zweimal gehört, war ein tolles Teil.
      Vor ca. 8 Jahren ist es mir mal angeboten worden von einem Händler, Preis war utopisch.






      Der Exact Arm;




      Bilder aus dem Interneet


      Zählte zu dieser Zeit zu dem besten Armen die es gab;
      Hamburger Entwickler.
      Ich habe zumindest, dass Laufwerk immer zusammen mit dem Exact Arm Gesehen/gehört.
      ______________________________________________________________________________________________
      von Dirk noch ergänzt;

      Hallo Wolfgang,
      der Tietze Exact Arm ist mir das erste Mal 85 oder 86 unter die Augen
      gekommen, ich meine damals hat die Stereoplay einen großen Tonarmtest
      veranstaltet und dort habe ich das erste mal über diesen
      außergewöhnliches Arm gelesen.
      Gehört habe ich den Arm leider nie.


      Der erste Magnetgelagerte Arm
      ______________________________________________________________________________________________
      Gruß
      Wolfgang

      Der Pessimist sieht nur Dunkelheit in einem Tunnel. Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels.
      Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

      Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch
      Moin,
      der liebe Otto hat mir einige Bilder und Text
      vom Baasner Laufwerk überlassen

      Richtigstellung;
      Es geht um das Baasner LW , das überarbeitet wurde .
      Die Aussage das es ein schwimmender Teller wäre stimmt nicht ...
      Anhang 1




      Ist das LW wie 2007
      war , habe ich auch aus dem Internet geladen
      Alle kommende Bilder
      sind Handy Bilder ...

      Anhang 2.1 eine
      Gesamtaufnahme


      Anhang 2 (1316kb)


      siehst die inzwischen realisierte magnetische Entkopplung des Armes , leider
      vom Blitzlicht etwas überdeckt und wo du doesen braunen Fleck siehst , daß ist
      auch ein Magnet das den Schwimmkörper stabilisiert.

      Anhang 3 (1286kb)



      die Aufnahme von rechts , mit Blick auf die Wanne und Schwimmkörper des Armes ,
      sichtbar auch die Führungsrollen die vorne an eine Führungsschiene anliegen .
      Der Teller ist der konkave Scheuteller , indem die LP eingelassen werden kann .
      Die trüb/milchige Optik kommt von meiner Tellermatte .

      Anhang 3 ( 1685kb)


      Etwas unglücklich , links oben die Übersetzungsrolle und unmittelbar daneben ,
      eine statische Spannrolle .
      Die im Vordergrund ist eine Umlenkrolle .

      Anhang 4


      Nochmal die Arm
      Sektion von oben und auch sichtbar ( abgedeckter Metallzylinder) indem befindet
      sich die Kontaktmimik der Tonarmkabel und der ÜT . Die Kabel sind die
      aufgedrösselte von v.d.Hul und die Kontakte am TA kaltgepresst am Übergang zum ÜT mit Spannfedern .

      Anhang 5


      Das Armrohr mit ACE

      Anhang 6


      noch einmal die
      Übersetzungsrolle , der Motorpulley fungiert wie ein Reibrad an die 1. Rolle
      (nicht sichtbar) weiterführen ein String an diese Rolle wo das

      Übersetzungsverhältnis geändert wird und dieser String geht über Kreuz um den
      Teller 100% Umschlingungswinkel .
      Die sichtbare Schnüre, sind Reinigungsschnüre für die Führungsnuts der Rollen .

      Wenn ich das richtig verstnden habe, hat Wolfgang Baasner so ziemlich alles alleine auf die Beine gestellt.
      Gruß
      Wolfgang

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      Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch

      Mir sieht es auch zu gross aus

      Ich finde es spannend zu sehen was man(n) machen kann, frage mich aber auch ob es da bei der Konstruktion nicht um die schiere Grösse ging ?( ... Ev. sollte man ein paar Asiaten ranlassen - die sind ja so gut im schrumpfen von Sachen!
      Aber interessant zu sehen ist es allemal!
      LG Peter
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)
      Hi, für Technikfreaks mag das eine Augenweide sein, für mich ist es das weniger. Die Hoffnung, mit nahezu unbegrenztem technischen und kostenmäßigen Aufwand den idealen Klang zu erzielen, dürfte außerdem trügerisch sein. Jedenfalls ist es fast wie in allen Gewerken, nämlich dass die letzten 5 % an Perfektion unverhältnismäßig viel kosten - von der Optik mal ganz zu schweigen. Als Versuch finde ich es trotzdem interessant.

      BG Konrad
      Moin,
      eine Platine Vecteur wurde schon erwähnt in diesem Thread,
      mittlerweile sind auch Bilder dieses absolut raren Laufwerks aufgetaucht.
      Eine Platin-VECTOR wird auf der Grundlage der MINIMM
      mit einem Vacuum Saugsystem entworfen! Es ist sehr sehr schwer. Alle Teile sind massiv
      und die beiden Platten aus Marmor

      Mitentwicklung Pierre Lurne und Yves Bernard Andre
      ein Mythos, eine Ausnahme in der audiophilen Gemeinde auch
      die Zusammenarbeit mit Pierre Lurne und Yves
      Bernard Andre wird gelobt für diese perfekt geleistete Arbeit.
      Das Prinzip der Vacuum Ansaugung war in seiner Zeit (um 1980) nicht neu,
      Luxman, Micro Seiki (Hersteller Micro Seiki) gab es auch mit einer
      Vacuum Ansaugung, aber in der Szene war die Platine Vecteur absolut selten, da es sie nur in raren Dosen gab.
      Entstanden aus dem Kleineren Laufwerk; Vecteur Minimum.
      Die folgenden Bilder zeigen eine wohl noch zu restaurierende Minimum.
      Hier nun die Minimum, ohne Vacuum Ansaugung




      Zum Vergleich Audiomeca Romance Laufwerk, Pierre Lurne.



      Die Ähnlichkeit des Tonarms erinnert an Pierre Lurnes Romance Laufwerk

      Die etwas eigenartige Matte on Top, wird nur als Staubabdeckung genutzt.







      die Vacuum Ansaugung



      Kopiert habe ich dies Laufwerk aus dem Internet, da Bilder oder Webseiten häufig nach einiger
      Zeit nicht mehr existent sind und dieser Thread häufig als Nachschlagewerk genutzt wird.
      Gruß
      Wolfgang

      Der Pessimist sieht nur Dunkelheit in einem Tunnel. Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels.
      Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

      Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch
      Ein guter Freund hat mir ein Bild seines ehemaligen AAA Laufwerkes gesendet. Der gute Erhard hatte diess Laufwerk hier bereits erwähnt aber leider sind seit seiner Abwesenheit auch alle Bilder weg. Deshalb hier ein neues Bild vom seltenen wunderschönen AAA Austrian-Analog-Audio Laufwerk mit Moerch 4 Tonarm.

      Mein Clearaudio Anniversary

      Hallo Zusammen,
      ich hatte schon lange vor mal ein paar Bilder von meinem Plattenspieler hier ein zu stellen. Es hat doch ein paar wirklich interessante Dinge dran die ich Euch nicht vorenthalten möchte:
      Der Ganze Dreher ist hier zu sehen:


      Er wurde zum 25 Jahr Jubiläum von Clearaudio hergestellt und ist im original mit einem normalen Lager und einem vollständig aus Plexi hergestellten Tonarm bestückt. Mein Exemplar hat ein paar wichtige Änderungen erfahren. Beim Hauptdreher fällt das Holz auf welches aus ca. 20 Schichten mehrfach in verschiedener Laufrichtung verleimten Schichten besteht. Dadurch sollen ev. vorkommende Resonanzen vernichtet werden. Ebenso soll durch die beiden Aluminium Platten oben und unten eine Umwandlung von mechanischer Energie in Wärme erreicht werden. Auf den grossen Metallzylindern können bis 3 Arme montiert werden!

      Der Motor ist ein normaler Motor der aber auf der Achse ein Pully hat der 3 verschiedene Laufräder hat die eine feine Geschwindigkeits Anpassung ermöglichen. Ich habe allerdings eine Netzteil (Smart Synchro) dazu bestellt, welches die Drehzahlumstellung und die Feinregulierung mittels Stromfrequenz Einstellung ermöglicht. Ich hatte auch den Eindruck es klang etwas besser (ruhigere Klavierstimmen!)



      Der Tonarm ist ein TT2 aus Aluminium. Der Tonarmschlitten läuft mit zwei Microrollen in einem polierten Glasrohr und ist praktisch reibungesfrei. Ebenso ist der ganze Arm während des Hörens höhenverstellbar.

      Die Zelle ist eine Clearaudio Concerto der zweiten Serie. Heute gibt es schon ein neueres Modell. Meines hat zwar die doppelte Anzahl Spuhlen aber noch nicht die ganz ausgeklügelte Form der heutigen Zelle. Die komischen Finger oben sollten auch durch ihre verschiedene Länge die Resonanzen vermindern. Lustig ist, dass das zustätzliche Tonarmgewicht welches ich bei Clearaudio bestellt (und kostenfrei geschickt bekam!) die genau gleiche Form hat wie die Finger an der Zelle. Man sieht gut den Holzkörper der Zelle und wie die Nadel weit aus dem Körper herausragt. Der Vorbesitzer hatte eine Zelle der höheren Klasse (da Vinci) zerstört, weil die Kinder beim Abstauben mit einem Tuch daran hängen blieben und die Nadel abgebrochen hatten :cursing: ....

      Dann als Hauptunterschied zum normalen Modell ist hier ein Magnetlager eingebaut. Es hat eine Keramik Achse (für die horizontale Führung) und zwei starke Magnetringe (für die vertikale Führung). Man sieht auf dem Foto das der Teller also auf dem Magnetfeld schwebt und somit keine Lagerkugel oä. nötig ist. Dies soll auch den Gleichlauf und den Rumpelabstand verbessern.
      So ich hoffe nun ich habe niemanden gelangweilt aber ich bin halt sehr zufrieden und glücklich mit dem Teil!

      Im Zusammenhang mit Markus Frage.... Der Plattenpuck. Zuerst hatte ich nur so eine ganz billige Plastikklammer, Gewicht 20 gr. Nun ist dieses Statement Gewicht drauf (das Holz fand ich so passend zum Holz im Unterbau) und das wiegt satte 765 gr. Der Abstand von Plattenteller zum Unterbau ist - sofern überhaupt sichtbar - nur ganz minim kleiner geworden. Der Plattenteller wiegt irgendwas bei 8 kg und da wird wohl so ein Kilo mehr oder weniger nicht viel ausmachen.... Beim Plattengewicht fand ich interessant, das die Auflage auf der Platte über kleine Kugeln gemacht wird nicht flächig.... es hiess das dadurch verwellte Platten besser angedrückt werden. Ebenso sind im Loch für die Achse auch drei kleine Kugeln drin die den Kontakt zur Achse herstellen. Das Ding ist auch irre teuer, aber war bei meinem "Gebrauchtkauf" mit einer satten Reduktion nachbestellbar.
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)
      Abend Peter,

      highendpet schrieb:

      Magnetlager eingebaut. Es hat eine Keramik Achse (für die horizontale Führung) und zwei starke Magnetringe (für die vertikale Führung). Man sieht auf dem Foto das der Teller also auf dem Magnetfeld schwebt und somit keine Lagerkugel oä. nötig ist. Dies soll auch den Gleichlauf und den Rumpelabstand verbessern.

      erstmal merci für den Bericht :thumbup:

      Wie empfindlich ist der "Abstand vom vertikalen Schwebezustand " sprich bei unterschiedlichen Gewichten aller Art.
      Oder ist der Abstand exakt ,immer gleichbleibend definiert? Rein von der Kraft-Übertragung muß es wohl so sein.
      Abstand - justierbar - wäre dann Fieldcoil 8| odrrrr?

      Gruß

      Markus
      Das beste für ein Denkmal ist , das man es nutzt.

      Field coil Lager gibt es meines Wissens nicht....

      Hallo Markus,
      eine interessante Frage. Meines wissens sind alle Magnetlager bei Plattenspielern mit Permanentmagneten ausgerüstet und man kann die Kraft die wirkt nicht einstellen. Das wäre aber ein interessanter Ansatz weil man dann gewichtsabhängig den Abstand des Tellers vom Lager einstellen könnte. Es würde ja reichen, wenn der untere Teil (im Chassis) eine Field Coil wäre und man so den Abstand einstellen könnte.
      Die einzige Technologie bei denen der Abstand eingestellt werden kann sind die Luftgelagerten Laufwerke wie Bergmann und Kuzma.
      Liebe Grüsse Peter
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)

      Neuester Umbau am Clearaudio

      Hallo Zusammen,
      Das muss ich hier nun doch noch los werden. Einige Zeit nach der Neuanschaffung hatte ich ja noch das Zubehörteil "Outer Limit" (Chromstahl Plattenring für den Teller mit Zentrierhilfe) angeschafft. Das war ebenfalls eine sehr lohnende Investion. Ich habe einige ältere Platten (vorwiegend aus dem Pop/Rock Bereich) die rel. dünn sind und etwas gewellt. Mit dem Plattengewicht in der Mitte und dem Ring aussen drauf werden diese Wellen sehr gut vermindert. Somit nützt das wirklich etwas - der Bedienkomfort leidet nicht weil der Ring (dank der Zentrierhilfe) auch bei laufendem Teller gut aufgelegt werden kann.
      Die zweite Änderung ist allerdings klanglich mehr ins Gewicht gefallen.
      Ich habe das Zusatzgewicht (2gr) am Headshell entfernt, weil es bei meinem unstabilen Boden wenn man in der Mitte des Raumes hüpft oder einen schweren Schritt hat ( je nach Sorgen schon mal möglich) schwang die Zelle schon mal etwas mit hörbarem Wimmern bis sich das Ganze wieder beruhigt hatte. Im "Normalbetrieb" war das kaum hörbar. Die berechnete Resonanzfrequenz der Zelle und Arm liegt mit den 2gr mehr bei rund 11 Hz und ohne das Gewicht bei rund 12 Hz. Ohne das Gewicht am Headshell klingt es eindeutig besser und das Wimmern tritt nur noch auf wenn man dermassen springt, dass die Gläser im Schrank klirren (das so getan wird in dem Zimmer ist äusserst selten ;) ). Aber es ist schon komisch wie offenbar das Gesamtsystem aus Arm, Zelle und Nadelnachgibeigkeit ein Feder-Masse System darstellt welches auch auf kleine Änderungen reagiert. Es ist beruhigend zu wissen da etwas verbessert zu haben.
      Grüsse aus der analogen Ecke....
      Peter
      Der Mensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der größte und genaueste physikalische Apparat, den es geben kann; und das ist eben das größte Unheil der neuern Physik, daß man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloß in dem, was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkenne, ja, was sie leisten kann, dadurch beschränken und beweisen will.
      Aus Makariens Archiv (J.W. von Goethe 1833)