Wunderwässerchen

      Wunderwässerchen

      Nun habe ich heute wieder mal tief in die Trickkiste gegriffen und ein "Wunderwässerchen" ausprobiert, das ich von einem Forenmitglied bekommen habe. Das Mittel wird mit einem Microfasertuch auf die CD-Schublade, Gehäuse usw. aufgetragen.
      In meinem Fall habe ich das mit der CD-Schublade probiert.
      CD's gehört, dann Schublandeninneres und vordere Abdeckung der Schublade sowie oberen Rand des Playergehäuses behandelt...
      CD wieder rein......
      Und ich muss sagen ich habe eindeutig einen Unterschied gehört!
      1. Bei mehrstimmigem a capella Chor (H. Schütz, Motetten, Stück 7 SWV388, Koch 3-7085-2): Eindeutig bessere Sprachverständlickeit und erstaunlich mehr "Tiefe" in den Stimmen. D. h. man konnte besser als früher hören, das der Tenor hinter dem Alt steht und der Bass hinter dem Sopran. Es schien mir auch minimal eine grössere Breite des Klangbildes da zu sein. Das Zischeln beim Wort "Chrisus" war etwas vermindert was ich als etwas weniger "livehaftig" empfand.
      2. Bei Jazz/Rock (R. Pidgeon, the raven, Stück 12, Chesky JD115): Die Plosive und das Atemgeräusch der Sängerin sind schärfer umrissen und präsenter, das Ausklingen des Pianos ist länger, die Rasseln im Hintergrund des Studios sind klar weiter hinten, die Instrumente sind klarer voneinander getrennt.
      3. Bei Rock (Labirinto, Acanto, Stück 3, Brambus Records 198902-2): Das Trommeln der Finger auf der Trommel hat mehr Nebengeräusche, der Bass ebenfalls, die Anblasgeräusche der Flöte sind besser zu hören. Es sind ganz leichte "Rauschfahnen" am Schluss der Stücke hörbar die vorher nicht zu hören waren. Der Körper der Gitarre war besser zu hören.
      4. (Eva Cassidy, time after time, Stück 11, Blix street recards G2-10073): Die Geräusche der Leute im Lokal (Liveaufnahme) die hinter der Bühne zu hören sind sind viel weiter hinten, ebenso das Aneinanderschlagen der Gläser bei 1min 10 ist viel weiter hinter der Sängerin und Gitarre zu hören. Die Anreisgeräusche der Gitarre sind genauer. Die Plosive bei nahem Singen am Micro sind besser zu hören.

      Ich habe einfach meine Eindrücke von einem wirklich ausgiebigen Hörtest mit Musik die ich sehr gut kenne und von "früher" genau in Erinnerung habe geschildert. Wer es glauben mag, glaube es wer nicht kann's ja selber ausprobieren. Die Unterschiede sind nicht so gross gewesen, wie als ich das Kabel zwischen CD und Vorstufe gewechselt habe, aber sie waren eindeutig hörbar. Die bessere Tiefenstaffelung und die bessere Trennung der Instrumentengruppen war auch bei grossen Klassikproduktionen zu hören.
      Hat jemand von Euch Erfahrung mit solchen Mitteln die man auf die Geräte AUSSEN aufträgt?
      Und eine Bitte: Keine Abschiebung in die "Kenne ich nicht gibts nicht" oder "Deine Anlage ist halt sonst mangelhaft" Schiene - das würde mich echt nerven.
      Überraschte Grüsse
      Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking

      Ich habe es ja immer gewusst

      Hallo Reinhard,
      natürlich habe ich es gewusst. Ich würde mir auch nicht zutrauen den Unterschied im Doppelblindtest raus zu hören!
      Um Deine Anregung auf zu nehmen werde ich dieser Tage noch meinen "klassischen" Blindversuch machen und den einen Kanal behandeln (man kann die Flüssigkeit auch auf den LS Korb tun. Wenn dann Besucher kommen schaue ich ob sie einen Unterschied zwischen den Kanälen hören und sagen. Erst wenn sie von selber einen Unterschied feststellen frage ich genauer nach. So habe ich auch schon bei verschiedenen "Kontaktver (schlimm) besserern getestet und erleben müssen, dass manche wirklich keinen Unterschied machen ^^ ...
      Aber bei diesen "Klangzaubereien" ist ja immer auch eine ganze Portion "Glauben" im Spiel weil ich weiss es sollte sich was verändert haben.
      Ich werde sicher später wieder berichten.....
      Liebe Grüsse Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking
      Oh Mann habt Ihr Probleme :D
      Ich wäre froh, wenn ich mal die (originalen) Fensterscheiben unsere Jugendstilhauses ruhig stellen könnte. Das wäre fürs erste die beste Klangverbesserung :P
      Ists an der einen Seite rugig, rasselts wo anders wieder - und das auch noch unterschiedlich je nach Luftfeuchte. Kommt in Kombination mit Kreuzstockfenstern brilliant ^^
      Viele Grüße,
      Moritz
      Hallo Peter!
      Wie heißt denn das "Wunderwässerchen" ? Wenn es nicht überteuert ist, könnte man es ja auch mal an der eigenen Anlage ausprobieren / testen. Ich habe dieses hier ausprobiert: dienadel.de/Perfect-Sound+CD+Control+-+CD+Spray.htm
      Die Wirkung entspricht der Beschreibung des Herstellers!!! Der Preis: Na ja!
      Ansonsten gehen mir mittlerweile die Begriffe "Blindtest" bzw. "Doppelblindtest" ganz gehörig auf die Nerven.
      Ich bin alt genug um mich nicht selber zu betrügen und kenne meine Anlage ganz genau.
      Schade ist nur, daß meistens bei solchen Produkten eine physikalische Erklärung des Herstellers fehlt und man rätselt, was denn nun eigentlich passiert ist!

      Gruß
      Rolf

      Jugendstil soll doch JUNG halten

      Hallo Moritz,
      So ein Jugendstilhaus ist doch schön! Unser Haus ist zwar auch von 1898 aber als Handwerkerhaus nicht so edel wie andere wirkliche Jugendstilhäuser aus dieser Zeit. Zur genaueren Information kannst Du ja die Bilder von meinem Hörraum anschauen.....
      Bei mir sind auch noch die Original Fenster drin (mit den alten unregelmässigen Fensterscheiben) und den schepperigen Fensterrahmen....
      Aber klirren tun sie eigentlich sehr selten - allerdings habe ich einiges investiert um z.B. die Holzpanele an den Wänden zu beruhigen usw. das braucht schon extra Aufwand......
      Dafür wohnst Du wohl in einem Ambiente das Gemütlichkeit und Wohlbehagen ausstrahlt! Das ist mir allemal lieber als ein top gesteylter Neubau in kalten weissen Farben und Fliesen :( ...
      Mein Hörraum hat sich eindeutig verbessert, seit ich den Luftbefeuchter aufgestellt habe der eine mehr oder weniger konstante Luftfeuchtigkeit macht (das Klavier im Nebenzimmer braucht das - und die Holzwände auch).
      Aber über die Wirkungsweise des Wunderwässerchens werde ich mich noch mal schlaumachen müssen!
      Soviel erstmal vom "Wunderwässerchen" Ufer :D ...
      Übrigens singt mir grade Jane Duboc ins Ohr die von Garry Mulligan begleitet wird.... Mir scheint das Saxophon hat einiges an Schmelz zugelegt und bei Jane's Stimme bei Stück 6 - eines der schönsten der Welt mit der schönsten Sprache zum Singen - läuft es mir wirklich den Rücken rauf und runter! (Telarc Jazz 83361 Paraiso).... Die Scheibe ist eine WUCHT! (auch wenn man den portugiesischen Text nicht versteht, und wenn man ihn versteht wie ich ist es doppelt schön!)
      So nun geh ich wieder rüben in den Jazz Club :D
      Grüsse Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking

      Rolls schrieb:

      "Blindtest" bzw. "Doppelblindtest" ganz gehörig auf die Nerven.

      Ob es Dich nun aufregt oder auch nicht, spielt bei diesem Thema eigentlich keine Rolle!
      Es liegt eben einfach im Naturell eines Menschen, dass wenn man sich etwas für viel Geld
      gekauft hat, dass man dann einfach davon überzeugt sein muß.

      Das von Dir verlinkte Produkt habe ich auch einmal ausprobiert, also beim besten Willen,
      da ist absolut nichts an Veränderung feststellbar. Ich habe einmal einen anderen Test gemacht,
      mit einem flüssigen Brillenputzmittel, welches wir in unserer Firma hergestellt hatten.
      Es besteht aus: Alkohole, Tenside, Antistatica und Wasser, ich kann versichern,
      man hat den gleichen Effekt wie mit dem teuren Mittelchen, nämlich keinen!


      Grüße
      Reinhard

      Habe das Wässerchen als Probe bekommen

      Hallo Reinhard,
      habe das Wässerchen als Probe bekommen. Weiss also nicht wie viel es kostet, was drin ist und ob es "astronomisch" teuer ist.
      Zum Thema wenn es teuer ist muss es auch gut sein nur ein kleines Muster aus meiner Erfahrung.
      Ich hatte die Möglichkeit hier verschiedene z.T. teure Netzkabel aus zu probieren (teuerstes Produkt war das Furutech Evolution I, oder HMS Grand Finale, Fisch, TMR-NK3, Cardas Golden Cross, Vovox textura und initio).
      Schliesslich habe ich mich - aus klanglichen Gründen für das Cardas entschieden.....
      Das HMS und das Furutech die sehr teuer sind (finde ich) klangen bei mir an der Anlage oder am CD Player NICHT besser sondern schlechter als andere. Ebenso musste der Vovox Verkäufer der hier war zugeben, das der Unterschied zwischen dem textura und initio (wo ersters sehr viel teurer ist) ganz marginal sei.... Im Blindtest wohlgemerkt ohne das klar war welches Kabel wann spielte.
      Also somit kannst Du mir in diesem Falle eine "preisliche Vorbeeinflussung" nicht ankreiden....
      Aber der Blindtest läuft und ich bin gespannt ob jemand den behandlten Kanal erkennt!
      Liebe Grüsse Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking

      Symphonikus schrieb:

      Es liegt eben einfach im Naturell eines Menschen, dass wenn man sich etwas für viel Geld
      gekauft hat, dass man dann einfach davon überzeugt sein muß.

      Diese Denkweise findet man sehr oft bei Menschen, die von der Materie wenig bzw. gar keine Ahnung haben. Das trifft leider auch auf andere Dinge zu, die man für viel Geld kaufen kann. Deshalb vertrauen die Menschen gerne den Tests von Fachzeitschriften bzw. lassen sich gerne von anderen "beraten".

      Symphonikus schrieb:

      Es ist nur meine Erfahrung: Bei solchen "Wundermittelchen" ist eine gesunde Portion
      Skepsis kein Fehler!

      Volle Zustimmung! Nur oftmals kann man diese Sachen nicht vorher testen und muß sie daher erst mal kaufen.

      Gruß
      Rolf

      Rolls schrieb:

      Diese Denkweise findet man sehr oft bei Menschen, die von der Materie wenig bzw. gar keine Ahnung haben.

      Nebenbei bemerkt: Ich stelle hier lediglich Gedanken und Erfahrungen vor,
      die von einem erfahrenen Musikhörer an Gleichgesinnte gerichtet sind!

      Es sollte auch dazu dienen, andere vor unnötigen Geldausgaben zu bewahren,
      denn im Bereich der HiFidelity gibt es genügend Scharlatanerie, womit sich
      offenbar leicht Geld verdienen läßt.

      Beste Grüße
      Reinhard
      Einen weiterer Aspekt, mit sog. Wunderwässerchen oder Mittelchen ist folgender:

      Wir suchen Jahre- oder Jahrzentelang nach Hi-Fi Komponenten , die uns Musik aus der Konserve
      erlebbar machen sollen. Wir wissen aber, dass Erlebnis eines Konzerts ist nicht zu überbieten.
      HiFi bedeutet allenfalls, die Musik wird so wiedergegeben, dass sie dem Original Nahe ist, mehr nicht.

      Man sollte regelmäßig klassische Konzerte oder Opern besuchen, um zur Erkenntniss zu
      gelangen, wie es in Wirklichkeit klingt. Diese Erlebnisse sind in aller Regel sehr Niederschmetternd.

      Die Folge solcher Erfahrungen sind letztendlich, dass irgendwelche dubiose Produkte zur
      Anwendung kommen, um den wahren und richtigen Klang aufzuspüren.


      Grüße
      Reinhard
      Moin,
      ich denke den wahren und richtigen Klang gibt es nicht.
      Jedes Klassik Konzert klingt anders, ob in München, Frankfurt, Hamburg,
      andere Gegebenheiten, wo sitze ich im jeweiligen Konzert,
      nicht immer in der gleichen Reihe, Sitz Position ist auch anders.
      Bei Rock,Pop noch anders, z.B. die Eagles, mehrfach Live gesehen, in den USA,
      in Hambirg OpenAir, in Hamburg in der Collerline (ich weiß die Halle heißt momentan wieder anders().
      Wenn man weiß wieviel Mühe sich die Band und ihre Techniker machen, um ein
      Ideales Konzert abzuliefern, alles ist bei den Eagles auf den Sound, genaue präzise
      "akrobatik" an den Instrumenten, trotz allem kommt bei Henley und Co.
      der Spaß an der Musik nie zukurz, die Liedabfolge, wird von Konzert zu Konzert
      geändert, Spieldauer in Deutschland ca. 2,5Std., in den USA über 4Std.
      Ich schreibe das jetzt, da der Sound trotz der riesigen Mühen die sich die Band gibt,
      in Hamburg 2011 nicht optimal war, Don Henley entschuldigte sich nach etwa 1 Stunde,
      sagte Sinngemäß, dass die Techniker und die Band trotz 12 Stundigem Abstimmen,
      nicht in den Griff bekam.
      Den besten Sound hatten die Eagles im Thunderdoom in St.Petersburg, Zuschauer 45.000.
      Ich habe es selber miterlebt, bei einem Open Air Festival, wo
      ein Künstler wissendlich falsch abgemischt wurde, es klang grausam, die Leute pfiffen,
      die Künstler verließen vorzeitig die Bühne und es gab noch einen riesen Knarsch,
      mit Veranstalter und Managment.

      Musik aus der Konserve ist für mich richtig, wenn bei meinen Lieblingsstücken
      eine Gänsehaut aufkommt, dann ist es für mich richtig, so z.B. eine der letzten J.Cash Aufnahmen
      wenn bei seinem da schon sehr brüchigem Gesang, mir Tränen in die Augen schießen,
      dann weiß ich so will ich Hören.,
      ob mit nem Sack Kartoffeln auf der Vorstufe, oder Langnese Eis unter der Endstufe,
      ist mir soetwas von schnuppe, wenn meine Emotionen damit angeregt werden
      und ich dadurch Stundenlang Musik geniessen kann.
      Wenn jeman meint im Studio klingt es anders, sein Problem, wer schon einmal im Studio war, wo die Nachhallzeit 0 ist,
      der weiß wenn er dort singt, dann kommen Beklemmungen auf,
      die eigene Kopfstumme fehlt, daher auch Kopfhörer.
      Jeder muß für sich entscheiden, ob es gefällt oder nicht,
      wenn jemand da anderer Meinung war wie er selber beim Kauf, wird über
      kurz oder lang nicht mehr vor seiner eigenen Anlage Musik hören wollen.
      Dabei klang es mit seiner alten Anlage für ihn so richtig.
      Kleine Helferlein können dabei Wunder wirken.
      Soviel wollte ich eigentlich nicht schreiben, ach ist egal,
      alles nicht so wichtig nehmen und eine kleine Freude,
      sollte man sich öfters mal können, dann ist die Stimmung auch wieder besser.
      daher :headbanger fünf Bier für die Jungs vom Sägewerk.
      Gruß
      Wolfgang

      Der Pessimist sieht nur Dunkelheit in einem Tunnel. Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels.
      Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

      Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch
      Ich habe gestern auch mal wieder eines dieser Wunderwässerchen in die Finger bekommen. Nannte sich "Ardbeg Airigh Nam Beist" und schmeckte wunderbar :sorry
      Ich selber stehe solchen und ähnlichen Produkten eher spektisch gegenüber. Andererseits haben sich einige Klangkegel auf meinen alten Speakern dermaßen positiv ausgewirkt, dass meine Hifiwelt ins Schwanken geriet.

      Gruß
      Mike
      Von den leichten französischen Landweinen ist mir Cognac am liebsten.

      Schön wir sind verschiedener Meinung

      Hallo Wolfgang und Reinhard.....
      Genau das was Wolfgang geschrieben hat wollte ich teilweise auch schreiben.
      Habe Sonntag im Kino einen Film gesehen "Ziemlich beste Freunde" gesehen. Der Film ist einfach SPITZE :thumbsup: . Und ich fand die Filmmusik sehr gut (Klang ein wenig nach Yan Tiersen) - aber einem gestandenen Highender flogen ja (ich sass - Gott sei Dank in der Mitte des 380 Plätzigen Saales) die Ohren raus! Die Lautstärke war einfach unverschämt. Wenn man da länger sitzen würde hätte man sicher einen Hörschaden. (Habe leider versäumt den Pegel zu messen....)
      Andererseits bin ich immer wieder mal im KKL in Luzern wo ich an verschiedenen Plätzen die fantastische Akustik geniessen durfte!
      In unserem benachbarten, entzückend altmodischen Stadttheater (Langenthal) dagegen war eine gut gesungene Aufführung von "Madame Butterfly" vom Orchester (mittelmässig bis schlecht) und Klang her einfach grauenvoll. Den Theaterbesuch als solchen hätte ich deswegen doch nicht missen mögen. Aber die Klangqualität des Orchesters war - verglichen mit der zu Hause - wirklich bescheiden......
      Gestern beim Anhören von Rachmaninoff Concerto No. 3 mit Horowitz und den New York Philharmonic unter Eugene Ormandy in der Carnegie Hall (eine sehr gute 24Bit/96khz Aufnahme Von RCA Red seal 09026 63681 2) schauderte es mich ob des Klanges und der ergreifenden Musik.

      Genau so muss es sein! Und da bin ich mit Wolfgang einig, es gab Zeiten da habe ich in den Ständern meiner Kompaktboxen (Audioplan Kontrapunkt II) Ziegelsteine zum Beschweren gehabt (klang wirklich besser!) und es hat mich herzlich wenig interessiert ob es schön oder nicht schön aussah :huh:
      Und jawohl Reinhard ich habe auch über 15 Jahre gebraucht um, mit kleinen und grossen Veränderungen an Anlage und Raum dahin zu kommen wo ich heute bin. Und - ich gebe es zu - manche Gerätschafte und Tuning Massnahmen habe ich teuer bezahlt um später merken zu müssen - es hat nichts gebracht. Wenn ich's zurück baute war kein Unterschied zu hören. Aber ich bin immer der Ansicht, wenn etwas nicht extrem teuer ist (das ist eine Frage des Einkommens ich weiss!) kann ich es ja mal probieren. Die 25.- € für das Kontaktwässerchen sind absolut gesehen wenig - obwohl bei der Umrechnung in einen Literpreis Summen resultieren die ein Frechheit sind (aber das hatten wir schon in einem anderen Thread.....) Aber ich probiere solche Dinge einfach mal aus, wenn ich meine es bringt was behalte ich's - wenn nicht werde ich dadurch nicht arm!
      Also das wäre nun mal wieder mein "Senf" zum Thema!
      Liebe Grüsse Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking

      highendpet schrieb:

      Die 25.- ? für das Kontaktwässerchen sind absolut gesehen wenig - obwohl bei der Umrechnung in einen Literpreis Summen resultieren die ein Frechheit sind (aber das hatten wir schon in einem anderen Thread.....)

      Na klar Peter, das darfst Du auch machen, dagegen gibt es absolut nichts einzuwenden!
      Es muß aber erlaubt sein, innerhalb eines solchen Forums auch kritische Töne, zu bestimmten
      Dingen, anzuschlagen.

      Eines muß ich jedoch erwähnen, innerhalb eines Konzerts mit klassischer Musik, hatte ich
      noch nie Probleme mit den akustischen und klanglichen Gegebenheiten.

      Aber in euer KKL möchte ich jedenfalls auch nochmal.


      Schöne Grüße
      Reinhard

      highendpet schrieb:

      In meinem Fall habe ich das mit der CD-Schublade probiert.
      CD's gehört, dann Schublandeninneres und vordere Abdeckung der Schublade sowie oberen Rand des Playergehäuses behandelt...
      CD wieder rein......
      Und ich muss sagen ich habe eindeutig einen Unterschied gehört!
      Peter, Das heisst du hast nur das Gehäuse oder Schublade geputzt oder wie? Dadurch können sich Bits nun wirklich verändern. Was soll das denn für ein Wässerchen sein?

      Gr.Ste

      Hallo Steffen

      Genau - wie in der mir zugegangenen Beschreibung habe ich das Innere der CD Schublade, die Frontseite der CD Schublade und die obere Ecke des CD Laufwerkes damit eingerieben (mit Microfaser Tuch) und dann nachpoliert.....
      Mir schien es tatsächlich einen Unterschied zu machen.....
      Du hast ja bei mir selber den Unterschied der CD / LP Wiedergabe gehört wenn der Finite Elemene Resonator drauf war oder nicht....
      Es gibt einfach Dinge die wirken, auch wenn man(n) nicht genau weiss wie oder warum ;) .
      Auf jeden Fall haben wir nun wieder mal eine freundliche aber kontroverse Debatte!
      Gefällt mir sehr - ich freue mich das keine unqualifizierten Äusserungen gekommen sind bisher!
      Bezüglich der "Ingredenzien" kann ich nichts sagen - ist mir eigentlich vorderhand auch egal!
      Also dann "verschwörerische" Wässerchen Grüsse
      Peter ;)
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking

      highendpet schrieb:

      und die obere Ecke des CD Laufwerkes damit eingerieben (mit Microfaser Tuch) und dann nachpoliert.....
      Mir schien es tatsächlich einen Unterschied zu machen.....

      ...höhere Wesen befahlen: linke obere Ecke schwarz malen :D

      Das interessante ist ja auch beim Musik machen, daß es da vollkommen irrationale Dinge gibt, wie man den Klang beeinflussen kann. Und das interessante ist, daß diejenigen, die das strikt abweisen, meist die langweiligsten Interpreten sind!
      Viele Grüße,
      Moritz
      Moin,
      eine andere interessante Geschichte ist die,
      die in den Achtzigern grasierte.
      Bei einer Vorführung mit dem LP12, von Ivor Tiefenbrunn himself,
      legte er zwischen einem Ikea Tischchen und dem LP12, ich meine es
      war der linke vordere Gerätefuß des LP12, einen weißen Schnippsel Papier.
      Vorderan wurde danach bei fast jeder Vorführung mit dem LP12, bei einem bestimmten Ikea
      Tischen so ein Schnippsel Papier unter besagtem Gerätefuß plaziert, erst so wurde der LP12 vorgeführt,
      es sprach sich rum, so sollte der LP12 ein höheres Klang niveau erreichen.
      Irgendwann einmal lüftete Ivor Tiefenbrunn das Geheimnis um diesen Schnippsel,
      es war ganz simpel, der LP12 kippelte auf diesem Tisch, also leget I.T. ein
      Stück Papier daunter.
      Auch aus soetwas können Legenden entstehen.
      :n8
      Gruß
      Wolfgang

      Der Pessimist sieht nur Dunkelheit in einem Tunnel. Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels.
      Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

      Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch

      Ein weiteres Beispiel

      Hallo Wolfgang,
      ist ja lustig mit dem Schnipsel! Genau das ist es - so entstehen Legenden..... Die sich manchmal mit erstaunlich lange halten ^^

      Ich habe ja so ganz komische flache LS Kabel (TMR Ramses) und in der Ruheposition liegen sie hinter den LS am Boden. Wenn ich die LS in die Hörposition bringe muss ich sowieso die Kabel anders legen. Weil es dann keine extra Arbeit macht stelle ich die Kabel immer auf (hochkant). Ich selber muss sagen, dass ich keinen Unterschied höre ob die Kabel flach am Boden liegen oder hochkant stehen. Jedoch hatte ich einen Musiker hier, der steif und fest behauptete, bei einer Aufnahme von ihm selber, einen wesentlichen Unterschied in der Körperhaftigkeit des Flügels zu hören und es mit aufgestellten Kabeln besser klinge. Wir habe das wirklich einen Abend lang mit verschiedener Musik probiert und er hat in ca. 80% der Fälle gehört (ohne es zu wissen) wann die Kabel am Boden lagen oder nicht. Ich höre und hörte keinen Unterschied...
      Trotzdem stelle ich die Kabel nun immer auf.....
      Aber ob's was bringt weiss ich wirklich nicht :rolleyes:
      Grüsse aus der Hexenküche Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking

      highendpet schrieb:

      Aber ob's was bringt weiss ich wirklich nicht :rolleyes:
      Grüsse aus der Hexenküche Peter

      Hallo Peter,

      zu diesem Themenkomplex möchte ich noch einen Satz aus dem Buch;

      Höchst Empfindlich von Götz Willimzig und Rüdy Gysemberg

      zitieren, welcher mir sehr gut gefallen hat und passt.


      "Wir lieben und wir brauchen unsere Träume, ohne sie wird das Leben ärmlich."


      Grüße
      Reinhard