Cartrigdeman Isolator

      Cartrigdeman Isolator

      Hallo in die Runde,
      habe gestern dieses Zubehörteil was ich bei PhonoPhono bestellt hatte montiert....
      Hat jemand von euch Erfahrungen damit gemacht?
      Und bitte wenn ja (egal ob positiv oder negativ) mit welcher Zelle und welchem Arm!



      Bei mir hat er sich eindeutig positiv ausgewirkt. Ich habe eine bessere Atmosphäre und wie mehr Luft um die Instrumente festgestellt. Bei Chor oder Gesangsaufnahmen sind die Plosive besser zu hören und bei kritischen Aufnahmen die Sibilanten weniger zischelig. Bei Klavieraufnahmen war ein wesentlich genaueres Ausklingen der Saiten zu hören, bei Harfe (Ihr kennt mich ja ;) ) waren die Anzupfgeräusche wie besser zu hören, aber weniger spitz. Ebenso hatte ich im Bass eine wesentliche Verbesserung der Straffheit und etwas mehr Druck.
      Ich habe das alles nicht streng wissenschaftlich untersucht, einfach mit verschiedenen Aufnahmen probiert und gehört. Da ein mehrmaliger Umbau nicht geht (Zelle wird unten an den Isolator geklebt) kann man auch nicht quasi hin- und her hören.
      Aber falls das Teil bei Euch in Gebrauch ist würden mich die Resultate interessieren.
      Und ja wie in der Presse irgendwo geschrieben - das Ding ist wirklich etwas hässlich ;( ....
      Liebe Grüsse Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking
      Im Nachbarforum wird berichtet, dass er bei seinem SME Headshell ein kleines Balsaholzplättchen zwischen Headshell und Toabnehmer montiert hat. Die Ergebnisse müssen ähnlich gewesen sein. Übrigens war das Balsaholzplättchen im Lieferumfang des Headshells dabei. Ich werde das ausprobieren, zumal das Balsaholz fast nichts kostet.

      Gruss
      Frank

      Habe auch schon anderes ausprobiert - mit Erfolg

      Hallo Frank,
      Auf die Idee mit dem Isolator kam ich, weil es einen grossen Unterschied macht, ob auf dem Tonarm der Finite Elemente Resonator steht oder nicht. Der vernichtet ja auch Vibrationen. Das ist allerdings nur auf dem ersten Drittel der Plattenseite möglich, da der TA sich sonst nicht weiter bewegen kann. Darum fand ich ich probiere den Isolator mal aus.
      Ob ein Teil des positiven Effekte auch von der Erhöhung der Masse her rührt kann ich nicht sagen. Die Resonanz Frequenz war nicht so optimal. Vorher 11.5 Hz und nun 10.5 Hz was ja etwas besser ist. Ich fand den Effekt einfach überraschend...
      Die Applikation von Balsaholz wäre ja eine preisgünstige Alternative! Das probiere ich mit meinen anderen TA auch nochmal aus!
      Liebe Grüsse Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking
      Hi Peter,
      persönlich kenne ich das Ding nicht. Ein Kunde von mir hat irgend so etwas einmal erworben und mit Erfolg eingesetzt, ob es sich genau um dieses Objekt handelte weiss ich jedoch nicht.
      Er hatte dann die Idee, dies bei diversen von seinen Tonarmen zu probieren, jedoch irgendwie in "Eigenregie" - Erinnere mich, da ich ihm noch diverse Balsahölzer mit gegeben habe.
      Anscheinend hat er dann diverse Versuche mit Balsaholz, diversen Montagebändern und Ripgrip gemacht, welche anscheinend das (noch) bessere Ergebnis als das Kaufobjekt erzielten.
      Habe bei ihm einmal einen Lenco L85/78 gehört, welcher auch so eine "Matte" in der Headshell hatte, klanglich meinte ich eine Veränderung (imho hin zum "besseren") wahrgenommen zu haben, jedoch war ich dort um die Metall-Tonarmlager (wieder) gegen die Originalen der letzten Bauserie zu tauschen, und hörte "nur" Metalllager/ohne Matte und dann Originallager/mit Matte.
      Gruss C.
      Moin Peter,
      Bei dem Isolator geht es gar nicht um die Erhöhung der Tonarmmasse ,
      sondern um die isolation zwischen Tonabnehmer und Tonarm,
      dadurch hat Peter auch ein besseres Resonanzverhalten.
      Der VTA muß natürlich angepaßt werden.
      Es gibt natürlich wie überall bei unserem Hobby, Gegensätzliche Meinungen,
      der eine schwört auf eine feste Kopplung, der andere auf eine weniger resonierende Kopplung,
      so wie ich auch.
      Mein Isolator ist ein anderer wie der den Peter verwendet, doch das Prinzip ist identisch,
      auch die Klangbeschreibung von Peter trifft bei mir zu.

      Man kann erkennen, dass eine Gewindeschraube/ Mutter,
      mit dem oberen Aluplättche und Headshell verbunden ist,
      zwischem diesem Aluplättchen und dem darunterliegenden Plättchen,
      kommt bei meinem auch ein sehr harter Schaum als Puffer dazwischen,
      darunten dann das zweite Aluplättchen, welches wieder mit einer
      Gewindeschraube /Mutter mit dem System befestigt wird,
      so hat der Tonabnehmer/Tonarm "keine" direkte Kopplung mehr.
      Ursache dass ganze resoniert weit weniger,
      läßt dadurch der Musik einen freieren Lauf.
      So sehe ich das und nehme es auch so war.
      Mag sein dass irgendein Tonarm da anders reagiert,
      bei diesen beiden Armen, SME 3012/R und Grace R-704,
      bringt es aber die oben genannten Vorteile.

      Gruß
      Wolfgang

      Der Pessimist sieht nur Dunkelheit in einem Tunnel. Der Optimist sieht ein Licht am Ende des Tunnels.
      Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

      Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch
      Moin Peter,

      vor Jahren hatte ich den Isolator zwischen meinem Origin Live Illustrious und einem Shelter 301 auf Garrard 401.
      Meine Erfahrungen decken sich absolut mit denen von Wolfgang. EIn feines Teil. Teuer sicherlich - man zahlt halt
      für die Idee. Ich habe mich davon später wieder getrennt, da ich den Eindruck hatte, er "killt" etwas die Dynamik.
      Übrigens ist das genau so ein Ding, wo man sich besser nicht zu Wort meldet, wenn man es nie selbst gehört
      oder "erfahren" hat.

      Gruß Elmar
      Moin Markus,
      da bin ich ja gespannt, ich bin so frei und würde Dir glatt 15€ dafür geben,
      dass nennt man dann Gewinnmaximierung :thumbsup:
      Mein Isolator hat nur ein Bruchteil von dem Original gekostet,
      trotz allem ist so ein Isolator sein Geld Wert.
      Ich habe bei meinem eine 1:1 Cad Zeichnung/Schema dabei, ich kann es Dir übersenden Markus
      und ich Glaube es würden hier einige aus dem Forum mitbestellen, oh ja, eine Sammelbestellung. 8o
      Wenn Du es ordentlich machst (15€), dann würde ich schon mal 3 Stück bei Dir bestellen :) ;)
      Gruß
      Wolfgang

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      Der Realist sieht, das Licht kommt von dem Zug. Der Lokführer sieht 3 Idioten auf den Gleisen

      Lieber locker vom Hocker, als hektisch übern Ecktisch

      Ist Ansichtssache

      TESLAMATEUR schrieb:

      Peter ,

      solltest Du wirklich 125.- Euronen für so einen " Wertigkeitsschmarrn " bezahlt haben ,

      sind sämtl. Diskussionen über Preis - Eskalation wertlos.

      Materialwert keine 10 cent

      Gruß

      Markus
      Hallo Markus,
      Du hast ja recht, aber 25.- oder 125.- € kann ich ausgeben ohne dadurch an den Bettelstab zu kommen....
      Wenn ich den Preis für ein Fläschchen Licon Kontaktverbesserer nehme und auf einen Liter hochrechne bin ich bei einem Liter Preis von 2500.-€ ist ja auch nicht grade wenig! Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich mir zwar die 25.- leisten kann und bereit bin die - für die gebotene Leistung - zu bezahlen. Umgekehrt kann ich Dir - als preisbewuster HiFi Interessierter nur empfehlen tausche ALLE deine Gerätesicherungen in den Netzteilen gegen solche von AHP (Hier) aus die 14.90 kosten. Bei den meisten Geräten wirst Du einen substanzielle Klangverbesserung feststellen. Dies bringt für sehr wenig Geld sehr viel.... Zu diesem Thema gibt es hier im Forum einen Thread und ich habe mal Sicherungen zum testen in Umlauf gesetzt..... leider sind die im Moment verschollen. Falls sie wieder auftauchen melde ich mich bei Dir und sende Dir gerne einen Satz zum probieren zu.
      Bei dem Materialwert hast Du natürlich recht - die verbauten Bestandteile inkl. Arbeit werden wohl mit 10.- bis max. 15.- Euro zu veranschlagen sein..... Aber die Wirkung ist auf jeden Fall hörebar (für mich)....
      Preisgünstige Grüsse
      Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking
      Mir geht es um die Relation

      @
      Elmar
      Bitte lesen was geschrieben- Thread Vergleich
      @
      Wolfgang

      weißt ja wie bei Loriot mit dem Briefkuvert , die Masse machts - ab 1000 St. bin ich einverstanden !!!
      @
      Danke Peter
      a) fürs Verständnis und .
      b) fürs Sicherungsangebot


      Bin gesichert und VOLTär bestens ausgestattet , besitze ein ehemaliges ENBW Gebäude - meine Zuleitungen sind vom feinsten.

      Sämtl.Verbessungsversuche anderer ( Hörbesucher) - vorallem Phasen u. Kabelgläubigen etc. sind daneben gegeangen- sprich haben nichts gebracht.


      Gruß

      Markus
      Das beste für ein Denkmal ist , das man es nutzt.
      Vorab: Auch ich besitze einen originalen Cartridge Isolator (nein, ich habe keine 125 Euronen dafür bezahlt ...).

      Allerdings halte ich ihn keineswegs für ein Wundermittel. Er ist vielmehr ein Korrektiv für unglückliche Tonarm/Tonabnehmer Kombinationen, bei denen das Ableiten der beim Abtastvorgang entstehenden Resonanzen nicht optimal von statten geht.

      Der Isolator kann in bestimmten Konstellationen helfen und zu Verbesserungen führen. In harmonierenden Kombination empfinde ich seine Wirkung jedoch als nachteilig (ungenaue und weniger dynamische Wiedergabe).

      Viele Grüße
      Christian

      Habe eine Frage

      TESLAMATEUR schrieb:


      Bin gesichert und VOLTär bestens ausgestattet , besitze ein ehemaliges ENBW Gebäude - meine Zuleitungen sind vom feinsten.

      Sämtl.Verbessungsversuche anderer ( Hörbesucher) - vorallem Phasen u. Kabelgläubigen etc. sind daneben gegeangen- sprich haben nichts gebracht.


      Gruß

      Markus
      Kannst Du mir (Ahnungslosem) sagen was ENBW Gebäude heisst ?( ....
      Danke für die Aufklärung!
      Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking
      Das Gebäude wurde von der ENBW erstellt - Energie - Baden Würtemberg ( damals eigentlich noch Badenwerk)

      Der Schaltschrank , die Verkabelung usw. ist massivst ausgelegt . ( Elektrosarg wie mein Hauselektriker zu sagen pflegt)

      Es ist auf jeden Fall nicht zu vergleichen mit Standart Haushaltsware - eher hochwertige Industrieausführung.

      Dazu noch direkte Einzel-Zuleitung vom Kasten/Masten.

      Warum dieser Aufwand ? - keine Ahnung -

      Es zahlt(e) ja der Endverbraucher.

      gruß

      Markus
      Das beste für ein Denkmal ist , das man es nutzt.

      Die Verkabelung vom Verteiler an der Strasse ins Haus hat auch einen Einfluss

      TESLAMATEUR schrieb:

      Das Gebäude wurde von der ENBW erstellt - Energie - Baden Würtemberg ( damals eigentlich noch Badenwerk)

      Der Schaltschrank , die Verkabelung usw. ist massivst ausgelegt . ( Elektrosarg wie mein Hauselektriker zu sagen pflegt)

      Es ist auf jeden Fall nicht zu vergleichen mit Standart Haushaltsware - eher hochwertige Industrieausführung.

      Dazu noch direkte Einzel-Zuleitung vom Kasten/Masten.

      Warum dieser Aufwand ? - keine Ahnung -

      Es zahlt(e) ja der Endverbraucher.

      gruß

      Markus
      Hallo Markus,
      das Thema Verkabelung ins Haus und im Haus wurde hier auch schon (wie in anderen Foren auch ;) ) erschöpfend diskutiert....
      Ohne eindeutiges Resultat. Bei mir hat die Zuleitung vom Verteilerkasten an der Stasse zum Hauskasten und von dort mit 3x2.5 er Kabel schon sehr viel gebracht. Ich musste dem Elektriker erst mal beweisen das es ein Unterschied gibt.... :D Anlage an CH Dose eingesteckt gehört / dann umgestöpselt in die HMS Dose mit eigener Zuleitung - er musste widerwillig zugeben, das es besser klänge!
      Da ich sowieso aller Kabel neu legen musste war es in diesem Falle ein minimaler zusätzlicher Aufwand. Das Kabel bis zum Haus musste sowieso erneuert werden...
      Danke für die Erklärungen!
      Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking
      Auch wenn Ihr mich vielleicht für verschwenderisch haltet, ich habe 3 davon.
      Hat bei mir in jedem Fall eine Verbesserung gebracht.
      Sowohl in der Durchzeichnung als auch in der Dynamik. ich möcht nicht darauf verzichten und bin überzeugt davon.
      Aktuell zwischen Linn Ittok LVII und Grado Statemant Master und DL 103 R an Orsonic Headshell / Schick .
      Der Dritte wartet darauf unter welchem Arm ich das Decca Londen Gold montieren werde.
      Hatte es bisher an einer Kirschner Headshell am Schick oder 3009. Allerdings war mir ein Käbelchen gerissen, so daß ich es ausser Betrieb genommen habe. jetzt muss ich erst ein neues Headshell-Käbelchen für die Masseverbindung löten. Für die die es nicht wissen, das Decca hat nur drei Stifte. Links, Rechts und Masse.

      Mit System -Wechsel stimmt das übrigens nicht. Ich habe letzte Woche mein Grado Sonata gegen das Master getauscht.
      Vorsichtig mit einem Skalpell zwischen Isolator und System und dann ganz langsam abgezogen.
      Hat prima funktioniert und klebt genauso wie vorher . Und das nach 6 Jahren (Vielleicht war es nur Glück?).

      Der Vertrieb bietet übrigens die Erneuerung der Klebefolie an.
      Viele Grüsse

      Volker

      --black is no colour, it's a philosophy-- 8)
      --you are lucky, if you live twice.....
      Das freut mich zu hören - ev. werde ich das Dr. Jazz noch mal montieren - einfach aus Neugier wie's mit dem klingt. Wenn das keine solche Affäre ist das Ding wieder ab zu kriegen freut mich das....
      Und ich finde auch das der finanzielle Einsatz preiswert ist, wobei ich keine Erfahrungen mit anderen Tonarmen habe....
      Und zu den Zellen mit Holzkörper - ich könnte mir auch vorstellen, dass die schon im Körper etwas von den Schwingung vernichten die da sind.
      Danke für deinen informativen Beitag!
      Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking

      Markus wo denkst Du hin - NUR die bösen natürlich

      Hallo Markus,
      natürlich nur die BÖSEN Schwingungen :rolleyes: (im Gehäuse der Tonzellen) ich habe zwei Zellen ohne Gehäuse im Einsatz deswegen kann ich dazu nicht viel sagen. Es erscheint mir aber logisch, das die Luft- oder die Resonanzschwingungen am Tonarm Vibrationen in den TA einbringen die die Funktionen desselben stören können.
      Ich weiss nicht ob Du den Resonator von Finite Elemente kennst? Ein dankbarer Test oder Demo (je nachdem was Du sagen willst) besteht bei mir darin den Resonator auf den Tonarm zu stellen. Bisher haben alle "Probanden" den Unterschied von mit und ohne Resonator bemerkt. Nicht immer war die Meinung mit klänge es besser, aber 80% fanden es mit besser.
      Ich führe da den "Verbesserungseffekt darauf zurück, dass die im Tonarm vorhandenen Schwingungen (teilweise) vernichtet werden. Das Experiment ist insofern interessant, als es einfach bei laufender Anlage / Musikstück gewechselt werden kann OHNE das jemand sieht ob es drauf ist oder nicht. Deswegen messe ich den entsprechenden Klangeindrücken der Leute auch einen hohen Stellenwert bei.
      So nun schwinge ich mich wieder ins Bad und werde den Putzlappen schwingen - dazu werde ich mir eine nette LP von Jan Garbarek auflegen :P ....
      Liebe Grüsse Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking

      Das stimmt natürlich

      Christian R. schrieb:

      Meistens reicht es schon, die Abstimmung und Justage des eigenen Setups noch sorgfältiger zu betreiben. Das macht den Einsatz eines Cartridge Isolators überflüssig und spart Geld. ;)

      Viele Grüße
      Christian
      Lieber Christian,
      da hast Du sicher recht. Ich habe bei Einbau des Isolators noch nicht die allergenauste Justage angewendet. Allerdings habe ich den Vorteil mit einem Tangential Arm zu arbeiten, an dem kein Überhang / Kröpfung ein zu stellen ist. Ausserdem kann ich rel. gefahrlos den VTA des Armes als ganzes verstellen. Somit sind die Justagearbeiten rel. einfach und daher nicht so wahnsinnig kompliziert. Zudem vermute ich (wie ja oben gesagt) einen Teil der Klangverbesserung in der veränderten Resonanzfreqenz des TA's...
      Liebe Grüsse Peter
      "Menschen sind wie Schallplatten: nur gut aufgelegt kommen sie über die Runden." Ursula Herking

      Christian R. schrieb:

      Meistens reicht es schon, die Abstimmung und Justage des eigenen Setups noch sorgfältiger zu betreiben. Das macht den Einsatz eines Cartridge Isolators überflüssig und spart Geld. ;)

      Das eine hat mit dem anderen doch nichts zu tun. Eine sorgfältige Justage sollte Pflicht sein, verhindert aber Resonanzen nicht. Diese entstehen nun mal mal beim Abtastvorgang und setzten sich via Headshell in den Arm fort. Ein Isolator verhindert das zum größten Teil. Beim Material wird es interessant. Ich habe schon vor vielen Jahren zuerst mit Teflon, dann mit RDC experimentiert. Als Plättchen brachte es schon kleine Fortschritte am SME3012. Dann die große Steigerung, als ich die Schraubverbindung vom System zur Headshell unterbrach, also sich zwischen zwei Blechen nur noch das RDC befand. Weil nach oben und unten Gewinde herrausstehen, geht das nur mit TA`s, die keine Gewinde an Bord haben. So ein Teil habe ich auch dann für mein SPU Royal N angefertigt; es ersetzt den billigen Adapter aus Alu, klanglich ein Riesenschritt. RDC halte ich für das beste Material für diesen Zweck, da eine harte Ankopplung an die Headshell gewärleistet ist. Also keine obskuren Hohlräume, die irgend etwas schlucken. Das Material ist "der" Resonanzkiller! Nebenbei kann man so mal verschiedene SPU`s unter gleichen Bedingungen vergleichen ohne die "soundenden" Kunststoffgehäuse. Eine völlig neue Erfahrung.
      Jürgen
      Wenn das Bildeinstellen für einen wenig begabten PC-Nutzer hier nicht so schwierig wäre, würde ich das mal darstellen
      Hallo Jürgen,

      J.M.M. schrieb:

      Das eine hat mit dem anderen doch nichts zu tun. Eine sorgfältige Justage sollte Pflicht sein, verhindert aber Resonanzen nicht. Diese entstehen nun mal mal beim Abtastvorgang und setzten sich via Headshell in den Arm fort. Ein Isolator verhindert das zum größten Teil.

      die bisherige Diskussion beschränkt sich allerdings auf Resonanzen die beim Abtastvorgang entstehen. Was der Sache natürlich nicht gerecht wird, denn es gibt auch Resonanzen, die vom Laufwerk (Motor, Antrieb) über den Tonarm in den Abtaster gelangen. Deshalb mein Hinweis zur Abstimmung (Untergrund/Aufstellung, Entkopplung, Plattentellerauflage, etc.).

      Im Parallelforum gibt es einen interessanten Thread über Anzugsmomente bei Tonabnehmern und Tonarmen (Fixierung der Gegengewichte und des Tonarmrohrs, die Verbindung zur Tonarmbasis, etc.). All dies hat direkte Auswirkungen auf "Resonanzen" und lohnt der eingehenden Beschäftigung. Deshalb mein Hinweis bezüglich der Justage.

      Ich hoffe jetzt ist klarer, was ich gemeint habe. ;)

      Soweit ich erinnere wurde der Cartridge Isolator speziell für Decca Systeme und stärker resonierende oder unterdämpfte Tonarme entwickelt (Hadcock, Mayware, etc.). Dies kann ich nachvollziehen.

      An einem Schröder oder SME 5 macht es mMn wenig Sinn einen Isolator einzusetzen, weil diese Arme konstruktionsbedingt wenig resonieren (auch mein Tri-Planar klingt "ohne" besser). Mir hat der Isolator eigentlich nur im Alphason HR100 (Tonarmrohr aus Titan) in Verbindung mit einem Koetsu gefallen. Vielleicht lag es aber auch daran, dass damit die Resonanzfrequenz auf ein "erträgliches" Maß gesenkt wurde.

      Viele Grüße
      Christian